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Big Data

Die Datenexplosion mit MapReduce und NoSQL nutzen


Die globale Datenmenge wächst schon lange exponentiell, ungefähr alle fünf Jahre verzehnfacht sie sich. Der Grund, warum Big Data gerade jetzt zu einem Thema wird, sind neue technologische Ansätze, um solche Datenmengen effizient auszuwerten und dadurch zu besseren Geschäftsentscheidungen zu kommen. Diese Technologien sind wesentlich kostengünstiger, sodass Big Data viel breiter eingesetzt werden kann, als klassische Ansätze für den Umgang mit großen Datenmengen.

Woher kommt das aktuelle Datenwachstum? Wesentlicher Treiber der Datenexplosion ist die zunehmende Nutzung von IT-Technologien:

  • Durch Radio Frequency Identification (RFID) und andere Sensoren werden zunehmend Gegenstände aus der realen Welt automatisch zu Datenquellen. Perspektivisch entwickelt sich damit das „Internet of Things“.
  • Ebenso nimmt die Anzahl der vernetzten Menschen ständig zu. Mittlerweile gibt es 5,6 Milliarden Mobiltelefonverträge bei einer Weltbevölkerung von sieben Milliarden. Neben dieser mobilen Revolution gibt es ähnliche Entwicklungen bei stationären Internetanschlüssen, PCs, Laptops und Tablets.
  • Durch soziale Netzwerke und Social Media erzeugen diese vernetzten Menschen immer mehr Daten. Sie konsumieren nicht nur die Inhalte im Internet, sondern erzeugen selber ständig welche.
  • Alle diese Daten sind durch das Internet sehr gut zugreifbar und durch Suchmaschinen auch einfacher zu finden.
  • Weitere Quellen sind wissenschaftliche Experimente. Alleine das LHC-Experiment am Kernforschungslabor CERN hat bereits 13 Petabyte Daten gesammelt (1 Petabyte = 1000 Terabyte) und soll in Zukunft pro Jahr zehn bis 15 Petabyte Daten erzeugen.
  • Im Rahmen der Open-Data-Bewegung können Datenbestände zunehmend von jedem frei genutzt werden.
  • Dazu kommen Multimediadaten wie Musik, Videos und Filme.

Für Unternehmen werden diese Daten immer wichtiger. Firmen wie Google oder Facebook leiten den größten Teil ihres extrem hohen wirtschaftlichen Wertes daraus ab, dass sie die Daten ihrer Kunden möglichst gut analysieren können, um so beispielsweise zielgerichtet Werbung zu schalten. Aufgrund der bereits genannten Faktoren wird die Menge der Daten, die auch klassische Unternehmen analysieren müssen, ebenfalls immer größer. Ebenso können sie sich durch die effektive Nutzung von Daten aus anderen Quellen Wettbewerbsvorteile erarbeiten.

Was ist Big Data?

Aber was ist denn Big Data überhaupt? Eine ganz klare Definition gibt es nicht. Auf jeden Fall ist die Datenmenge in Big-Data-Szenarien so groß, dass sie mit ...

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