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Java Magazin
Ein Tutorial für Oracle-JET-Anwendungen

Single-Page-Anwendungen einfach erstellen

Auf der JavaOne 2015 veröffentlichte Oracle ein neues UI-Framework für die Entwicklung von Webanwendungen: Oracle JET [1]. Das JavaScript- Framework, das firmenintern bereits seit einiger Zeit erfolgreich für die Anwendungsentwicklung eingesetzt wurde, bringt viele nützliche Features mit. Vor allem das automatische Unterstützen von Internationalisierung und Accessibility machen es zu einem interessanten Werkzeug für die Enterprise-Entwicklung. Hier stellen wir das Framework vor, und zeigen, wie Sie damit ganz einfach auch in Java-Anwendungen arbeiten können.

Anton Epple


ArtikelserieTeil 1: Enterprise goes CloudTeil 2: Cloud Enterprise ArchitectureTeil 3: Cloud Application ArchitectureTeil 4: Cloud Application Development

Auch für Java-Entwickler wird es immer interessanter, direkt mit HTML und JavaScript zu arbeiten statt über Abstraktionen wie JSF oder GWT. Diese bieten gegenüber der abstrahierten Plattform wenig Vorteile und machen Anpassungen der View übermäßig kompliziert. Durch das direkte Verwenden von HTML/JavaScript können solche Aufgaben auch viel leichter an Webdesigner ausgelagert werden.

Abb. 1: So soll die fertige Beispielanwendung am Ende aussehen

Oracle stellt das JET-Framework kostenlos und quelloffen zur Verfügung. Wir sehen uns das Framework anhand eines kleinen Beispiels an. Im Anschluss zeige ich dann, wie man die Businesslogik komplett in Java entwickeln kann. Als Beispiel baue ich eine kleine Dashboard-Anwendung (Abb. 1) für die Überwachung eines GlassFish-/Payara-Servers. Das Backend basiert dabei auf Adam ­Biens Lightfish-Projekt [2]. Das komplette Beispielprojekt mit Anleitungen zum Bau finden Sie auf GitHub [3].

Bekannte Libraries neu kombiniert

Die JET-Entwickler verwenden bekannte und etablierte Bibliotheken und kombinieren sie zu einem neuen Ganzen. Das erleichtert den Einstieg, da man bereits einen Teil der Komponenten kennt. Und so findet man auch zu vielen Problemen schnell Hilfe, z. B. bei Stack Overflow, obwohl das Framework noch sehr neu ist. Für die Modularisierung des Frameworks ist RequireJS [4] zuständig. Data Binding wird mithilfe von Knockout [5] realisiert, und Crossroads.js [6] wird für das Routing verwendet. Für den Entwickler sind das die wichtigsten Komponenten. Daneben werden Hammer.js [7] für Touchunterstützung und jQuery [8] mit jQuery UI [9] für DOM-Manipulationen, Components und Animationen eingesetzt. Darauf aufbauend bietet JET eigene Widgets, die zugänglich und internationalisierbar sind.

Überblick verschaffen

Eine gute Übersicht über die verfügbaren Komponenten bietet das JET Cookbook (Abb. 2). Hier werden alle Komponenten übersichtlich mit Codebeispielen vorgestellt. Es gibt eine solide Auswahl an Basiskomponenten für Formulare und Menüs sowie komplexere Komponenten zur Datenpräsentation wie Datagrids, Treetables und Charts.

Abb. 2: Das Oracle JET Cookbook enthält viele Beispiele

Responsives Layout für alle Größen

Das Layout basiert auf einem responsiven Mobile-first-Grid mit zwölf Spalten. Es existieren Klassen für small, medium, large und xlarge, um je nach Screengröße da...

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Ein Tutorial für Oracle-JET-Anwendungen

Single-Page-Anwendungen einfach erstellen

Auf der JavaOne 2015 veröffentlichte Oracle ein neues UI-Framework für die Entwicklung von Webanwendungen: Oracle JET [1]. Das JavaScript- Framework, das firmenintern bereits seit einiger Zeit erfolgreich für die Anwendungsentwicklung eingesetzt wurde, bringt viele nützliche Features mit. Vor allem das automatische Unterstützen von Internationalisierung und Accessibility machen es zu einem interessanten Werkzeug für die Enterprise-Entwicklung. Hier stellen wir das Framework vor, und zeigen, wie Sie damit ganz einfach auch in Java-Anwendungen arbeiten können.

Anton Epple


ArtikelserieTeil 1: Enterprise goes CloudTeil 2: Cloud Enterprise ArchitectureTeil 3: Cloud Application ArchitectureTeil 4: Cloud Application Development

Auch für Java-Entwickler wird es immer interessanter, direkt mit HTML und JavaScript zu arbeiten statt über Abstraktionen wie JSF oder GWT. Diese bieten gegenüber der abstrahierten Plattform wenig Vorteile und machen Anpassungen der View übermäßig kompliziert. Durch das direkte Verwenden von HTML/JavaScript können solche Aufgaben auch viel leichter an Webdesigner ausgelagert werden.

Abb. 1: So soll die fertige Beispielanwendung am Ende aussehen

Oracle stellt das JET-Framework kostenlos und quelloffen zur Verfügung. Wir sehen uns das Framework anhand eines kleinen Beispiels an. Im Anschluss zeige ich dann, wie man die Businesslogik komplett in Java entwickeln kann. Als Beispiel baue ich eine kleine Dashboard-Anwendung (Abb. 1) für die Überwachung eines GlassFish-/Payara-Servers. Das Backend basiert dabei auf Adam ­Biens Lightfish-Projekt [2]. Das komplette Beispielprojekt mit Anleitungen zum Bau finden Sie auf GitHub [3].

Bekannte Libraries neu kombiniert

Die JET-Entwickler verwenden bekannte und etablierte Bibliotheken und kombinieren sie zu einem neuen Ganzen. Das erleichtert den Einstieg, da man bereits einen Teil der Komponenten kennt. Und so findet man auch zu vielen Problemen schnell Hilfe, z. B. bei Stack Overflow, obwohl das Framework noch sehr neu ist. Für die Modularisierung des Frameworks ist RequireJS [4] zuständig. Data Binding wird mithilfe von Knockout [5] realisiert, und Crossroads.js [6] wird für das Routing verwendet. Für den Entwickler sind das die wichtigsten Komponenten. Daneben werden Hammer.js [7] für Touchunterstützung und jQuery [8] mit jQuery UI [9] für DOM-Manipulationen, Components und Animationen eingesetzt. Darauf aufbauend bietet JET eigene Widgets, die zugänglich und internationalisierbar sind.

Überblick verschaffen

Eine gute Übersicht über die verfügbaren Komponenten bietet das JET Cookbook (Abb. 2). Hier werden alle Komponenten übersichtlich mit Codebeispielen vorgestellt. Es gibt eine solide Auswahl an Basiskomponenten für Formulare und Menüs sowie komplexere Komponenten zur Datenpräsentation wie Datagrids, Treetables und Charts.

Abb. 2: Das Oracle JET Cookbook enthält viele Beispiele

Responsives Layout für alle Größen

Das Layout basiert auf einem responsiven Mobile-first-Grid mit zwölf Spalten. Es existieren Klassen für small, medium, large und xlarge, um je nach Screengröße da...

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