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11 Java-Profis sprechen über ihr ganz persönliches Verhältnis zu Java

25 Jahre Java - das sagt die Community


Ein Vierteljahrhundert voller Geschichten, Features, Releases und Kontroversen – auch das ist Java. Wir haben im Zuge dieses Jubiläums mit einer Reihe von Java Champions und Experten aus der Community über ihre Highlights und Lieblingsfeatures aus 25 Jahren Java sowie ihre Wünsche für die nächsten 25 Jahre gesprochen.

Java Magazin: Was war dein ganz persönliches Java-Highlight der letzten 25 Jahre?

Michael Simons: Eigentlich wollte ich hier ja antworten, dass ich seit dem Ende des Studiums nur Java Champion werden wollte, um mich anschließend mit Gartenbau zu beschäftigen. Aber das wollte ich JAXenter und dir, Dominik, dann doch nicht als Antwort antun.

Ich kann allerdings gar kein spezielles Highlight ausmachen. Java begleitet mich seit Ende 1999. Damals hatte ich gerade mein Studium am Forschungszentrum Jülich begonnen und es war eben Teil eines Moduls. Rückblickend hätte ich niemals gedacht, dass ich ausgerechnet mit diesem Werkzeug Software schreiben sollte. Aber damals dachte ich auch, „SQL, wozu soll das denn gut sein?“. Und nun? Halte ich Vorträge über deklarative Abfragesprachen und wie sie bestmöglich aus Java heraus genutzt werden können.

Es hat eine Zeitlang gedauert, bis Java und ich miteinander warm geworden sind, da mein erster Job in einer stark von Oracle-Produkten geprägten Firma war. Und zwar nicht nur Oracle-Datenbanken, sondern Designer, Forms etc. – so Zeug eben, mit dem Desktop-UIs erstellt werden konnten. Dementsprechend waren die ersten Java-Projekte in dieser Firma auch Java-Swing-Projekte als Teil der Desktoplösung. Ein Highlight von Java als solches ist, dass diese Projekte immer noch unverändert mit einem aktuellen JRE auf einer aktuellen JVM laufen würden.

Java und die JVM wurden in meinen Augen immer in einer Art und Weise weiterentwickelt, die auf der einen Seite für Stabilität und Verlässlichkeit, aber auch Erlernbarkeit sorgt, auf der anderen Seite aber auch beständig – insbesondere seit Java 8 – neue, direkt nutzbare Features hervorbringt. Natürlich wird Java niemals eine 100 % funktionale Programmiersprache sein und viele, gerade ältere, APIs werden keine Verjüngungskur mehr erfahren. Aber macht das die Erfahrung mit Java schlechter? Ich denke nicht.

Und um ganz persönlich zu werden: Java hat mir in mehreren Unternehmen und zahlreichen Projekten eine stabile Karriere ermöglicht. Das natürlich immer wieder aktualisierte Wissen veraltet nicht von heute auf morgen und ist wiederverwendbar. Java scheint, wie SQL oder ander...

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