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Java Magazin
PaaS-Pionier - auch für Java

Die Heroku PaaS Cloud

Als Einstieg in die PaaS-Reihe bietet sich Heroku an. Immerhin ist es einer der Pioniere des PaaS-Ansatzes. Es steht aber noch gar nicht so lange Java-Entwicklern offen. Interessant auch die Zukunftsperspektive: Heroku ist von Salesforce gekauft worden, die sicher ihre CRM-Technologie stärker mit Heroku integrieren werden.

Eberhard Wolff


Heroku ist ursprünglich als Ruby PaaS gestartet, bietet aber nun auch Node.js-, Clojure-, Scala-, Python- und Java-Anwendungen eine Heimat. Die Plattform kann auf eine lange Historie zurückblicken und ist sicher eine etablierte Plattform. Allerdings ist das Java-Angebot noch recht neu und zurzeit in der Betaphase. Daher rät Heroku auch von dem Einsatz von Java in Produktion ab. Heroku ist mittlerweile von Salesforce.com übernommen worden. Das Kernprodukt von Salesforce ist ein CRM-System, das in der Cloud läuft und ein dazu passendes PaaS namens force.com, das vor allem für die Erweiterung von Salesforce.com genutzt wird. Mit Heroku hat Salesforce.com eine neue Plattform, die bereits vor allem bei Ruby-Entwicklern sehr populär ist. Durch den Java-Support wird sie nun auch für Enterprise-Entwickler attraktiv, die sicher auch die CRM-Funktionalitäten nutzen könnten. Eine weitere Integration mit dem Salesforce.com-CRM-Angebot wäre also nicht überraschend und die ersten Ansätze kann man auch schon sehen.

Public vs. Private Cloud: A Convenient Fiction

Werkzeuge

Für die Nutzung von Heroku muss zunächst ein Kommandozeilenwerkzeug installiert werden. Da es in Ruby implementiert ist, muss der Nutzer auch eine Ruby-Laufzeitumgebung installieren. Die Installation der eigentlichen Kommandozeilenwerkzeuge – des so genannten Heroku Toolbelts – ist recht einfach. Die genaue Anleitung findet sich unter [1]. Für die Arbeit mit Heroku ist außerdem ein Account notwendig. Nach der Installation des Werkzeugs kann mit heroku login das Login erfolgen. Dieses Tool kann auch Logs anzeigen, die Konfiguration der Anwendung anpassen und Anwendungen auflisten. Mit heroku create erzeugt es in einem leeren Verzeichnis ein Projekt. Dabei wird im Wesentlichen ein Git-Sourcecode-Repository bei Heroku erstellt. Heroku nutzt für das Installieren der Anwendung nämlich die Versionsverwaltung Git. Wenn der Entwickler eine neue Version des Quellcodes mit git commit in die lokale Versionskontrolle eincheckt und dann mit git push heroku master in die Versionskontrolle bei Heroku überträgt, wird dieser Stand automatisch übersetzt und in der Heroku-Laufzeitumgebung installiert. Die Änderungen, die nur in der lokalen Versionskontrolle vorgenommen werden, schlagen natürlich nicht auf die in der Cloud installierte Anwendung durch. Ein detailliertes Tutorial zum Umgang mit Java-Anwendungen auf Heroku bietet [3]. Die Demos auf der Seite machen den Einstieg sehr einfach.

Ein Projekt muss bestimmten...

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Die Heroku PaaS Cloud

Als Einstieg in die PaaS-Reihe bietet sich Heroku an. Immerhin ist es einer der Pioniere des PaaS-Ansatzes. Es steht aber noch gar nicht so lange Java-Entwicklern offen. Interessant auch die Zukunftsperspektive: Heroku ist von Salesforce gekauft worden, die sicher ihre CRM-Technologie stärker mit Heroku integrieren werden.

Eberhard Wolff


Heroku ist ursprünglich als Ruby PaaS gestartet, bietet aber nun auch Node.js-, Clojure-, Scala-, Python- und Java-Anwendungen eine Heimat. Die Plattform kann auf eine lange Historie zurückblicken und ist sicher eine etablierte Plattform. Allerdings ist das Java-Angebot noch recht neu und zurzeit in der Betaphase. Daher rät Heroku auch von dem Einsatz von Java in Produktion ab. Heroku ist mittlerweile von Salesforce.com übernommen worden. Das Kernprodukt von Salesforce ist ein CRM-System, das in der Cloud läuft und ein dazu passendes PaaS namens force.com, das vor allem für die Erweiterung von Salesforce.com genutzt wird. Mit Heroku hat Salesforce.com eine neue Plattform, die bereits vor allem bei Ruby-Entwicklern sehr populär ist. Durch den Java-Support wird sie nun auch für Enterprise-Entwickler attraktiv, die sicher auch die CRM-Funktionalitäten nutzen könnten. Eine weitere Integration mit dem Salesforce.com-CRM-Angebot wäre also nicht überraschend und die ersten Ansätze kann man auch schon sehen.

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Werkzeuge

Für die Nutzung von Heroku muss zunächst ein Kommandozeilenwerkzeug installiert werden. Da es in Ruby implementiert ist, muss der Nutzer auch eine Ruby-Laufzeitumgebung installieren. Die Installation der eigentlichen Kommandozeilenwerkzeuge – des so genannten Heroku Toolbelts – ist recht einfach. Die genaue Anleitung findet sich unter [1]. Für die Arbeit mit Heroku ist außerdem ein Account notwendig. Nach der Installation des Werkzeugs kann mit heroku login das Login erfolgen. Dieses Tool kann auch Logs anzeigen, die Konfiguration der Anwendung anpassen und Anwendungen auflisten. Mit heroku create erzeugt es in einem leeren Verzeichnis ein Projekt. Dabei wird im Wesentlichen ein Git-Sourcecode-Repository bei Heroku erstellt. Heroku nutzt für das Installieren der Anwendung nämlich die Versionsverwaltung Git. Wenn der Entwickler eine neue Version des Quellcodes mit git commit in die lokale Versionskontrolle eincheckt und dann mit git push heroku master in die Versionskontrolle bei Heroku überträgt, wird dieser Stand automatisch übersetzt und in der Heroku-Laufzeitumgebung installiert. Die Änderungen, die nur in der lokalen Versionskontrolle vorgenommen werden, schlagen natürlich nicht auf die in der Cloud installierte Anwendung durch. Ein detailliertes Tutorial zum Umgang mit Java-Anwendungen auf Heroku bietet [3]. Die Demos auf der Seite machen den Einstieg sehr einfach.

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