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Java Magazin
IBM Bluemix

Watson, reden Sie mit mir!

Als Alleinstellungsmerkmal im breiten Platform-as-a-Service-Feld setzt IBM mit seinem kognitiven System Watson auf maschinelles Lernen. Der Weg zur eigenen lernenden Anwendung ist damit nicht weit.

Steffen Heinzl, Marcel Florian


Obwohl der Bereich Platform as a Service (PaaS), der hauptsächlich auf (Web-)Anwendungsentwicklung und -Hosting abzielt, schon seit Jahren von etablierten Playern wie Microsoft und Amazon bedient wird, tut sich immer noch einiges im PaaS-Markt. Ein relativ neuer Anbieter in diesem Bereich ist IBM mit Bluemix. IBM verfügt bereits durch den WebSphere Application Server über große Erfahrung im Hosten von Enterprise-Anwendungen in Java. Der WebSphere Application Server steht jetzt in veränderter Form auch in der Cloud zur Verfügung. Als Alleinstellungsmerkmal der Bluemix-Plattform bietet IBM die Cognitive Services von IBM Watson an.

Bluemix [1] bietet momentan drei Optionen, Java-Anwendungen auszuführen: als Cloud-Foundry-Anwendung [2], im Docker-Container und auf einer virtuellen Maschine (Betaphase). Als Einstieg in Bluemix werden wir uns mit der Bereitstellung einer Java-Anwendung als Cloud-Foundry-Anwendung beschäftigen und einen Blick auf DevOps-Funktionen von IBM Bluemix werfen.

Passend zum Titelthema dieser Ausgabe werden wir eine Anwendung bereitstellen, die auf kognitive Services der IBM-Watson-Familie aufbaut. Mit der „What’s in Theaters“-Anwendung [3] können Nutzer durch Spracheingabe Auskunft über aktuelle und demnächst verfügbare Filme erhalten. Da die Entwicklung für den Bluemix-Server der Entwicklung für JEE-Server und Tomcat ähnelt, fokussieren wir uns auf die reine Bereitstellung einer Java-Anwendung auf Bluemix. Eine Basisanwendung und eine Einführung ist auf GitHub [4] verfügbar.

Die Anwendung: Conversational Agent

Wir werden uns im Folgenden mit einer Anwendung beschäftigen, die als Conversational Agent bezeichnet wird. Sie ist in der Lage, intelligent über einen Dialog mit dem Nutzer die aktuell und demnächst verfügbaren Filme aus der themoviedb.org-Datenbank abzurufen. Dabei unterstützt die Anwendung bei der Suche auch das gewünschte Genre und Rating. Eine Demo ist unter http://watson-movieapp-dialog.mybluemix.net/watson-movieapp-dialog/dist/#/ zu finden. Die Anwendung greift auf folgende Services und APIs zurück:

IBM Watson Dialog: Der Service ist in der Lage, einen Dialog zwischen einem Nutzer und einer Anwendung zu ermöglichen. Dadurch kann ein Anwender wie in einem Chat mit natürlicher Sprache Schritt für Schritt durch einen Prozess geführt werden, bei dem wir für uns relevante Informationen ermitteln und in einen verwertbaren Datensatz umwandeln [5].IBM Watson Natural Language Classifier (NLC): Der Service ist in der Lage zu ermitteln...

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Watson, reden Sie mit mir!

Als Alleinstellungsmerkmal im breiten Platform-as-a-Service-Feld setzt IBM mit seinem kognitiven System Watson auf maschinelles Lernen. Der Weg zur eigenen lernenden Anwendung ist damit nicht weit.

Steffen Heinzl, Marcel Florian


Obwohl der Bereich Platform as a Service (PaaS), der hauptsächlich auf (Web-)Anwendungsentwicklung und -Hosting abzielt, schon seit Jahren von etablierten Playern wie Microsoft und Amazon bedient wird, tut sich immer noch einiges im PaaS-Markt. Ein relativ neuer Anbieter in diesem Bereich ist IBM mit Bluemix. IBM verfügt bereits durch den WebSphere Application Server über große Erfahrung im Hosten von Enterprise-Anwendungen in Java. Der WebSphere Application Server steht jetzt in veränderter Form auch in der Cloud zur Verfügung. Als Alleinstellungsmerkmal der Bluemix-Plattform bietet IBM die Cognitive Services von IBM Watson an.

Bluemix [1] bietet momentan drei Optionen, Java-Anwendungen auszuführen: als Cloud-Foundry-Anwendung [2], im Docker-Container und auf einer virtuellen Maschine (Betaphase). Als Einstieg in Bluemix werden wir uns mit der Bereitstellung einer Java-Anwendung als Cloud-Foundry-Anwendung beschäftigen und einen Blick auf DevOps-Funktionen von IBM Bluemix werfen.

Passend zum Titelthema dieser Ausgabe werden wir eine Anwendung bereitstellen, die auf kognitive Services der IBM-Watson-Familie aufbaut. Mit der „What’s in Theaters“-Anwendung [3] können Nutzer durch Spracheingabe Auskunft über aktuelle und demnächst verfügbare Filme erhalten. Da die Entwicklung für den Bluemix-Server der Entwicklung für JEE-Server und Tomcat ähnelt, fokussieren wir uns auf die reine Bereitstellung einer Java-Anwendung auf Bluemix. Eine Basisanwendung und eine Einführung ist auf GitHub [4] verfügbar.

Die Anwendung: Conversational Agent

Wir werden uns im Folgenden mit einer Anwendung beschäftigen, die als Conversational Agent bezeichnet wird. Sie ist in der Lage, intelligent über einen Dialog mit dem Nutzer die aktuell und demnächst verfügbaren Filme aus der themoviedb.org-Datenbank abzurufen. Dabei unterstützt die Anwendung bei der Suche auch das gewünschte Genre und Rating. Eine Demo ist unter http://watson-movieapp-dialog.mybluemix.net/watson-movieapp-dialog/dist/#/ zu finden. Die Anwendung greift auf folgende Services und APIs zurück:

IBM Watson Dialog: Der Service ist in der Lage, einen Dialog zwischen einem Nutzer und einer Anwendung zu ermöglichen. Dadurch kann ein Anwender wie in einem Chat mit natürlicher Sprache Schritt für Schritt durch einen Prozess geführt werden, bei dem wir für uns relevante Informationen ermitteln und in einen verwertbaren Datensatz umwandeln [5].IBM Watson Natural Language Classifier (NLC): Der Service ist in der Lage zu ermitteln...

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