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1 Mobile Apps

Die Nutzung von mobilen Devices ist seit Jahren auf den Vormarsch. Weltweit werden zunehmend mobile Geräte statt Desktopsysteme eingesetzt. Dieser Trend gilt sowohl im Bereich der Endverbraucher (Consumer) als auch für Unternehmenszwecke (Enterprise). Für nahezu jede erdenkliche Aufgabe stellen Unternehmen und Dienstleister Apps zur Verfügung, die auch von den Anwendern in zunehmenden Maßen nachgefragt werden.

Veikko Krypczyk, Elena Bochkor


Die Abkürzung App steht für Application. Was unterscheidet eine App von anderen Softwaretypen, beispielsweise einem Programm für den Desktop? Im allgemeinen Sprachgebrauch wird unter einer App üblicherweise eine Anwendung verstanden, die ausschließlich auf einem Smartphone bzw. einem Tablet gestartet wird. Ausnahmen sind Anwendungen für macOS und die Universal Windows Platform (UWP). Auch diese Art von Anwendungen werden als Apps bezeichnet. Bedingt durch die primär mobile Nutzung verbindet man mit einer App eine „kleinere“ Applikation, die auf eine bestimmte Aufgabe spezialisiert ist. Apps sind üblicherweise im Funktionsumfang beschränkt und dienen der Lösung eines engmaschig beschriebenen Problems. Beispiele sind eine Informations-App eines lokalen Verkehrsverbundes oder eine App zur Anzeige der Wettervorhersage. Die Distribution von Apps wird üblicherweise über die Stores der Betriebssystemhersteller vorgenommen, d. h. für Android über den Google Play Store und für iOS über den Apple Store. Die Nutzung des Stores vereinfacht die Installation aus Sicht des Kunden. Der Hersteller der App kann die vielfältigen Serviceleistungen des Stores gegen Gebühr nutzen, u. a. eine Unterstützung beim Vertrieb und Marketing und bei der Monetarisierung. Im Gegenzug muss er sich an die formalen und inhaltlichen Vorgaben der Storebetreiber halten und muss ggf. zusätzlich vor der Einstellung der App in den Store einen mehr oder minder aufwendigen Zertifizierungsprozess durchlaufen.1.1 Android und iOSDie Kundensicht vernachlässigt naturgemäß die technische Perspektive. Der Auftrag lautet meist einfach und unmissverständlich: „Bauen Sie mir eine App!" Gemeint ist eine Applikation, die auf einem Smartphone und einem Tablet läuft. Ab dieser Stelle beginnt die Sache bereits etwas unübersichtlicher zu werden. Die beiden Hauptplattformen für die mobilen Geräte sind Android (Google) und iOS (Apple). Sie dominieren weltweit den Markt der Consumer-Geräte (Abb. 1.1 [1]) . Für Tablets kommt noch Windows 10 hinzu. Andere Systeme sind schon vor längerer Zeit faktisch aus dem Wettbewerb ausgeschieden. Ist eine App für mobile Geräte zu erstellen, muss man also mindestens Android und iOS bedienen. Die Unterschiede zwischen den Systemen und bei der Art der Entwicklung sind erheblich. Allerdings kann das nicht bedeuten, ein System komplett außen vor zu lassen. In dem Fall würde man eine größere Kundengruppe schlicht von seinem Produkt ausgrenzen.1.2 Arten von AppsAus technischer S...

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1 Mobile Apps

Die Nutzung von mobilen Devices ist seit Jahren auf den Vormarsch. Weltweit werden zunehmend mobile Geräte statt Desktopsysteme eingesetzt. Dieser Trend gilt sowohl im Bereich der Endverbraucher (Consumer) als auch für Unternehmenszwecke (Enterprise). Für nahezu jede erdenkliche Aufgabe stellen Unternehmen und Dienstleister Apps zur Verfügung, die auch von den Anwendern in zunehmenden Maßen nachgefragt werden.

Veikko Krypczyk, Elena Bochkor


Die Abkürzung App steht für Application. Was unterscheidet eine App von anderen Softwaretypen, beispielsweise einem Programm für den Desktop? Im allgemeinen Sprachgebrauch wird unter einer App üblicherweise eine Anwendung verstanden, die ausschließlich auf einem Smartphone bzw. einem Tablet gestartet wird. Ausnahmen sind Anwendungen für macOS und die Universal Windows Platform (UWP). Auch diese Art von Anwendungen werden als Apps bezeichnet. Bedingt durch die primär mobile Nutzung verbindet man mit einer App eine „kleinere“ Applikation, die auf eine bestimmte Aufgabe spezialisiert ist. Apps sind üblicherweise im Funktionsumfang beschränkt und dienen der Lösung eines engmaschig beschriebenen Problems. Beispiele sind eine Informations-App eines lokalen Verkehrsverbundes oder eine App zur Anzeige der Wettervorhersage. Die Distribution von Apps wird üblicherweise über die Stores der Betriebssystemhersteller vorgenommen, d. h. für Android über den Google Play Store und für iOS über den Apple Store. Die Nutzung des Stores vereinfacht die Installation aus Sicht des Kunden. Der Hersteller der App kann die vielfältigen Serviceleistungen des Stores gegen Gebühr nutzen, u. a. eine Unterstützung beim Vertrieb und Marketing und bei der Monetarisierung. Im Gegenzug muss er sich an die formalen und inhaltlichen Vorgaben der Storebetreiber halten und muss ggf. zusätzlich vor der Einstellung der App in den Store einen mehr oder minder aufwendigen Zertifizierungsprozess durchlaufen.1.1 Android und iOSDie Kundensicht vernachlässigt naturgemäß die technische Perspektive. Der Auftrag lautet meist einfach und unmissverständlich: „Bauen Sie mir eine App!" Gemeint ist eine Applikation, die auf einem Smartphone und einem Tablet läuft. Ab dieser Stelle beginnt die Sache bereits etwas unübersichtlicher zu werden. Die beiden Hauptplattformen für die mobilen Geräte sind Android (Google) und iOS (Apple). Sie dominieren weltweit den Markt der Consumer-Geräte (Abb. 1.1 [1]) . Für Tablets kommt noch Windows 10 hinzu. Andere Systeme sind schon vor längerer Zeit faktisch aus dem Wettbewerb ausgeschieden. Ist eine App für mobile Geräte zu erstellen, muss man also mindestens Android und iOS bedienen. Die Unterschiede zwischen den Systemen und bei der Art der Entwicklung sind erheblich. Allerdings kann das nicht bedeuten, ein System komplett außen vor zu lassen. In dem Fall würde man eine größere Kundengruppe schlicht von seinem Produkt ausgrenzen.1.2 Arten von AppsAus technischer S...

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