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Tutorial zur Erstellung ausführbarer JavaFX-Anwendungen

Zum Mitnehmen, bitte!


JavaFX bietet eine sehr moderne UI-Technologie, mit der sich Oberflächen angenehm entwickeln lassen. Doch wie angenehm ist die Nutzung durch den Endanwender? Was muss er tun, um diese Anwendung bei sich zum Laufen zu bringen und wie viel Spezialwissen über die Java-Welt benötigt er? Im zweiten Teil beschäftigen wir uns mit der Auslieferung und Installation unserer Beispielanwendung Timer.

Das Chuck Norris Experiment: JavaFX auf Android und iOS

In Teil 1 unseres Tutorials haben wir die Beispielanwendung Timer soweit für den Endanwender vorbereitet, dass wir eine auslieferbare Anwendung haben, bei der alle Abhängigkeiten inklusive der JVM mitgeliefert werden. Wir brauchen uns also keine Sorgen machen, welche JVM er installiert hat und ob seine JAVA_HOME-Variable richtig eingestellt ist.

Jedoch müssen wir unsere Anwendung immer noch an den Kunden ausliefern und dieser muss sie bei sich „installieren“ und zum Laufen bringen. Wie liefern wir nun also die Anwendung aus? Als zip-Datei zum Download oder auf einem USB-Stick? Was muss der Anwender tun, um die Anwendung bei sich zum Laufen zu bringen? Reicht das Entpacken aus oder brauchen wir mehr, wie zum Beispiel Umgebungsvariablen oder Ähnliches? Im zweiten Teil beschäftigen wir uns mit der Frage der bequemen Auslieferung und Installation.

Artikelserie

Teil 1: Von der Klasse zur EXE: JavaFX-Anwendungen nativ packen

Teil 2: Auslieferung und Installation nativer JavaFX-Anwendungen

Das Beispiel

Wir erinnern uns an unsere Beispielanwendung Timer, die wir in Teil 1 vorgestellt haben. Diese kommt auch im zweiten Teil zum Einsatz.

Zuletzt haben wir uns das Projekt timer_native-client angesehen [1]. In diesem Projekt erzeugten wir uns eine exe-Datei unserer Anwendung inklusive aller benötigten Ressourcen. Nun wollen wir uns das Projekt timer_installer anschauen. In diesem wird im normalen Maven Build (mvn clean install) nicht nur die exe-Datei erzeugt, sondern mitsamt aller benötigter Ressourcen zu einem Installer zusammengefasst, der den Anwender mit einem Dialog durch den Installationsprozess leitet und alle nötigen Ressourcen auf das Zielsystem kopiert. Darüber hinaus kann der Installer Einstellungen am Zielsystem vornehmen, wie zum Beispiel das Einrichten von Umgebungsvariablen, Registry-Einträgen oder lokalen Diensten.

Ein Hauch von Luxus

Einen Installer muss man nicht selbst implementieren, dazu existieren genug vorgefertigte Lösungen. Wir haben uns für Inno Setup entschieden [2]. Zunächst müssen wir es herun...

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