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Bücher

Java ist auch eine Insel


Rheinwerk bietet mit „Java ist auch eine Insel“ einen absoluten Klassiker an, der seit 2001 in Universität und Fachhochschule massenhaft Absatz findet. Die mittlerweile vierzehnte Auflage bietet uns Gelegenheit, dem Werk wieder einmal Aufmerksamkeit zu schenken.

Im Vorwort erklärt der Autor, dass sein Werk für Java 11 aktuell ist; zwecks besserer Kompatibilität beschränken sich jedoch viele Beispiele auf die verbreitetere Version, Java 8. Das Versprechen, auch für C-Programmierer ohne OOP-Erfahrung lesbar zu sein, löst das Buch im Großen und Ganzen ein.

Das erste Kapitel spricht zuerst das Java-Ökosystem an, um danach erste kleine Beispiele unter Verwendung des OpenJDK zu realisieren. Als IDE kommt Eclipse zum Einsatz, am Ende finden sich Verweise zu Büchern mit weiteren historischen Informationen. Danach versetzt der Autor die Leser in die Rolle eines Parsers, um mehr über den Aufbau von Java-Programmen zu lernen. Quasi nebenbei stellt er hier auch die diversen mathematischen Operatoren und Variablentypen vor – leider gibt es nur wenige didaktisch vernünftige Wege zur Realisierung eines Programmierlehrbuchs. Lobenswert ist dennoch, dass das Buch nicht nur funktionierenden Code zeigt – viele Beispiele demonstrieren Probleme (samt Fehlermeldungen des Compilers), die insbesondere Umsteigern gerne unterlaufen. Als krönendes letztes Beispiel wird dann die Realisierung der Türme von Hanoi behandelt – der Autor brachte im zweiten Kapitel, quasi nebenbei, auch einige andere imperative Programmierkonzepte unter. Kapitel Numero drei bringt bereits in der Einleitung einen Verweis auf UML-Editoren unter. Die darauffolgende Besprechung der diversen OOP-Funktionen von Java ist allerdings in Ordnung. Arrays und Zeichenketten sind danach Thema und die Erzeugung eigener Klassenhierarchien findet erst im sechsten und siebten Kapitel Erwähnung.

Leere Try-Catch-Blöcke sind in Beispielen und praktischem Code zu finden. Kapitel acht erklärt, warum Java statt Fehlercodes die „lästigere Methode“ einsetzt. Kapitel neun demonstriert anschließend einige OOP-Besonderheiten, während die Besprechung der Sprache danach mit der Vorstellung von Lambdas, Modulen und Generics endet.

Der zweite Teil beginnt mit der Vorstellung der Klassenbibliothek: der Autor beweist bei der Auswahl der gezeigten Klassen ein durchaus geschicktes Händchen. Die Abschnitte zu parallelisierter Programmierung und Datenstrukturen sind naturgemäß kurz, behandeln aber die Grundlagen der jeweiligen Problembereiche ...

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