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Ein Abenteuer voller Monster, Kämpfe und Anwendungsmetriken

Dungeons & Dragons


Was hat das wohl beliebteste Pen-und-Paper-Rollenspiel mit Anwendungsmetriken und Frameworks wie Quarkus oder Micrometer gemein? Dieser epische Artikel nimmt euch mit auf ein Abenteuer voller Monsterkämpfe, Graphen und Metriken. Und jetzt alle einen w20-Wurf auf „Lesen“ machen!

Im Sommer des Jahres 2019 habe ich meine Kinder beim Spielen beobachtet. Egal, ob sie drinnen oder draußen spielten, mit oder ohne Spielsachen – immer haben sie irgendwelche Spiele erfunden. Das tun sie bis heute. Damals haben sie Pokémon-Kämpfe nachgestellt, mit Soundeffekten, speziellen Bewegungen und verrückten Stimmen. Ich habe mich eine Weile intensiv mit der Frage beschäftigt, wie man diesen kreativen Geist ins Teenageralter retten kann. Die Antwort, die ich fand, hieß Dungeons & Dragons.

Ich selbst habe D&D zwei Mal gespielt: einmal im Alter von 11 Jahren mit dem Nachbarsjungen, was sich allerdings als ziemlich ziellose Übung im Erstellen von Charakteren für das Spiel herauskristallisierte, und einmal als Erwachsene. Beim zweiten Mal starb ich aus Peinlichkeit ungefähr 1 000 Tode. Aber für meinen Sohn und seine Freunde war ich bereit, das zu ertragen und so bot ich ihnen an, den Dungeon Master (DM) für sie zu geben. Natürlich machte ich einen typischen Anfängerfehler und hatte ihm kein Limit gesetzt, wie viele seiner Freunde mitspielen könnten. Unser Abenteuer startete mit einer Gruppe aus sechs 10-jährigen Jungs (ab und zu spielte auch ein 6-jähriges Mädchen mit), und ich habe die Arbeit und das Chaos um einiges unterschätzt.

Der ein oder andere wird sich nun fragen „In Ordnung, aber was genau hat das nun mit Metriken zu tun?“ Die Antwort ist: Timing.

Domänenspezifische Anwendungsmetriken sind wichtig. Um zu wissen, was genau die eigene Anwendung tut, reicht es nicht, den HTTP-Datendurchsatz zu messen (was allerdings der Fixpunkt jeder Beschreibung von Anwendungsmetriken zu sein scheint). Ich kann etwa einen fantastischen Datendurchsatz messen, wenn ein Bug in meinem Code etwa dafür sorgt, dass ganze Codepfade übersprungen werden. Ein erfolgreicher Response-Code kann keine Gewissheit darüber geben, ob die Anwendung subtil nicht doch irgendetwas Falsches macht. Dafür ist es einfach zu leicht, Unit-Tests zu schreiben, die keine Bugs aufspüren. Aus diesem Grund habe ich das getan, was Developer Advocates machen: Ich habe einen Abstract für einen Talk eingereicht, der die Wahrheit meiner Behauptung bestätigen sollte, habe aber den ganzen Sommer nicht daran gearbeitet (obwohl e...

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