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Apps mit Azure

2 Azure-Suchdienst in eigenen Anwendungen verwenden

Der Windows Azure Search Service stellt einen umfangreichen Dienst dar, um Inhalte indizieren und durchsuchen zu können. Mithilfe dieses Cloud-basierten Diensts kann eine vollständige Suchlösung realisiert werden. Das vorliegende Kapitel gibt einen Überblick über den Dienst und zeigt anhand eines konkreten Beispiels die Integrationsmöglichkeiten in eigene Anwendungen.

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SuchdienstNeben der Verarbeitung von Daten in eigenen Anwendungen spielt die Suche nach bestimmten Informationen innerhalb von Anwendungen eine wichtige Rolle. Anwender sind oft frustriert, wenn benötigte Informationen nicht zeitnah und einfach gefunden werden können. Es gibt verschiedene Wege und Ansätze, eigene Suchfunktionen in Anwendungen zu integrieren. Bei vielen typischen Geschäftsanwendungen – so genannten „Line of Business“-(LOB-)Anwendungen –, die als Datenspeicher eine Datenbank verwenden, werden Suchlösungen basierend auf der Abfragesprache SQL realisiert. Für die Suche innerhalb von Anwendungsdaten ist dies in der Regel vollkommen ausreichend. Kommen aber neben den strukturierten Daten noch unstrukturierte Dateien – zum Beispiel in Form von Word- oder PDF-Dateien – hinzu, wird es schon komplizierter. Wenn die zusätzlichen Dateien ebenfalls in der Datenbank gespeichert sind, kann – wenn das Datenbanksystem dies unterstützt – eine Volltextindizierung zum Einsatz kommen. Liegen die Dateien auf einem ausgelagerten Speichermedium, muss ein eigener Indizierungsmechanismus zunächst einen durchsuchbaren Index aufbauen. Für die Erstellung eines Indexes steht zum Beispiel unter .NET das Lucene Framework [1] bereit. Dieses ermöglicht die Erstellung von Indizes über Dateien und die Inhaltsabfrage. Die Verwendung einer separaten Bibliothek und die Verwaltung eines Indexes verursachen jedoch immer zusätzlichen Verwaltungsaufwand. Um diesen zu minimieren, kann der Cloud-basierte Windows-Azure-Suchdienst verwendet werden. Dieser Dienst steht als Vorschau bereit und bietet unter anderem folgende Vorteile: Verwaltung des Suchindexes Automatische Auflösung von Indexfehlern Verbesserte Verfügbarkeit und Skalierung Ständige Aktualisierung des Diensts Azure-Suchdienst einrichtenDer Startpunkt für die Einrichtung eines eigenen Suchdiensts beginnt im Azure-Preview-Portal. Über den Link „New“ steht der Suchdienst zur Auswahl und Neuanlage bereit (Abb. 2.1). Anschließend sind die folgenden Informationen anzugeben: die gewünschte Preisstufe die Ressourcengruppe das anzuwendende Abonnement der Standort Derzeit (Stand 12.2014) werden zwei Preisstufen angeboten, eine kostenlose sowie eine kostenpflichtige. In Tabelle 2.1 sind die beiden möglichen Optionen gegenübergestellt, zusätzlich enthält der Kasten „Aufbau des Azure-Suchdiensts“ weitere Informationen über die Zusammenhänge zwischen Kopien (Replicas) und Partitionen. Weiterhin m...

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2 Azure-Suchdienst in eigenen Anwendungen verwenden

Der Windows Azure Search Service stellt einen umfangreichen Dienst dar, um Inhalte indizieren und durchsuchen zu können. Mithilfe dieses Cloud-basierten Diensts kann eine vollständige Suchlösung realisiert werden. Das vorliegende Kapitel gibt einen Überblick über den Dienst und zeigt anhand eines konkreten Beispiels die Integrationsmöglichkeiten in eigene Anwendungen.

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SuchdienstNeben der Verarbeitung von Daten in eigenen Anwendungen spielt die Suche nach bestimmten Informationen innerhalb von Anwendungen eine wichtige Rolle. Anwender sind oft frustriert, wenn benötigte Informationen nicht zeitnah und einfach gefunden werden können. Es gibt verschiedene Wege und Ansätze, eigene Suchfunktionen in Anwendungen zu integrieren. Bei vielen typischen Geschäftsanwendungen – so genannten „Line of Business“-(LOB-)Anwendungen –, die als Datenspeicher eine Datenbank verwenden, werden Suchlösungen basierend auf der Abfragesprache SQL realisiert. Für die Suche innerhalb von Anwendungsdaten ist dies in der Regel vollkommen ausreichend. Kommen aber neben den strukturierten Daten noch unstrukturierte Dateien – zum Beispiel in Form von Word- oder PDF-Dateien – hinzu, wird es schon komplizierter. Wenn die zusätzlichen Dateien ebenfalls in der Datenbank gespeichert sind, kann – wenn das Datenbanksystem dies unterstützt – eine Volltextindizierung zum Einsatz kommen. Liegen die Dateien auf einem ausgelagerten Speichermedium, muss ein eigener Indizierungsmechanismus zunächst einen durchsuchbaren Index aufbauen. Für die Erstellung eines Indexes steht zum Beispiel unter .NET das Lucene Framework [1] bereit. Dieses ermöglicht die Erstellung von Indizes über Dateien und die Inhaltsabfrage. Die Verwendung einer separaten Bibliothek und die Verwaltung eines Indexes verursachen jedoch immer zusätzlichen Verwaltungsaufwand. Um diesen zu minimieren, kann der Cloud-basierte Windows-Azure-Suchdienst verwendet werden. Dieser Dienst steht als Vorschau bereit und bietet unter anderem folgende Vorteile: Verwaltung des Suchindexes Automatische Auflösung von Indexfehlern Verbesserte Verfügbarkeit und Skalierung Ständige Aktualisierung des Diensts Azure-Suchdienst einrichtenDer Startpunkt für die Einrichtung eines eigenen Suchdiensts beginnt im Azure-Preview-Portal. Über den Link „New“ steht der Suchdienst zur Auswahl und Neuanlage bereit (Abb. 2.1). Anschließend sind die folgenden Informationen anzugeben: die gewünschte Preisstufe die Ressourcengruppe das anzuwendende Abonnement der Standort Derzeit (Stand 12.2014) werden zwei Preisstufen angeboten, eine kostenlose sowie eine kostenpflichtige. In Tabelle 2.1 sind die beiden möglichen Optionen gegenübergestellt, zusätzlich enthält der Kasten „Aufbau des Azure-Suchdiensts“ weitere Informationen über die Zusammenhänge zwischen Kopien (Replicas) und Partitionen. Weiterhin m...

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