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25 Jahre Java und keine Rente in Sicht

Vorhang auf zum dritten Akt …


Java wird 25, ein Vierteljahrhundert Java. Dieser Artikel blickt auf die Anfangsjahre von Java zurück und gibt einen Einblick in heutige Einsatzgebiete und aktuelle Entwicklungen. So viel sei bereits gesagt: Es sieht gut aus für unsere liebste Programmiersprache …

Seit seiner Entwicklung vor 25 Jahren hat Java einen langen Weg zurückgelegt. In einer Welt von Cloud-basierten Commodity-Servern und Containerportabilität vergisst man leicht, wie Java über die Jahre hinweg die Welt verändert hat.

Die Datenverarbeitung war vor 25 Jahren ein Ort isolierter und proprietärer Clients und Server mit teurer Skalierung. Java bot Entwicklern ein konsistentes und effizientes Programmiererlebnis, kombiniert mit einer „Write once run anywhere“-Portabilität. Heute könnten wir das Containerisierung und Cloud nennen.

25 Jahre später steht Java kurz davor, den dritten Akt zu beginnen, indem es die Datenverarbeitung erneut transformiert: Dieses Mal kommen, im Zuge der digitalen Transformation, Cloud-native, datenintensive Anwendungen in der Analytik und künstlichen Intelligenz sowie IoT auf 5G zum Einsatz. Java spielt auch hier eine bedeutende Rolle, da die Grundlagen von Java über die Zeit wesentlich weiterentwickelt und verfeinert wurden, um dieser datengesteuerten Welt gerecht zu werden. Diese Grundlagen beziehen sich auf die Entwicklerproduktivität – auf effizienteren Code und einfachere Erstellung – samt Skalierbarkeit und durchgängiger Leistungsfähigkeit.

Der erste und der zweite Akt

Dabei war diese Bestimmung von Java wahrlich nicht in Stein gemeißelt, denn Java hatte durchaus seine Höhen und Tiefen. Javas erster Akt führte zu einem raschen Erfolg, da die Industrieunternehmen, mit einer traditionell eher isolierten, teuren und ineffizienten Technologieumgebung ausgestattet, die Serverplattform begeistert annahmen. Zwei Jahrzehnte nach der Geburtsstunde hatten 90 Prozent der Fortune-500-Unternehmen und 10 Millionen Programmierer Java im Einsatz.

Im zweiten Akt verließ Java dann den Serverraum der Unternehmen und wurde im Web skaliert; denn Java wurde u. a. von LinkedIn, Twitter und Facebook eingesetzt. Der Auftakt dazu gestaltete sich jedoch etwas schwierig. Das Tempo der Java Roadmap für neue Features hatte sich unter dem früheren Chief Steward von Sun Microsystems verlangsamt, während Open Source im Gegensatz dazu florierte und für Entwickler viel attraktiver schien. Viele waren der Meinung, dass Java langsamer wurde und nun in die Bedeutungslosigkeit abrutschen würde...

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