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Shortcuts
Apps mit Azure

1 Web, Mobile, API und Logic in der Cloud

Wer bisher einen einfachen Einstieg in die Welt von Microsoft Azure suchte, war mit Azure-Websites gut bedient: das Hosten von Webanwendungen, angereichert mit Cloud-Features wie Scale-up oder Scale-out. Im März 2015 wurden Websites als Teil der neu vorgestellten App-Services umbenannt in Web-Apps - und erweitert um teils bekannte (Mobile-Apps) und teils komplett neue Komponenten (Logic-Apps und API-Apps). Hier ein erster Überblick.

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Microsoft treibt die Entwicklung von Azure mit hoher Geschwindigkeit voran. So gut wie jeden Monat werden neue Ankündigungen veröffentlicht. Selbst intensive Nutzer sind herausgefordert, wenn sie an allen Fronten Bescheid wissen wollen – von Azure-Anfängern gar nicht zu sprechen. Nicht gerade dienlich war dabei die bisherige Vorgehensweise, alle Features quasi gleichwertig nebeneinander zu positionieren. Da gab es Websites, virtuelle Maschinen und SQL-Datenbanken gleichgestellt mit HDInsight, Media-Services und Machine Learning. Welche Komponenten gemeinsam Sinn ergeben und zusammenspielen, war schwer ersichtlich; schon gar nicht aber konnten verschiedene Azure-Services innerhalb derselben Instanz betrieben werden. Wer beispielsweise einen Mobile-Service und eine Website betrieben hat, musste getrennt dafür zahlen.Mit dem neu vorgestellten App Service wird versucht, vier zusammenhängende Dienste unter einem gemeinsamen Namen anzubieten. Eine Grundbedingung aus der Marketingabteilung war offensichtlich die Verwendung des Wortes App im Namen: So wurden die Websites zu Web-Apps, die Mobile-Services zu Mobile-Apps und zwei Neuzugänge auf Logic-App bzw. API-App getauft. Jeder dieser Services kann weiterhin separat und unabhängig genutzt werden – doch es gibt eine Story, wie die genannten Komponenten zusammenspielen können und damit vielleicht ein leichterer Einstieg in die Welt von Microsoft Azure gegeben werden kann.Web-AppsAber der Reihe nach. Am wenigsten spektakulär verlief die Ankündigung der App-Services für die Nutzer von Azure-Websites. Die Umbenennung blieb die einzige direkt sichtbare Auswirkung, Web-Apps können nicht mehr und nicht weniger als die bisherigen Websites. Sämtliche bereits deployten Anwendungen waren vom ersten Tag an unter dem neuen Begriff sichtbar, kein Migrationsaufwand, keine Probleme. Der Mehrwert kommt erst durch die optionale Nutzung der weiteren Services, die in einem bestehenden Webcontainer ohne zusätzliche Kosten betrieben werden können.Mobile-AppsUnter dem Namen Mobile Services waren schon bisher mehrere Angebote vereint, die das Entwickeln von Apps erleichtern konnten: Ein REST-basierter Zugriff auf Daten, das Senden von Push Notifications quer durch alle Plattformen oder die Authentifizierung mittels Providern wie Facebook, Twitter oder ein Microsoft-Account. Zum Teil ist es auch möglich, die Services durch eigenen Backend-Code anzupassen: Die REST-Datenschnittstelle stellt zum Beispiel Erweiterungspunkte zur Verfügung,...

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1 Web, Mobile, API und Logic in der Cloud

Wer bisher einen einfachen Einstieg in die Welt von Microsoft Azure suchte, war mit Azure-Websites gut bedient: das Hosten von Webanwendungen, angereichert mit Cloud-Features wie Scale-up oder Scale-out. Im März 2015 wurden Websites als Teil der neu vorgestellten App-Services umbenannt in Web-Apps - und erweitert um teils bekannte (Mobile-Apps) und teils komplett neue Komponenten (Logic-Apps und API-Apps). Hier ein erster Überblick.

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Microsoft treibt die Entwicklung von Azure mit hoher Geschwindigkeit voran. So gut wie jeden Monat werden neue Ankündigungen veröffentlicht. Selbst intensive Nutzer sind herausgefordert, wenn sie an allen Fronten Bescheid wissen wollen – von Azure-Anfängern gar nicht zu sprechen. Nicht gerade dienlich war dabei die bisherige Vorgehensweise, alle Features quasi gleichwertig nebeneinander zu positionieren. Da gab es Websites, virtuelle Maschinen und SQL-Datenbanken gleichgestellt mit HDInsight, Media-Services und Machine Learning. Welche Komponenten gemeinsam Sinn ergeben und zusammenspielen, war schwer ersichtlich; schon gar nicht aber konnten verschiedene Azure-Services innerhalb derselben Instanz betrieben werden. Wer beispielsweise einen Mobile-Service und eine Website betrieben hat, musste getrennt dafür zahlen.Mit dem neu vorgestellten App Service wird versucht, vier zusammenhängende Dienste unter einem gemeinsamen Namen anzubieten. Eine Grundbedingung aus der Marketingabteilung war offensichtlich die Verwendung des Wortes App im Namen: So wurden die Websites zu Web-Apps, die Mobile-Services zu Mobile-Apps und zwei Neuzugänge auf Logic-App bzw. API-App getauft. Jeder dieser Services kann weiterhin separat und unabhängig genutzt werden – doch es gibt eine Story, wie die genannten Komponenten zusammenspielen können und damit vielleicht ein leichterer Einstieg in die Welt von Microsoft Azure gegeben werden kann.Web-AppsAber der Reihe nach. Am wenigsten spektakulär verlief die Ankündigung der App-Services für die Nutzer von Azure-Websites. Die Umbenennung blieb die einzige direkt sichtbare Auswirkung, Web-Apps können nicht mehr und nicht weniger als die bisherigen Websites. Sämtliche bereits deployten Anwendungen waren vom ersten Tag an unter dem neuen Begriff sichtbar, kein Migrationsaufwand, keine Probleme. Der Mehrwert kommt erst durch die optionale Nutzung der weiteren Services, die in einem bestehenden Webcontainer ohne zusätzliche Kosten betrieben werden können.Mobile-AppsUnter dem Namen Mobile Services waren schon bisher mehrere Angebote vereint, die das Entwickeln von Apps erleichtern konnten: Ein REST-basierter Zugriff auf Daten, das Senden von Push Notifications quer durch alle Plattformen oder die Authentifizierung mittels Providern wie Facebook, Twitter oder ein Microsoft-Account. Zum Teil ist es auch möglich, die Services durch eigenen Backend-Code anzupassen: Die REST-Datenschnittstelle stellt zum Beispiel Erweiterungspunkte zur Verfügung,...

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