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Java Magazin
WebLogic Server verwendet die Basis 12

Das Dutzend ist voll

Ende letzten Jahres ist die neue Version WebLogic Server 12c erschienen. Im Gegensatz zur Vorgängerversion 11g (g wie „Grid“) wurde beim WLS 12 ein c wie „Cloud“ angehängt, um auf die Cloud-Fähigkeiten des Applikationsservers hinzuweisen. Auch die lange erwartete Java-EE-6-Zertifizierung und die JDK-7-Zertifizierung liegen mit dem WebLogic Server 12c jetzt vollständig vor und bieten moderne Technologie für Entwicklung und Betrieb. Zeit also, sich die Neuerungen etwas näher anzuschauen.

Klaus-Peter Lisson, Wolfgang Weigend


Seit den Anfängen mit dem WebLogic-Tengah-Applikationsserver im Jahr 1997 hat der Server einen langen Weg zurückgelegt und verwendet im Hauptrelease 12c ausgereifte und aktuelle Technik. Mehr als 200 neue Funktionsmerkmale sind enthalten: Entwickler profitieren mitunter von kürzeren Serverstartzeiten, der Integration von Maven mit dem aktuellen WebLogic-Maven-Plug-in, der Unterstützung der Entwicklungsumgebungen Eclipse, NetBeans und JDeveloper, einer reduzierten Developer-ZIP-Distribution u. v. m. Mit WebLogic Active GridLink existiert eine optimierte Integration für die Datenbank Oracle Real Application Clusters (RAC) mit verbesserter Implementierung von Multi Data Sources als GridLink Data Sources mit Connection Load Balancing zur Laufzeit: Wird eine neue Verbindung gebraucht, erkennt der Überwachungsservice die Lastverteilung im Datenbank-Cluster und wählt automatisch den bestmöglichen RAC-Knoten für die neue Verbindung aus. Auch das Zusammenspiel mit anderen Produkten aus dem Oracle-Portfolio wurde optimiert – so die Integration des WebLogic in den Enterprise Manager 12 Cloud Control zur Systemüberwachung oder die Einbindung von Coherence als verteiltem In-Memory-Cache.

Installation

Wie üblich, bietet Oracle unter [1] den WebLogic Server kostenlos zum Download an. Die „vollständigen“ Installer bringen neben dem eigentlichen Applikationsserver (inkl. GUI-basiertem Setup-Wizard) auch Zusatzprodukte wie Coherence Cache, das Oracle Enterprise Pack für Eclipse (OEPE) oder das SmartUpdate-Utility zur Verwaltung der eingespielten Patches mit. Nicht verändert wurde das Setup-Verfahren für die 64-Bit-Versionen des WebLogic. Hierfür ist weiterhin ein generisches Install-JAR vorhanden, das ein vorab installiertes 64-Bit-JDK voraussetzt.

Eine Neuerung bringt die Version 12c allerdings beim Setup mit: Zusätzlich zu den oben genannten Varianten kann auch eine von der Größe stark reduzierte ZIP-Distribution heruntergeladen werden. Im Gegensatz zu den 997 MB bis 1,2 GB großen Brüdern ist diese mit 183 MB geradezu leichtgewichtig, enthält aber die vollständige WebLogic-Server-Funktionalität, wie sie z. B. an einem Entwicklerarbeitsplatz benötigt wird. Sie ist für alle Betriebssysteme geeignet, wird im Filesystem entpackt und enthält den Standarddateibaum der Produktinstallation. Dieser wird per mitgeliefertem ./configure.sh bzw. /configure.cmd einmalig an die konkret genutzten Installations- und JDK-Pfade angepasst. Achtung Performancefalle: In dieser ZIP-Distributio...

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WebLogic Server verwendet die Basis 12

Das Dutzend ist voll

Ende letzten Jahres ist die neue Version WebLogic Server 12c erschienen. Im Gegensatz zur Vorgängerversion 11g (g wie „Grid“) wurde beim WLS 12 ein c wie „Cloud“ angehängt, um auf die Cloud-Fähigkeiten des Applikationsservers hinzuweisen. Auch die lange erwartete Java-EE-6-Zertifizierung und die JDK-7-Zertifizierung liegen mit dem WebLogic Server 12c jetzt vollständig vor und bieten moderne Technologie für Entwicklung und Betrieb. Zeit also, sich die Neuerungen etwas näher anzuschauen.

Klaus-Peter Lisson, Wolfgang Weigend


Seit den Anfängen mit dem WebLogic-Tengah-Applikationsserver im Jahr 1997 hat der Server einen langen Weg zurückgelegt und verwendet im Hauptrelease 12c ausgereifte und aktuelle Technik. Mehr als 200 neue Funktionsmerkmale sind enthalten: Entwickler profitieren mitunter von kürzeren Serverstartzeiten, der Integration von Maven mit dem aktuellen WebLogic-Maven-Plug-in, der Unterstützung der Entwicklungsumgebungen Eclipse, NetBeans und JDeveloper, einer reduzierten Developer-ZIP-Distribution u. v. m. Mit WebLogic Active GridLink existiert eine optimierte Integration für die Datenbank Oracle Real Application Clusters (RAC) mit verbesserter Implementierung von Multi Data Sources als GridLink Data Sources mit Connection Load Balancing zur Laufzeit: Wird eine neue Verbindung gebraucht, erkennt der Überwachungsservice die Lastverteilung im Datenbank-Cluster und wählt automatisch den bestmöglichen RAC-Knoten für die neue Verbindung aus. Auch das Zusammenspiel mit anderen Produkten aus dem Oracle-Portfolio wurde optimiert – so die Integration des WebLogic in den Enterprise Manager 12 Cloud Control zur Systemüberwachung oder die Einbindung von Coherence als verteiltem In-Memory-Cache.

Installation

Wie üblich, bietet Oracle unter [1] den WebLogic Server kostenlos zum Download an. Die „vollständigen“ Installer bringen neben dem eigentlichen Applikationsserver (inkl. GUI-basiertem Setup-Wizard) auch Zusatzprodukte wie Coherence Cache, das Oracle Enterprise Pack für Eclipse (OEPE) oder das SmartUpdate-Utility zur Verwaltung der eingespielten Patches mit. Nicht verändert wurde das Setup-Verfahren für die 64-Bit-Versionen des WebLogic. Hierfür ist weiterhin ein generisches Install-JAR vorhanden, das ein vorab installiertes 64-Bit-JDK voraussetzt.

Eine Neuerung bringt die Version 12c allerdings beim Setup mit: Zusätzlich zu den oben genannten Varianten kann auch eine von der Größe stark reduzierte ZIP-Distribution heruntergeladen werden. Im Gegensatz zu den 997 MB bis 1,2 GB großen Brüdern ist diese mit 183 MB geradezu leichtgewichtig, enthält aber die vollständige WebLogic-Server-Funktionalität, wie sie z. B. an einem Entwicklerarbeitsplatz benötigt wird. Sie ist für alle Betriebssysteme geeignet, wird im Filesystem entpackt und enthält den Standarddateibaum der Produktinstallation. Dieser wird per mitgeliefertem ./configure.sh bzw. /configure.cmd einmalig an die konkret genutzten Installations- und JDK-Pfade angepasst. Achtung Performancefalle: In dieser ZIP-Distributio...

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