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Einplatinencomputer

1 Sieben Zwerge - Die beliebtesten Miniaturcomputer im Überblick


Sie suchen die geeignete Einplatine für ein günstiges Testsystem, möchten Ihr Gewächshaus bewässern oder Ihren Sprösslingen das Programmieren beibringen? Dann sind Sie hier richtig. Die folgenden Seiten präsentieren sieben der derzeit populärsten Open-Source-Computer für die Hosentasche.

Ethernut: Netz trifft Hardware

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Am Anfang war das Netz: Das älteste der hier vorgestellten Boards aus der deutschen Elektronikschmiede egnite erwuchs aus dem Vorhaben, TCP/IP auf 8-Bit-Mikrocontrollern zu implementieren. Der britische Softwareentwickler Dave Hudson schrieb Ende der 1990er Jahre ein entsprechendes Open-Source-Betriebssystem mit dem Namen „Liquorice“. Das Hardware-Pendant, ein AVR-Mikrocontroller-Board auf Basis des Atmega103 und des Ethernet-Controllers RTL8019AS, entwickelte Harald Kipp. Der nannte das Board „Ethernut“, übernahm wenig später auch das OS-Projekt von Hudson, taufte dieses in „Nut/OS“ um und registrierte diese Hard- und Softwaresymbiose. Das Ethernut-Board zeichnet sich durch ein großes Spektrum an Schnittstellen aus. Eine Besonderheit ist zudem die mitgelieferte Software Nut/OS, ein sehr schlichtes eingebettetes Realtime-Multitasking-Betriebssystem (RTOS) unter BSD-Lizenz, das leicht auf andere Hardwareplattformen portiert werden kann. Außerdem glänzt es durch modulares Design, Event-Queues, dynamisches Speichermanagement, Filesystem-Unterstützung, Stream-I/O-Funktionen und kooperatives Multi-Threading. Neben Nut/OS wird auch Linux unterstützt. Anwendungen werden in der Sprache C geschrieben. Implementiert wird in diesem Projekt ein eigener Netzwerk-Stack, der den Namen Nut/Net trägt. Das aktuellste Ethernut-Board trägt die Versionsnummer 5.

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Abbildung 1.1: egnite.de

Ethernut 5

CPU: AT91SAM9XE (ARM9-basiert, 200 MHz) | NOR-Flash-Speicher: 512 KB | NAND-Flash: 1 GB | statischer RAM: 32 KB | SDRAM: 128 MB | serieller Flash-Speicher: 4 MB | Schnittstellen: Ethernet, 2 x USB, RS-232, Erweiterungsstecker mit 15 digitalen Ein- und Ausgabekanälen, 2 analoge Eingänge, 20-pol. JTAG-Stecker, SD-Kartenslot, Bus für externe Speichererweiterungen u. a., Stromversorgung über USB, Ethernet oder externes 5-24-V-Netzteil | 3 Status-LEDs | Echtzeituhr | Abmessungen: 98 x 78 x 17 mm | Gewicht: 75 g | Preis: ca. 220 Euro

Arduino: Kunst trifft Technik

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Wo Kunst und Technik zusammentreffen, entstehen kreative Gadgets: Seinen Anfang nahm das Arduino-Projekt 2005 in der norditalienischen Stadt Ivrea. Massimo Banzi, damals Professor am Institut für Design, sucht...

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