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Java Magazin
GWT 2.7 bringt mit dem Super Development Mode neues Debugging

Debuggen im Browser

Mit Veröffentlichung von GWT 2.7 wurde der bisher verwendete Development Mode, früher auch „Hosted Mode“ oder „Jetty Mode“, als „deprecated“ (veraltet) gekennzeichnet. Bei vielen Entwicklern löste schon die Ankündigung Bedenken oder sogar Ängste aus: „Mit dem Super Development Mode (SDM) kann ich doch nur noch im Browser debuggen - wie soll das gehen?“

Holger Herrmann


Seit November 2014 ist GWT 2.7 nun verfügbar, weshalb wir uns mit der Frage beschäftigt haben: Wie genau funktioniert das nun mit dem Super Development Mode? Erweist sich die „neue Art des Debuggens“ als praxistauglich?

Um die Frage beantworten zu können, werde ich in diesem Artikel zeigen, wie man ein GWT-Projekt aufsetzt und welche Möglichkeiten es gibt, mit dem GWT-Compiler erstellten JavaScript-Code zu debuggen. Dabei verwende ich zunächst Eclipse, anschließend gehe ich noch kurz auf den SDM in IntelliJ IDEA ein.

Ein neues Webprojekt

Wenn man mit GWT in Eclipse arbeitet, ist es eine gute Idee, das Google-Developer-Plug-in zu installieren [1]. Neben dem Google Plugin for Eclipse 4.4 (Eclipse Luna) kann hier auch das Google Web Toolkit SDK installiert werden. Leider wird über diese Option derzeit das SDK in der Version 2.6 installiert. Version 2.7, die ich verwenden möchte, muss daher per Hand heruntergeladen und installiert werden [2]. Um eine Installation im eigentlichen Sinn handelt es sich dabei nicht: Die heruntergeladene .zip-Datei muss lediglich entpackt werden. Anschließend kann das GWT-SDK über Window | Preferences unter der Option Google eingerichtet werden.

Nach dem obligatorischen Neustart von Eclipse bei der Installation des Plug-ins taucht eine zusätzliche Schaltfläche in der Symbolleiste auf, worüber ich jetzt ein neues Web Application Project erstelle. Selbstverständlich geht alternativ auch der Weg über File | New | Web Application Project.

Im darauffolgenden Dialog wähle ich einen Projektnamen sowie einen Default-Package-Namen. Das Google-SDK wird gemäß des Workspace-Standards voreingestellt; eine Google App Engine brauche ich für dieses Beispiel nicht. Mit Klick auf Finish wird das Default-GWT-Projekt erstellt.

Der Standard: SDM mit Debugging im Browser

Wenn eine GWT-Anwendung nicht als WAR-Datei deployt wird, sondern in der IDE laufen soll, werden zwei Server gestartet: Zum einen der Webserver, auf dem die Anwendung läuft, zum anderen der so genannte Code Server für den GWT-Compiler. Das ist nichts Neues im Vergleich zum bisherigen Development Mode. Das GWT-Plug-in nimmt dem Entwickler erfreulicherweise die meiste Arbeit ab. Mit einem Rechtsklick auf das Projekt und Run As | Web Application (GWT Super Dev Mode) kann die Applikation gestartet werden. In der Konsole kann man den Start des Code Servers verfolgen (Listing 1).

Listing 1Runing CodeServer with parameters: [-noprecompile, -port, 9876, -sourceLevel, 1.7, -bindAddress, 127.0.0.1, -...

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GWT 2.7 bringt mit dem Super Development Mode neues Debugging

Debuggen im Browser

Mit Veröffentlichung von GWT 2.7 wurde der bisher verwendete Development Mode, früher auch „Hosted Mode“ oder „Jetty Mode“, als „deprecated“ (veraltet) gekennzeichnet. Bei vielen Entwicklern löste schon die Ankündigung Bedenken oder sogar Ängste aus: „Mit dem Super Development Mode (SDM) kann ich doch nur noch im Browser debuggen - wie soll das gehen?“

Holger Herrmann


Seit November 2014 ist GWT 2.7 nun verfügbar, weshalb wir uns mit der Frage beschäftigt haben: Wie genau funktioniert das nun mit dem Super Development Mode? Erweist sich die „neue Art des Debuggens“ als praxistauglich?

Um die Frage beantworten zu können, werde ich in diesem Artikel zeigen, wie man ein GWT-Projekt aufsetzt und welche Möglichkeiten es gibt, mit dem GWT-Compiler erstellten JavaScript-Code zu debuggen. Dabei verwende ich zunächst Eclipse, anschließend gehe ich noch kurz auf den SDM in IntelliJ IDEA ein.

Ein neues Webprojekt

Wenn man mit GWT in Eclipse arbeitet, ist es eine gute Idee, das Google-Developer-Plug-in zu installieren [1]. Neben dem Google Plugin for Eclipse 4.4 (Eclipse Luna) kann hier auch das Google Web Toolkit SDK installiert werden. Leider wird über diese Option derzeit das SDK in der Version 2.6 installiert. Version 2.7, die ich verwenden möchte, muss daher per Hand heruntergeladen und installiert werden [2]. Um eine Installation im eigentlichen Sinn handelt es sich dabei nicht: Die heruntergeladene .zip-Datei muss lediglich entpackt werden. Anschließend kann das GWT-SDK über Window | Preferences unter der Option Google eingerichtet werden.

Nach dem obligatorischen Neustart von Eclipse bei der Installation des Plug-ins taucht eine zusätzliche Schaltfläche in der Symbolleiste auf, worüber ich jetzt ein neues Web Application Project erstelle. Selbstverständlich geht alternativ auch der Weg über File | New | Web Application Project.

Im darauffolgenden Dialog wähle ich einen Projektnamen sowie einen Default-Package-Namen. Das Google-SDK wird gemäß des Workspace-Standards voreingestellt; eine Google App Engine brauche ich für dieses Beispiel nicht. Mit Klick auf Finish wird das Default-GWT-Projekt erstellt.

Der Standard: SDM mit Debugging im Browser

Wenn eine GWT-Anwendung nicht als WAR-Datei deployt wird, sondern in der IDE laufen soll, werden zwei Server gestartet: Zum einen der Webserver, auf dem die Anwendung läuft, zum anderen der so genannte Code Server für den GWT-Compiler. Das ist nichts Neues im Vergleich zum bisherigen Development Mode. Das GWT-Plug-in nimmt dem Entwickler erfreulicherweise die meiste Arbeit ab. Mit einem Rechtsklick auf das Projekt und Run As | Web Application (GWT Super Dev Mode) kann die Applikation gestartet werden. In der Konsole kann man den Start des Code Servers verfolgen (Listing 1).

Listing 1Runing CodeServer with parameters: [-noprecompile, -port, 9876, -sourceLevel, 1.7, -bindAddress, 127.0.0.1, -...

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