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Java Magazin
Docker-Infrastruktur mit Leichtigkeit erzeugen, verteilen und steuern

Container Orchestration

Das Docker-Ökosystem entwickelt sich seit zwei Jahren sehr dynamisch. Die Docker-Community erfindet mit einem beachtlichen Tempo immer neue Möglichkeiten, um Infrastruktur mit geringem Aufwand zu implementieren. Die Aufteilung der eigenen Software in Microservices und das Deployment auf verschiedenen Ablaufplattformen erfordern neue Strategien für den Betrieb und die Entwicklung von Software.

Peter Roßbach


Systeme bereitzustellen und mit Software zu bestücken, ist eine oft als lästig empfundene Tätigkeit. Entwicklung und Betrieb nutzen für diese Aufgabe meist sehr unterschiedliche Werkzeuge und Methoden. Das führt dazu, dass wir diese Tätigkeiten ausgelagert haben. Das Resultat ist leider oft nicht gerade zufriedenstellend, während die Erwartungshaltung der Kunden und Auftraggeber darin besteht, dass wir immer schneller Software liefern, deren Qualität steigt, deren Kosten aber sinken sollen. Änderungen sollen direkt nach der Entwicklung in die Produktion geliefert werden. Direkt am Arbeitsplatz des Entwicklers entsteht das fertige Produkt, und das Entwicklungsteam ist unmittelbar für die Auslieferung und den Betrieb seiner Software verantwortlich. DevOps-Prinzipien und Microservices-Architekturen sollen helfen, diese Anforderungen umzusetzen. Daraus folgt, dass wir unsere Organisationen und Herstellungsprozesse für dieses Ziel grundsätzlich verändern müssen.

Der Druck der Internetgiganten, Cloud-Provider und vieler sehr erfolgreicher Internet-Start-ups der letzten Jahre konfrontiert uns alle mit einer neuen Ära der IT. So zeigt beispielsweise das Unternehmen Netflix mit seinen Services und der Veröffentlichung ihrer Infrastruktursoftware neue Wege auf – weswegen ja auch der diesjährige Jurypreis des JAX Innovation Awards an die Firma ging.

Die Firmen Docker Inc., CoreOS, Mesosphere oder HashiCorp machen Furore mit ihren Infrastrukturprojekten, die eine neue Einfachheit versprechen. Die schnelle und einfache Verfügbarkeit von fast beliebigen IT-Ressourcen und nutzbaren Services in der Cloud sind hervorragende Möglichkeiten, die Lieferung von Software zu beschleunigen. Alles wird quasi zur Software. Die Zuteilung von CPU, Memory, Netzwerk oder Storage wird beschrieben und von entsprechenden Services bereitgestellt.

Orchestrierung lautet hier die Zauberformel. Immer mehr Einheiten dynamisch auf die IT-Welt zu verteilen, ist das Ziel dieser Anstrengung. Natürlich spielen die etablierten Cloud-Provider, Linux-Distributoren und Config-Management-Tool-Anbieter hier ebenfalls eine Rolle, sind aber erstaunlicherweise nicht die Haupt­ini­tia­toren dieser neuartigen Lösungen. In diesem Artikel werden die neuen Docker-Werkzeuge für die Orchestration vorgestellt.

Docker

Das Open-Source-Projekt Docker ist 2013 mit dem Ziel gestartet, Software auf einfache Weise in Linux-Container zu verpacken, zu verteilen und ablaufen zu lassen [1]. Die Idee von Solomon Hykes, dem Grün...

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Container Orchestration

Das Docker-Ökosystem entwickelt sich seit zwei Jahren sehr dynamisch. Die Docker-Community erfindet mit einem beachtlichen Tempo immer neue Möglichkeiten, um Infrastruktur mit geringem Aufwand zu implementieren. Die Aufteilung der eigenen Software in Microservices und das Deployment auf verschiedenen Ablaufplattformen erfordern neue Strategien für den Betrieb und die Entwicklung von Software.

Peter Roßbach


Systeme bereitzustellen und mit Software zu bestücken, ist eine oft als lästig empfundene Tätigkeit. Entwicklung und Betrieb nutzen für diese Aufgabe meist sehr unterschiedliche Werkzeuge und Methoden. Das führt dazu, dass wir diese Tätigkeiten ausgelagert haben. Das Resultat ist leider oft nicht gerade zufriedenstellend, während die Erwartungshaltung der Kunden und Auftraggeber darin besteht, dass wir immer schneller Software liefern, deren Qualität steigt, deren Kosten aber sinken sollen. Änderungen sollen direkt nach der Entwicklung in die Produktion geliefert werden. Direkt am Arbeitsplatz des Entwicklers entsteht das fertige Produkt, und das Entwicklungsteam ist unmittelbar für die Auslieferung und den Betrieb seiner Software verantwortlich. DevOps-Prinzipien und Microservices-Architekturen sollen helfen, diese Anforderungen umzusetzen. Daraus folgt, dass wir unsere Organisationen und Herstellungsprozesse für dieses Ziel grundsätzlich verändern müssen.

Der Druck der Internetgiganten, Cloud-Provider und vieler sehr erfolgreicher Internet-Start-ups der letzten Jahre konfrontiert uns alle mit einer neuen Ära der IT. So zeigt beispielsweise das Unternehmen Netflix mit seinen Services und der Veröffentlichung ihrer Infrastruktursoftware neue Wege auf – weswegen ja auch der diesjährige Jurypreis des JAX Innovation Awards an die Firma ging.

Die Firmen Docker Inc., CoreOS, Mesosphere oder HashiCorp machen Furore mit ihren Infrastrukturprojekten, die eine neue Einfachheit versprechen. Die schnelle und einfache Verfügbarkeit von fast beliebigen IT-Ressourcen und nutzbaren Services in der Cloud sind hervorragende Möglichkeiten, die Lieferung von Software zu beschleunigen. Alles wird quasi zur Software. Die Zuteilung von CPU, Memory, Netzwerk oder Storage wird beschrieben und von entsprechenden Services bereitgestellt.

Orchestrierung lautet hier die Zauberformel. Immer mehr Einheiten dynamisch auf die IT-Welt zu verteilen, ist das Ziel dieser Anstrengung. Natürlich spielen die etablierten Cloud-Provider, Linux-Distributoren und Config-Management-Tool-Anbieter hier ebenfalls eine Rolle, sind aber erstaunlicherweise nicht die Haupt­ini­tia­toren dieser neuartigen Lösungen. In diesem Artikel werden die neuen Docker-Werkzeuge für die Orchestration vorgestellt.

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Das Open-Source-Projekt Docker ist 2013 mit dem Ziel gestartet, Software auf einfache Weise in Linux-Container zu verpacken, zu verteilen und ablaufen zu lassen [1]. Die Idee von Solomon Hykes, dem Grün...

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