Java Magazin - 08.2016 - Machine Learning


Preis: 9,80 €

Erhältlich ab:  Juli 2016

Umfang:  100

Autoren / Autorinnen: Josef Adersberger, Mario-Leander Reimer, Nicolas Bär, Daniel Takai, Lars Schwabe, Michael Schäfer, Bernd Rehwaldt, Carol Gutzeit, Arne Limburg, Jochen Mader, Steffen Heinzl, Marcel Florian, Simon Scholz, Lars Vogel, Peter Hruschka, Gernot Starke, Jan Stamer, Manfred Steyer, Sebastian Meyen, Michael Müller, Angelika Langer, Klaus Kreft, Peter Roßbach

Machine Learning lautet das Titelthema der vorliegenden Ausgabe des Java Magazins. Machine was? Müssen die jetzt auf jeden Trend aufspringen? Die Antwort lautet: Ja. Ich bin fest davon überzeugt und werde auch nicht müde, darauf hinzuweisen, dass wir dabei sind, die Sphäre relativer Stabilität, in der sich die Java-Plattform die vergangenen eineinhalb Jahrzehnte so prächtig entwickeln konnte, zu verlassen.

Die Geschäftsziele dieser Periode waren mehr oder minder bekannt, und es galt, eine leistungsfähige und weit verbreitete Technologie schrittweise besser zu machen. Durch gelungene Kooperation von Konzernen, Start-ups und der Community, einen vorbildlichen Prozess offener Innovation und nicht zuletzt die Macht von Open Source haben wir uns praktisch jährlich eines schönen Stück Fortschritts in der Java-Welt freuen können.

Dieser Innovationsmotor ist heute beileibe nicht zum Stillstand gekommen, und er läuft im Grunde weiterhin wie geölt. Jedoch hat sich eines geändert: Mehr und mehr Branchen steuern durch ein Meer der Unsicherheit. Geschäftsziele sind nicht mehr so eindeutig wie in der Vergangenheit und unterliegen vor allem im wachsenden Maße dem Risiko abrupten Wandels.

Und deshalb bedeutet digitaler Wandel für uns nicht etwa, dass wir uns auf neue Geschäftsziele und mithin etwa neue Technologien einstellen müssen, sondern vielmehr, dass der ständige Wandel zur neuen Normalität wird – und in manchen Branchen schon geworden ist.

Für Sie als Entwicklerinnen und Entwickler bedeutet dies, dass es gut ist, Experte in einer technischen Domäne zu sein, es aber auch gut ist, auf den Wandel gefasst zu sein. Und das erreicht man am besten, wenn man über den Tellerrand schaut, sich über Themenfelder informiert, die aktuell vielleicht nicht zum eigenen beruflichen Fokus gehören.

Machine Learning (ML) ist so ein Thema. Ich nehme mal an, dass die Praxisrelevanz für die allermeisten von Ihnen heute gegen Null geht. Was aber, wenn ML von Ihrem Kunden plötzlich als Innovationspotenzial in Finance, Logistik, Gesundheit oder Fertigung entdeckt wird? Dann sind Sie gewappnet in einem Markt, in dem Tempo einer der wichtigsten Wettbewerbsfaktoren ist. Viel besser noch: Sie können Ihrem Kunden die notwendigen Impulse verleihen, damit er mit intelligentem Einsatz innovativer Technologien dem Wandel nicht nur hinterher eifert, sondern ihn aktiv gestaltet.

Lesen Sie daher in diesem Java Magazin, was die Grundlagen von Machine Learning und Deep Learning sind, welche Implementierungen es gibt und wie Sie als Java-Entwickler die ersten konkreten Schritte gehen können.

Viel Erfolg beim menschlichen Erlernen von maschinellem Lernen wünscht

meyen_sebastian_sw.tif_fmt1.jpgSebastian Meyen, Chefredakteur

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