© Excellent backgrounds/Shutterstock.com
Java Magazin
Ausblick auf Liferay Portal 7

Das nächste Liferay

Nach einigen Jahren steht nun eine neue Version des Liferay Portal vor der Tür: Liferay 7, dessen Finalversion für Ende 2015 erwartet wird. Diese Version bietet nicht nur Neuerungen an der Oberfläche, sondern präsentiert sich auch mit neuer, modularer Architektur. Liferay 7 will außerdem schlüssige Antworten hinsichtlich Mobile-Unterstützung und Kollaboration geben. Wir werfen einen Blick auf die Vorabversion.

Frank Pientka


Seit Jahren zählt Liferay in Gartners „Magic Quadrant for Horizontal Portals“ zu den führenden Herstellern – das scheint nicht nur die ohnehin vorhandenen Fans, sondern auch die Führungsetagen zu überzeugen, weswegen sich Liferay weltweit einer stattlichen Installationszahl erfreut. Die kommende Liferay-Version 7 [1], die bei Redaktionsschluss als Milestone-Release 4 [2] vorhanden war und Ende des Jahres erscheinen soll, bringt einige kleinere und größere Änderungen. Zu den kleineren gehören Verbesserungen in der Oberfläche, neue Web- und Mobile-UI-Komponenten, eine stärkere Modularität bei Erweiterungen und eine bessere Asynchronität bei der Verarbeitung. Eine bessere Überwachung durch einen eigenen Cloud-Dienst und eine leistungsfähigere Suche runden die Neuerungen ab.

Eine der größten Änderungen betrifft den Unterbau der Software: Die Architektur wurde auf Basis von OSGi grundlegend verändert. Eine erste OSGi-Unterstützung wurde bereits mit Version 6.2 eingeführt und mit Version 7 noch weiter ausgebaut. Da Liferay OSGi für das eigene Produkt hinsichtlich Erweiterbarkeit und Anpassbarkeit immer wichtiger wird, ist Liferay übrigens als Firma und strategischer Partner der OSGi Alliance beigetreten und wurde inzwischen auch in deren Vorstand aufgenommen.

Neuer Look im Frontend

Bereits in der Liferay-Version 6.2 lassen sich mit AlloyUI und Twitter Bootstrap responsive Websites erstellen, für deren Bearbeitung der bewährte CKEditor in der Version 4.1 zur Verfügung steht. Alternativ lässt sich jetzt als neuer WYSIWYG-Editor der schlanke Alloy­Editor (Abb. 1) verwenden, der bereits für Blogeinträge über die Property editor.wysiwyg.portal-web.docroot.html.portlet.blogs.edit_entry.html.jsp=alloyeditor konfigurierbar ist.

Abb. 1: Der schlanke AlloyEditor erleichtert das Editieren

Der Umstieg auf die Frontend-Frameworks AlloyUI 3.0 [3] und Bootstrap 3.x bewirkt, dass bei einer Migration auf die nächste Liferay-Version so einiges beachtet werden muss, denn Yahoo! hat die Entwicklung seiner JavaScript-Bibliothek YUI, auf der AlloyUI basiert, mittlerweile eingestellt, weshalb Liferay nun neben dem Yahoo!-Framework wieder jQuery 2.1 verwendet. Dieses wurde bereits vor den Liferay-6.x-Generationen als Standard eingesetzt, trat dann aber hinter AlloyUI zurück.

Die Rückkehr zu jQuery bedingt, wie schon bei vergangenen Umstellungen auf frühere Versionen von AlloyUI, so einige Änderungen bei den Namespaces, für die es unter [4] und [5] Migrationsanleitungen gibt.

Um die Arbe...

Java Magazin
Ausblick auf Liferay Portal 7

Das nächste Liferay

Nach einigen Jahren steht nun eine neue Version des Liferay Portal vor der Tür: Liferay 7, dessen Finalversion für Ende 2015 erwartet wird. Diese Version bietet nicht nur Neuerungen an der Oberfläche, sondern präsentiert sich auch mit neuer, modularer Architektur. Liferay 7 will außerdem schlüssige Antworten hinsichtlich Mobile-Unterstützung und Kollaboration geben. Wir werfen einen Blick auf die Vorabversion.

Frank Pientka


Seit Jahren zählt Liferay in Gartners „Magic Quadrant for Horizontal Portals“ zu den führenden Herstellern – das scheint nicht nur die ohnehin vorhandenen Fans, sondern auch die Führungsetagen zu überzeugen, weswegen sich Liferay weltweit einer stattlichen Installationszahl erfreut. Die kommende Liferay-Version 7 [1], die bei Redaktionsschluss als Milestone-Release 4 [2] vorhanden war und Ende des Jahres erscheinen soll, bringt einige kleinere und größere Änderungen. Zu den kleineren gehören Verbesserungen in der Oberfläche, neue Web- und Mobile-UI-Komponenten, eine stärkere Modularität bei Erweiterungen und eine bessere Asynchronität bei der Verarbeitung. Eine bessere Überwachung durch einen eigenen Cloud-Dienst und eine leistungsfähigere Suche runden die Neuerungen ab.

Eine der größten Änderungen betrifft den Unterbau der Software: Die Architektur wurde auf Basis von OSGi grundlegend verändert. Eine erste OSGi-Unterstützung wurde bereits mit Version 6.2 eingeführt und mit Version 7 noch weiter ausgebaut. Da Liferay OSGi für das eigene Produkt hinsichtlich Erweiterbarkeit und Anpassbarkeit immer wichtiger wird, ist Liferay übrigens als Firma und strategischer Partner der OSGi Alliance beigetreten und wurde inzwischen auch in deren Vorstand aufgenommen.

Neuer Look im Frontend

Bereits in der Liferay-Version 6.2 lassen sich mit AlloyUI und Twitter Bootstrap responsive Websites erstellen, für deren Bearbeitung der bewährte CKEditor in der Version 4.1 zur Verfügung steht. Alternativ lässt sich jetzt als neuer WYSIWYG-Editor der schlanke Alloy­Editor (Abb. 1) verwenden, der bereits für Blogeinträge über die Property editor.wysiwyg.portal-web.docroot.html.portlet.blogs.edit_entry.html.jsp=alloyeditor konfigurierbar ist.

Abb. 1: Der schlanke AlloyEditor erleichtert das Editieren

Der Umstieg auf die Frontend-Frameworks AlloyUI 3.0 [3] und Bootstrap 3.x bewirkt, dass bei einer Migration auf die nächste Liferay-Version so einiges beachtet werden muss, denn Yahoo! hat die Entwicklung seiner JavaScript-Bibliothek YUI, auf der AlloyUI basiert, mittlerweile eingestellt, weshalb Liferay nun neben dem Yahoo!-Framework wieder jQuery 2.1 verwendet. Dieses wurde bereits vor den Liferay-6.x-Generationen als Standard eingesetzt, trat dann aber hinter AlloyUI zurück.

Die Rückkehr zu jQuery bedingt, wie schon bei vergangenen Umstellungen auf frühere Versionen von AlloyUI, so einige Änderungen bei den Namespaces, für die es unter [4] und [5] Migrationsanleitungen gibt.

Um die Arbe...

Neugierig geworden?


    
Loading...

Angebote für Teams

Für Firmen haben wir individuelle Teamlizenzen. Wir erstellen Ihnen gerne ein passendes Angebot.

Das Library-Modell:
IP-Zugang

Das Company-Modell:
Domain-Zugang