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Sag mal ...

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Agilität begegnet uns an jeder Ecke. Ob im Alltag oder im Unternehmen, überall, wo es etwas zu verbessern gibt, helfen agile Ansätze weiter. Das ist natürlich keine fundamental neue Erkenntnis. Allerdings hat sie uns dazu gebracht, ein wenig genauer hinzuschauen und mich dazu, Niko mit ein paar Fragen zur Agilität zu erfreuen.

Wir sind uns einig: Agilität ist für jedes Unternehmen anders zu definieren. Agilität ist erst einmal die Beweglichkeit und Flexibilität, um auf Änderungen zu reagieren. Wie das ein Unternehmen genau umsetzt, bleibt ihm überlassen – Hauptsache, es kann und will auf geänderte Anforderungen reagieren. Doch grau ist alle Theorie. In der Wirklichkeit treffen vielfach die starre und die agile Welt aufeinander. Wir haben einen Plan. Wir haben einen Wunsch. Wir glauben zu wissen, was der Kunde möchte. Noch schlimmer: wir denken, wir verstehen ihn. Solange wir den Kunden aber außen vor lassen, können wir noch soviel Scrum und Co. machen – agil sind wir deswegen trotzdem nicht. Agil sein heißt, auf den Kunden einzugehen, ihn zu verstehen und ihn vom Anfang bis zum Ende mit ins Projekt zu nehmen. Wenn der Kunde nicht Teil des Projekts ist, kann das Projekt nicht agil umgesetzt werden (von Scheitern wollen wir hier nicht reden). Oft ist der Mitarbeiter des Kunden willig, im Projekt mitzuarbeiten, bekommt aber von oben keine Kompetenz, keine Zeit und kein Budget, um im Projekt mitzuarbeiten.

Carina: Ich kann nicht und ich will nicht, sind zwei Paar Schuhe – stimmt das? Wenn Leute sagen: „Ja, ich wäre ja echt gern agil, aber ich kann es einfach nicht, weil …“, gibts dann Gründe, warum sie es wirklich nicht können, oder können sie es eigentlich doch?

Niko: Wer will, findet Wege, wer nicht, findet Ausreden. Der Fisch fängt ja bekanntlich am Kopf an zu ... riechen. Und Agilität muss als Haltung und Kultur eben auch wie alles andere von oben vorgelebt werden. Eine agile Revolution von unten wird nur in den allerwenigsten Fällen funktionieren, aber bestimmt nicht in einem Konzernumfeld.

Carina: Okay, leuchtet ein. Aber was meinst du, wie viel Agilität herrscht da draußen in den Unternehmen vor? Wie weit sind die? Bei denen, bei denen es klemmt: Was machen die verkehrt?

Niko: Scrum geht einfach ganz oft schief. Dailies verkommen zu täglichen Status-Reports, statt als Micro-Planning in die Zukunft gerichtet (= 1 Tag) eingesetzt zu werden. Eigentlich sollte am Sprintende eine lauffähige (und potenziell produktiv einsetzbare) Version des Produkts bereits...

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