JavaScript Kompendium - Band 19 - React Server Components


Preis: Gratis für entwickler.kiosk-Leser

Erhältlich ab:  April 2021

Umfang:  48

Autoren / Autorinnen: Ann-Cathrin Klose, Veikko Krypczyk, Dirk Mittmann , Sebastian Springer, Hans-Christian Otto, Gregor Biswanger, Peter Kröner, Manfred Steyer, Golo Roden, Redaktion Kiosk

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Zeit ist relativ – und damit ist nun nicht die Theorie von Albert Einstein gemeint. Vielmehr geht es hier um das Alltagsempfinden, wie schnell die Zeit vergeht oder auch nicht. Wenn man ein Ereignis herbeisehnt, sich langweilt oder darauf wartet, dass irgendetwas endlich vorbei ist, zieht sich die Zeit wie Kaugummi in die Länge. Geht man hingegen voll und ganz in einer Tätigkeit auf oder wünscht sich, etwas möge niemals enden, dann ist es plötzlich schon vorbei. Ein gutes Gespräch gibt einem das Gefühl, dass die Zeit wie im Flug vergangen ist! Andererseits ist der Kalender im Zeitempfinden vieler Menschen irgendwie ja im März stehen geblieben – im März 2020, wohlgemerkt.

Das Phänomen der relativen Zeit lässt sich in einer besonders ausgeprägten Form im Internet beobachten: Was sind schon ein, zwei Sekunden? Im Netz kann diese Wartezeit bereits einen großen Unterschied für die Absprungrate und damit auch Conversions ausmachen. User warten nicht gern; schon eine Ladezeit von fünf Sekunden führt laut aktuellen Berichten (z. B. https://www.websitebuilderexpert.com/building-websites/website-load-time-statistics/#section-3) zu einem Anstieg der Absprungrate auf 38 Prozent, im Vergleich zu 9 Prozent bei zwei Sekunden Ladezeit. Steht eine Website nach zehn Sekunden immer noch nicht vollständig zur Verfügung, hat man die User mit hoher Wahrscheinlichkeit verloren, zumindest wenn es um E-Commerce und Co. geht. Gewartet wird nämlich nur, wenn es um persönliche Dienstleistungen oder hochgradig spezifische Inhalte geht. Sobald die User ihr Ziel anderswo genau so gut erreichen können, endet die Geduld schnell. Die digitale Ungeduld bewegt sich somit auf einem ganz anderen Level als die, die man erlebt, wenn die letzte Minute der Waschmaschine einfach nicht enden will.

Was kann man als Webentwickler:in also tun, um keine wertvollen Sekunden zu verschenken? Ansätze gibt es viele: Lazy Loading und Server-side Rendering sind nur zwei davon. Eine perfekte Lösung gibt es natürlich nicht, immerhin ist auch die Liste der Ursachen lang und umfasst Faktoren wie die Verbindungsgeschwindigkeit des Nutzers. Auf die Ladezeiten hat man in diesem Fall nur noch Einfluss, wenn man die Menge der herunterzuladenden Daten so weit wie möglich reduziert; wer mit JavaScript arbeitet, muss hier aber selbst mit dem bisherigen Server-side Rendering noch Kompromisse eingehen. React Server Components könnten das in Zukunft jedoch ändern. Die Idee lautet, die gesamte JavaScript-Verarbeitung auf den Server verlegen zu können, sodass die Bundle-Größe auf 0 sinkt! Die Idee ist noch ganz neu, das Konzept steht bisher nur als RfC-Version bereit. Hans-Christian Otto hat aber für euch schon einmal einen Blick darauf geworfen und berichtet in dieser Ausgabe des JavaScript Kompendiums, was Webentwickler:innen davon in Zukunft erwarten können.

Viel Spaß bei der Lektüre!

Portrait von Ann-Cathrin Klose.Ann-Cathrin Klose, Redakteurin Entwickler Magazin

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