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Barrierefreiheit

2 Gedanken


2.1 Barrierefreiheit?

Wenn man das Thema Barrierefreiheit beim Kunden, bei Entwicklern oder bei Kollegen anspricht, stößt man sehr schnell auf taube Ohren. Häufig bekommt man Aussagen zu hören wie „Das ist viel zu teuer“, „Unsere Kunden sind nicht blind“, „Müssen wir machen, sind dazu verpflichtet“ oder „Wir haben doch schon eine Nur-Text-Version“. Barrierefreiheit ist wahrlich nicht sehr beliebt und wird immer wieder gerne in den Hintergrund gestellt oder gar verdrängt. Entweder man beweist jetzt dickes Fell und beginnt eine heikle Diskussion oder aber man lässt sein Gegenüber in dem Irrglauben, dass Barrierefreiheit und die dafür zu tätigenden Optimierungen nur Themen für eine marginale Randgruppe sind.

Sollten Sie sich allerdings für eine Argumentation für Barrierefreiheit entscheiden, dann sollten Sie unbedingt die folgenden Kapitel lesen, denn Barrierefreiheit lohnt sich!

2.2 Barrierefreiheit!

Es gibt gute Gründe, sich für Barrierefreiheit zu entscheiden, und erschlagende Argumente dafür, warum Barrierefreiheit jeden einzelnen Benutzer des Webs betrifft. Was viele immer noch nicht wissen: Barrierefreiheit und die nötige Arbeit hierfür kommt nicht nur Blinden und Menschen mit körperlichen Einschränkungen zugute, auch der Standardbenutzer, den es eigentlich gar nicht gibt, profitiert ausgiebig von barrierefreien Webanwendungen. Warum man sich bei der Anwendungsentwicklung nicht auf den Standardbenutzer konzentrieren sollte und warum es diese Definition gar nicht geben kann, das beschreibt Kapitel 2.5.

Vielmehr sollte man Kritikern der Barrierefreiheit mit folgenden Argumenten entgegentreten:

  • Jeder Benutzer hat einen Nutzen von Barrierefreiheit
  • Optisch ansprechende und konforme Gestaltung
  • Einsatz moderner Technik
  • Sauberer und lesbarer HTML-Code
  • Beiläufige Search Engine Optimization (SEO)

Schnell wird klar, dass es sich hierbei nur um eine minimale Auswahl an Argumenten handelt, mit denen man im Namen der Barrierefreiheit ins Gefecht ziehen kann. Eine vollständige Auflistung aller Argumente würde an dieser Stelle den Rahmen des shortcuts sprengen. Fest steht: Ist ein Webentwickler oder ein Designer einmal mit den Handgriffen und möglichen Falltüren der Barrierefreiheit vertraut, kostet es ihn in Zukunft einen geringfügigen Mehraufwand, eine Webanwendung von Beginn an barrierefrei zu halten. Das kostspieligen Nachbearbeiten einer Anwendung und die nachträglichen Optimierungen würden dann in Zukunft entfallen, und eine barrierefreie Anwendung würde kaum ...

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