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Java Magazin
Teil 1: Automatisierte Tests mit dem Robot Framework

Let’s get ready to Robot


Testautomatisierung ist heute in aller Munde. Unit-Tests sind in der Industrie bereits als Standard fest verankert. Automatisierte Blackboxtests hingegen sind oft noch nicht vollständig umgesetzt oder noch gar nicht vorhanden. Blackboxtests sind jedoch ein wichtiger Bestandteil der Softwareentwicklung, da Entwickler mit ihnen die eigentliche Funktion im Gesamtsystem überprüfen können.

Artikelserie

Teil 1: Automatisierte Tests mit dem Robot-Framework

Teil 2: Implementierung in Java

Stellen wir uns vor, wir produzieren einen Schraubenzieher, der als digitale Komponente das Drehmoment anzeigt. Er besitzt eine Schnittstelle, über die man das Drehmoment auslesen kann. Des Weiteren ist bereits ein Test vorhanden, der automatisiert die Funktion des Drehmoments testet. Nun stellt sich die Frage, ob und in welchem Umfang ich meine Blackboxtests automatisieren sollte. Die einfachste Antwort darauf ist, dass alles, was mehr als einmal wiederholt wird, automatisiert werden kann. Aber ist das wirklich notwendig? Viele Ansätze der Testautomatisierung sind mit einem enormen Wartungsaufwand verbunden. So sind z. B. nur Spezialisten der Testautomatisierung in der Lage, neue Tests zu entwickeln.

Betrachten wir nochmal unseren digitalen Schraubenzieher. Die neueste Softwareversion unterstützt nun auch die Anzeige des Drehmoments in weiteren Einheiten. Im klassischen Fall müsste sich jetzt wieder ein Testautomatisierungsentwickler mit diesem Problem beschäftigen, um einen entsprechenden Test zu implementieren. Dabei kann jedoch einiges schief gehen. So sind die Anforderungen an den Test eventuell nicht klar. Das soll nicht heißen, dass der Tester nicht in der Lage ist, die Anforderungen klar genug zu formulieren, sondern vielmehr, dass es eventuell gar nicht möglich war, alle Testanforderungen zu Beginn der Testentwicklung zu kennen. Wie wahrscheinlich jeder nachvollziehen kann, endet das in einer Entwicklungsschleife. Das führt dazu, dass der Test verzögert bereitsteht. Wie kann man dieses Problem lösen? Der entscheidende Punkt ist, dass man dem Tester eine Schnittstelle zur Verfügung stellt, die ihn in die Lage versetzt, seine eigenen Tests zu entwickeln. Diese Schnittstelle muss so einfach und schnell zu begreifen sein, dass nahezu jeder damit umgehen kann.

Unser Ansatz: Keyword-driven Testing

Zu allererst möchten wir eine der vielen Testmethoden vorstellen, die im Bereich des automatisierten Testens bei der Firma Arnold & Richter Cine Technik GmbH & Co. Betriebs KG (AR...

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Teil 1: Automatisierte Tests mit dem Robot Framework

Let’s get ready to Robot

Testautomatisierung ist heute in aller Munde. Unit-Tests sind in der Industrie bereits als Standard fest verankert. Automatisierte Blackboxtests hingegen sind oft noch nicht vollständig umgesetzt oder noch gar nicht vorhanden. Blackboxtests sind jedoch ein wichtiger Bestandteil der Softwareentwicklung, da Entwickler mit ihnen die eigentliche Funktion im Gesamtsystem überprüfen können.

Michael Stadler, Maik Bachmann


Testautomatisierung ist heute in aller Munde. Unit-Tests sind in der Industrie bereits als Standard fest verankert. Automatisierte Blackboxtests hingegen sind oft noch nicht vollständig umgesetzt oder noch gar nicht vorhanden. Blackboxtests sind jedoch ein wichtiger Bestandteil der Softwareentwicklung, da Entwickler mit ihnen die eigentliche Funktion im Gesamtsystem überprüfen können.

Artikelserie

Teil 1: Automatisierte Tests mit dem Robot-Framework

Teil 2: Implementierung in Java

Stellen wir uns vor, wir produzieren einen Schraubenzieher, der als digitale Komponente das Drehmoment anzeigt. Er besitzt eine Schnittstelle, über die man das Drehmoment auslesen kann. Des Weiteren ist bereits ein Test vorhanden, der automatisiert die Funktion des Drehmoments testet. Nun stellt sich die Frage, ob und in welchem Umfang ich meine Blackboxtests automatisieren sollte. Die einfachste Antwort darauf ist, dass alles, was mehr als einmal wiederholt wird, automatisiert werden kann. Aber ist das wirklich notwendig? Viele Ansätze der Testautomatisierung sind mit einem enormen Wartungsaufwand verbunden. So sind z. B. nur Spezialisten der Testautomatisierung in der Lage, neue Tests zu entwickeln.

Betrachten wir nochmal unseren digitalen Schraubenzieher. Die neueste Softwareversion unterstützt nun auch die Anzeige des Drehmoments in weiteren Einheiten. Im klassischen Fall müsste sich jetzt wieder ein Testautomatisierungsentwickler mit diesem Problem beschäftigen, um einen entsprechenden Test zu implementieren. Dabei kann jedoch einiges schief gehen. So sind die Anforderungen an den Test eventuell nicht klar. Das soll nicht heißen, dass der Tester nicht in der Lage ist, die Anforderungen klar genug zu formulieren, sondern vielmehr, dass es eventuell gar nicht möglich war, alle Testanforderungen zu Beginn der Testentwicklung zu kennen. Wie wahrscheinlich jeder nachvollziehen kann, endet das in einer Entwicklungsschleife. Das führt dazu, dass der Test verzögert bereitsteht. Wie kann man dieses Problem lösen? Der entscheidende Punkt ist, dass man dem Tester eine Schnittstelle zur Verfügung stellt, die ihn in die Lage versetzt, seine eigenen Tests zu entwickeln. Diese Schnittstelle muss so einfach und schnell zu begreifen sein, dass nahezu jeder damit umgehen kann.

Unser Ansatz: Keyword-driven Testing

Zu allererst möchten wir eine der vielen Testmethoden vorstellen, die im Bereich des automatisierten Testens bei der Firma Arnold & Richter Cine Technik GmbH & Co. Betriebs KG (AR...

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