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Bücher

Bücher: Einführung in Apache Solr


Der Einstieg in die Solr-Welt ist nicht unbedingt komfortabel. Nachdem das Internet ja nichts vergisst, kämpft man sich als Neuling oft zwischen veralteten Konzepten und Beispielen durch, muss aber gleichzeitig auch irgendwie die zahlreichen neuen Begriffe aus der Such-Welt bewältigen.

Genau vor diesem Problem stand ich. Mühsam habe ich mir die ersten Basics zusammengereimt und einfach ausprobiert. Für mich kam das Buch von Klose und Wrigley ein bisschen zu spät, aber ich habe es trotzdem gelesen.

Das Buch ist sehr lesenswert. Es bietet einen fundierten und leicht zu lesenden Einstieg in die Solr-Welt, der mit ein paar Hintergründen und Hinweisen zur Installation anfängt. Schon nach dreizehn Seiten kann man die ersten Suchergebnisse bewundern. Es geht weiter mit Grundbegriffen: Was ist Indexierung und was für Suchkomponenten gibt es eigentlich? Das Wichtigste wird kurz und prägnant, aber immer verständlich und anfängergerecht beschrieben. Sehr schön ist auch, dass bereits früh im Buch auf die verschiedenen Handler hingewiesen wird. Damit rundet sich der erste Eindruck ab und man hat das Gefühl, den Koloss Solr immerhin mal zu überblicken. Auch erste administrative Werkzeuge bekommt man in die Hand. Wenn man aus einer rein relationalen Welt kommt, ist NoSQL schon ausreichend verwirrend, und Solr setzt noch einen drauf. Daher ist dieses Kapitel sehr wichtig, um eine Orientierungshilfe bereits am Anfang zu erhalten.

Es wird weiter besprochen, wie das Indexieren von beispielsweise Wikipedia stattfindet, und auch die zahlreichen Suchoptionen kommen nicht zu kurz. Gerade dieses Kapitel sollte die meisten Entwickler anlocken, und es ist auch sehr gut gelungen. Vieles von den dort beschriebenen Möglichkeiten habe ich trotz intensiver Recherche nicht gefunden. Das Buch ist also nicht nur als Einsteigerwerk, sondern auch zum „immer wieder mal reinlesen“ geeignet.

Besonders interessant ist auch der Teil über Solrs Analyseprozess. Für diejenigen, die noch nicht mit Suchen zu tun hatten, dürfte dies der Teil mit der „Schwarzen Magie“ sein. Erfreulich ist, dass die beiden Autoren auch das einfach vermitteln können und man sich schnell sicher zwischen Filtern und Tokenizern bewegen kann. Hilfreich ist auch, dass sich das Werk an dieser Stelle in eine Art Kochbuch verwandelt, das zunächst das Problem und dann dessen Lösung beschreibt.

Nach etwa der Hälfte des Buchs dürften die meisten Leser in der Lage sein, einen Solr-Knoten aufzusetzen und mittels z. B. Facetten eine A...

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