Die browserbasierte Tooling-Plattform macht große Fortschritte

Orion 3.0

Martin Lippert


Orion

Das Eclipse-Orion-Projekt [1] ist in vielerlei Hinsicht anders als viele andere Eclipse-Projekte. Es basiert technisch nicht auf der etablierten Eclipse-Plattform, die bis dato als Basis für die vielen Eclipse-IDEs, Rich-Client-Anwendungen und anderen Werkzeuge diente. Orion geht neue Wege und zeigt, wie die Zukunft der IDEs aussehen könnte: webbasiert, den Browser als Laufzeitumgebung nutzend und größtenteils in JavaScript implementiert.

Was vielen Eclipse-Nutzern heute vielleicht noch merkwürdig vorkommt oder von anderen als Spielzeug abgetan wird, hat sich innerhalb des letzten Jahres zu einem der interessantesten Eclipse-Projekte entwickelt. Doch schauen wir uns die Neuerungen im Detail an.

Aufgeräumtes UI

Um das Wichtigste gleich einmal vorweg zu nehmen: Die Oberfläche von Eclipse Orion ist kein auf Hochglanz poliertes Web-UI, wie man es von vielen anderen modernen Webanwendungen kennt. Das liegt zum einen sicherlich daran, dass sich das Orion-Projekt noch in einer relativ frühen Phase befindet. Zum anderen ist es auch nicht das Ziel des Orion-Projekts, eine fertige und polierte IDE zu werden. Es handelt sich in erster Linie um eine Plattform, auf deren Basis umfangreiche Entwicklungswerkzeuge implementiert werden sollen.

Dennoch hat sich am UI im Orion-Projekt einiges getan. Das grundsätzliche UI sieht deutlich aufgeräumter und einfacher strukturiert aus. Der Editor hat eine optionale Dateinavigationsansicht spendiert bekommen, die man an der linken Seite des Editors einblenden kann. Das erleichtert den Wechsel zwischen Dateien erheblich und gibt einem gleichzeitig einen guten Überblick über das Projekt, ohne den Editor verlassen zu müssen.

Abb. 1: Endlich auch in Orion: der ausklappbare Navigator direkt neben dem Codeeditor

Im Header der Editor-Page findet man jetzt neben der aufgeräumten Quick-Link-Navigation zu den Hauptseiten von Orion eine zusätzliche Breadcrumb-Navigation – ein aus vielen anderen Werkzeugen bekanntes und liebgewonnenes Feature.

Abb. 2: Die allseits beliebten Breadcrumbs, jetzt auch in Orion

Der Editor

Das Herzstück von Orion ist der Codeeditor. Galt es vor einigen Jahren noch als unmöglich, wirklich gute Text- und Codeeditoren im Browser zu implementieren, existiert heute eine ganze Reihe von eindrucksvollen Gegenbeispielen. Der Codeeditor von Orion gehört mit Sicherheit dazu. Er bietet inzwischen alle wichtigen Funktionen, die ein guter Codeeditor haben sollte (inklusive Syntax-Highlighting, Code Completion, Error- und ...

Die browserbasierte Tooling-Plattform macht große Fortschritte

Orion 3.0

Martin Lippert


Orion

Das Eclipse-Orion-Projekt [1] ist in vielerlei Hinsicht anders als viele andere Eclipse-Projekte. Es basiert technisch nicht auf der etablierten Eclipse-Plattform, die bis dato als Basis für die vielen Eclipse-IDEs, Rich-Client-Anwendungen und anderen Werkzeuge diente. Orion geht neue Wege und zeigt, wie die Zukunft der IDEs aussehen könnte: webbasiert, den Browser als Laufzeitumgebung nutzend und größtenteils in JavaScript implementiert.

Was vielen Eclipse-Nutzern heute vielleicht noch merkwürdig vorkommt oder von anderen als Spielzeug abgetan wird, hat sich innerhalb des letzten Jahres zu einem der interessantesten Eclipse-Projekte entwickelt. Doch schauen wir uns die Neuerungen im Detail an.

Aufgeräumtes UI

Um das Wichtigste gleich einmal vorweg zu nehmen: Die Oberfläche von Eclipse Orion ist kein auf Hochglanz poliertes Web-UI, wie man es von vielen anderen modernen Webanwendungen kennt. Das liegt zum einen sicherlich daran, dass sich das Orion-Projekt noch in einer relativ frühen Phase befindet. Zum anderen ist es auch nicht das Ziel des Orion-Projekts, eine fertige und polierte IDE zu werden. Es handelt sich in erster Linie um eine Plattform, auf deren Basis umfangreiche Entwicklungswerkzeuge implementiert werden sollen.

Dennoch hat sich am UI im Orion-Projekt einiges getan. Das grundsätzliche UI sieht deutlich aufgeräumter und einfacher strukturiert aus. Der Editor hat eine optionale Dateinavigationsansicht spendiert bekommen, die man an der linken Seite des Editors einblenden kann. Das erleichtert den Wechsel zwischen Dateien erheblich und gibt einem gleichzeitig einen guten Überblick über das Projekt, ohne den Editor verlassen zu müssen.

Abb. 1: Endlich auch in Orion: der ausklappbare Navigator direkt neben dem Codeeditor

Im Header der Editor-Page findet man jetzt neben der aufgeräumten Quick-Link-Navigation zu den Hauptseiten von Orion eine zusätzliche Breadcrumb-Navigation – ein aus vielen anderen Werkzeugen bekanntes und liebgewonnenes Feature.

Abb. 2: Die allseits beliebten Breadcrumbs, jetzt auch in Orion

Der Editor

Das Herzstück von Orion ist der Codeeditor. Galt es vor einigen Jahren noch als unmöglich, wirklich gute Text- und Codeeditoren im Browser zu implementieren, existiert heute eine ganze Reihe von eindrucksvollen Gegenbeispielen. Der Codeeditor von Orion gehört mit Sicherheit dazu. Er bietet inzwischen alle wichtigen Funktionen, die ein guter Codeeditor haben sollte (inklusive Syntax-Highlighting, Code Completion, Error- und ...

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