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Java Magazin
Die wichtigsten Änderungen von Java EE 8

Einfacher und einheitlicher


Die nächste Java-EE-Version 8 hat einen längeren und schwierigen Weg hinter sich und steht nun kurz vor der Fertigstellung. Im Zuge des Versionsupdates wurden wieder einige Spezifikationen aktualisiert, um die Plattform produktiv und modern zu halten: Die wichtigsten Änderungen der einzelnen Java Specification Requests (JSRs) im Überblick.

Der so genannte Umbrella JSR der Plattform umfasst die Spezifikationen, die in der Enterprise Edition enthalten sind, und ist für die Zusammenarbeit der einzelnen Spezifikationen zuständig. In Java EE 8 werden als neue Technologien Java API for JSON Binding (JSON-B, JSR 367) und Security API (JSR 375) hinzukommen, beide in Version 1.0. Ein Update erhalten haben CDI 2.0 (JSR 365), JAX-RS 2.1 (JSR 370), Bean Validation 2.0 (JSR 380), Java API for JSON Processing (JSONP, JSR 374), Servlet 4.0 (JSR 369) und JSF 2.3 (JSR 372). Grundsätzlich ist das Mantra der EE-8-Neuerungen, Java EE fit für Java-SE-8-Features zu machen, wie Lambdas und wiederholbare Annotationen, zusammen mit dem noch besseren Zusammenspiel der einzelnen Standards untereinander.

CDI 2.0: Context and Dependency Injection

Context and Dependency Injection (CDI) gehört mit zu den wichtigsten Standards in Java Enterprise. Das API fungiert als Kleber zwischen Codekomponenten und anderen EE-Spezifikationen. CDI macht Enterprise-Entwicklern das Leben deutlich leichter. In Version 2.0 wurde vor allem Augenmerk auf CDI außerhalb eines EE-Containers gelegt, d. h. dass auch Java-SE-Anwendungen von einem abgespeckten Dependency-Injection-Standard Gebrauch machen können. Das soll für größere Akzeptanz von CDI auch jenseits der Java-EE-Welt sorgen. Abgesehen davon gab es vergleichsweise wenig Updates, was schon in Java EE 7 für den Reifegrad dieser Technologie sprach. Ein paar neue, hilfreiche Features gibt es aber dann doch, beispielsweise asynchrone CDI-Events.

CDI-Events sind ein hilfreiches Mittel, um Codefunktionalitäten lose zu koppeln. Bisher werden CDI-Events grundsätzlich synchron behandelt. Die Ausnahme davon waren bisher mit @Asynchronous-annotierte Event-Handler-Methoden in EJBs. In Version 2.0 werden asynchrone Events auch mit reinem CDI möglich sein. Man bestimmt die Asynchronität von Events mit der neuen Methode fireAsync() sowie der Annotation @ ObservesAsync.

Noch eine Neuerung bezüglich CDI-Events: Observer-Methoden können nun per @Priority eine Reihenfolge bei der Ausführung festlegen. Damit hält sich CDI an bisherige Konventionen im Java-EE-Umfeld. Wi...

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Die wichtigsten Änderungen von Java EE 8

Einfacher und einheitlicher

Die nächste Java-EE-Version 8 hat einen längeren und schwierigen Weg hinter sich und steht nun kurz vor der Fertigstellung. Im Zuge des Versionsupdates wurden wieder einige Spezifikationen aktualisiert, um die Plattform produktiv und modern zu halten: Die wichtigsten Änderungen der einzelnen Java Specification Requests (JSRs) im Überblick.

Sebastian Daschner


Die nächste Java-EE-Version 8 hat einen längeren und schwierigen Weg hinter sich und steht nun kurz vor der Fertigstellung. Im Zuge des Versionsupdates wurden wieder einige Spezifikationen aktualisiert, um die Plattform produktiv und modern zu halten: Die wichtigsten Änderungen der einzelnen Java Specification Requests (JSRs) im Überblick.

Der so genannte Umbrella JSR der Plattform umfasst die Spezifikationen, die in der Enterprise Edition enthalten sind, und ist für die Zusammenarbeit der einzelnen Spezifikationen zuständig. In Java EE 8 werden als neue Technologien Java API for JSON Binding (JSON-B, JSR 367) und Security API (JSR 375) hinzukommen, beide in Version 1.0. Ein Update erhalten haben CDI 2.0 (JSR 365), JAX-RS 2.1 (JSR 370), Bean Validation 2.0 (JSR 380), Java API for JSON Processing (JSONP, JSR 374), Servlet 4.0 (JSR 369) und JSF 2.3 (JSR 372). Grundsätzlich ist das Mantra der EE-8-Neuerungen, Java EE fit für Java-SE-8-Features zu machen, wie Lambdas und wiederholbare Annotationen, zusammen mit dem noch besseren Zusammenspiel der einzelnen Standards untereinander.

CDI 2.0: Context and Dependency Injection

Context and Dependency Injection (CDI) gehört mit zu den wichtigsten Standards in Java Enterprise. Das API fungiert als Kleber zwischen Codekomponenten und anderen EE-Spezifikationen. CDI macht Enterprise-Entwicklern das Leben deutlich leichter. In Version 2.0 wurde vor allem Augenmerk auf CDI außerhalb eines EE-Containers gelegt, d. h. dass auch Java-SE-Anwendungen von einem abgespeckten Dependency-Injection-Standard Gebrauch machen können. Das soll für größere Akzeptanz von CDI auch jenseits der Java-EE-Welt sorgen. Abgesehen davon gab es vergleichsweise wenig Updates, was schon in Java EE 7 für den Reifegrad dieser Technologie sprach. Ein paar neue, hilfreiche Features gibt es aber dann doch, beispielsweise asynchrone CDI-Events.

CDI-Events sind ein hilfreiches Mittel, um Codefunktionalitäten lose zu koppeln. Bisher werden CDI-Events grundsätzlich synchron behandelt. Die Ausnahme davon waren bisher mit @Asynchronous-annotierte Event-Handler-Methoden in EJBs. In Version 2.0 werden asynchrone Events auch mit reinem CDI möglich sein. Man bestimmt die Asynchronität von Events mit der neuen Methode fireAsync() sowie der Annotation @ ObservesAsync.

Noch eine Neuerung bezüglich CDI-Events: Observer-Methoden können nun per @Priority eine Reihenfolge bei der Ausführung festlegen. Damit hält sich CDI an bisherige Konventionen im Java-EE-Umfeld. Wi...

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