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Kolumne: DevOps Stories

Kolumne: DevOps Stories


Kurz vor dem Stand-up ist fast das ganze MusicStore-Team vor dem Team-Board versammelt:

Christian: „Wo ist Jörg denn schon wieder? Jede Wette, dass der wieder fünf Minuten zu spät kommt. Das ist diesen Monat dann schon das dritte Mal! Dabei haben wir damals doch extra im Teamvertrag festgehalten, dass wir alle pünktlich zum Stand-up erscheinen.“

Martin: „Naja … bist du am Montag nicht auch ein paar Minuten zu spät gekommen?“

Christian: „Das war ja nicht meine Schuld. Der Bus kam mal wieder zu spät.“

Julia: „Und die Woche davor, als du am Montag gar nicht zum Stand-up da warst?“

Christian: „Da hat mich meine Nachbarin aufgehalten, weil sie sich mal wieder über den Zustand unseres Rasens beschwert hat. Aber Martin, dem ist das Stand-up einfach nicht wichtig genug, um pünktlich aufzustehen.“

Lukas: „Hm … Wenn es dich so stört, warum sprechen wir ihn dann nicht mal darauf an?“

Christian: „Ach ich weiß nicht … das ändert eh nichts.“

Julia: „Und so schlimm ist es ja nun auch nicht …“

Christian: „Wenn wir jetzt eh warten, kann ich ja auch noch was mit dir besprechen, Martin. Im Code gefällt mir was gar nicht!“

Martin: „Was genau?“

Lukas: „Du hast bei der Serviceimplementierung etwas sehr intensiv mit funktionaler Programmierung gelöst. Ich nehme an, dass Christian das mit dir besprechen will?“

Christian: „Genau! Das versteht kein Mensch!“

Martin: „Was soll das denn heißen? Funktionale Programmierung ist doch mein Spezialgebiet. Darin macht mir keiner was vor!“

Lukas: „Das mag sein, aber der Rest des Teams versteht keinen Meter von dem, was du da entwickelt hast. Vor allem mit dieser komischen Library. Du kannst doch keine Library verwenden, die als neueste Version eine 0.1.4 hat. So kann das niemand außer dir warten.“

Martin: „Ach, Quatsch. Der Code funktioniert und ist einwandfrei. Ich habe da eine Menge Zeit reingesteckt und es jetzt wegzuwerfen wäre doch unsinnig. Außerdem ist funktionale Programmierung die Zukunft!“

huck_dev_ops_1.tif_fmt1.jpgAbb. 1: Das menschliche Gehirn arbeitet mit Heuristiken

Warum denken wir so, wie wir denken?

Wir erleben in unserem Alltag ständig Situationen, in denen wir andere Menschen nicht verstehen. Ob es dabei um ihr Handeln, ihre Entscheidungen oder ihre Ansichten geht, sie tun, sagen oder denken Dinge, die wir auf den ersten Blick nicht nachvollziehen können. Das ruft in uns unterschiedlichste Emotionen hervor, von einfacher Verwunderung bis hin zu Ärger und Wut. Beschäftigt man sich jedoch ein wenig mit den kognitiven Vorgängen, die zu unserem Verhalt...

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