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Shortcuts
F#

2 Wichtige Sprachstrukturen

Dieser shortcut ist praktisch ausgelegt. Sie werden anhand eines Beispielprogramms verschiedene Anwendungsszenarien der Sprache F# kennen lernen. Hier finden Sie all die grundlegenden Informationen, die Sie zur Struktur und zum syntaktischen Aufbau von F#-Programmen brauchen, um den Beispielen komfortabel folgen zu können. Nehmen Sie sich die Zeit, selbst ein wenig mit der Sprache zu spielen, zum Beispiel mit der interaktiven Umgebung FSI. Die meisten Programmierer können sich alles Neue wesentlich besser merken, wenn sie es schon einmal selbst ausprobiert haben.

Shortcut Autorenteam


2.1 Werte und VariableSo wie die meisten Programmiersprachen, kennt auch F# die Idee des „benannten Wertes“. In vielen Sprachen spricht man von „Variablen“, die „Werte“ speichern. Solche Variablen haben gewöhnlich einen Typ, der den Datentyp des Wertes bestimmt, der in ihnen gespeichert werden kann. Es ist ebenso üblich, dass der Wert einer Variablen sich während des Programmablaufs beliebig und beliebig häufig verändern kann − daher stammt die Bezeichnung „Variable“.Variablen im beschriebenen Sinne gibt es in F# auch, allerdings werden Sie stattdessen meistens mit unveränderbaren Werten arbeiten. Die Idee, Werte nach ihrer anfänglichen Zuweisung nicht mehr zu ändern (englisch: „Immutability“), wird von vielen funktionalen Programmiersprachen umgesetzt und stellt auch in F# den Standard dar. Hier sehen Sie einige typische Wertzuweisungen:let intVal = 10let strVal = "hi there"let boolVal = truelet floatVal = 12.3let decimalVal = 47.99mWie Sie sehen, beginnt jede Wertzuweisung mit dem Schlüsselwort let. Nur der Klarheit halber: die Namen der Werte sind intVal, strVal, boolVal, floatVal und decimalVal, die Werte selbst sind 10, „hi there“, true, 12.3 und 47.99 m. Man bezeichnet oft die direkt im Quelltext erscheinenden Werte als „Literals“.F# ist eine statisch typisierte Sprache. Daraus ergibt sich unter anderem, dass alle Werte Typen haben, die bereits zur Zeit des Compiler-Laufs feststehen. Auf den ersten Blick scheinen im obigen Code die Werte allerdings typlos zu sein. Der Grund hierfür ist, dass F#, ganz in der Tradition funktionaler Programmiersprachen, sehr stark auf die automatische Herleitung von Typen (englisch: „type inference“) durch den Compiler setzt. Auch in anderen .NET-Sprachen hat diese Technik mittlerweile Einzug gehalten, allerdings in relativ stark eingeschränkter Form. In F# ist die Umsetzung so leistungsfähig, dass eine explizite Erwähnung eines Typs im Code eine seltene Ausnahme darstellt.Um Ihrem Verständnis der Typherleitung etwas zu helfen, bietet Visual Studio die Möglichkeit, direkt im Editor mit der Maus auf einen Wertnamen zu zeigen. Daraufhin erscheint ein Popup, in dem die Details zum hergeleiteten Typ angezeigt werden. Sie werden im Laufe der Zeit sehen, dass dies speziell bei komplexeren Typen eine wertvolle Hilfe ist.Wie bereits erwähnt, können Sie einen Wert, nachdem er anfänglich zugewiesen wurde, nicht mehr ändern. Sollten Sie versuchen, diese Aussage in FSI zu überprüfen, werden Sie überrascht sein:> let intVal = 10;...

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2 Wichtige Sprachstrukturen

Dieser shortcut ist praktisch ausgelegt. Sie werden anhand eines Beispielprogramms verschiedene Anwendungsszenarien der Sprache F# kennen lernen. Hier finden Sie all die grundlegenden Informationen, die Sie zur Struktur und zum syntaktischen Aufbau von F#-Programmen brauchen, um den Beispielen komfortabel folgen zu können. Nehmen Sie sich die Zeit, selbst ein wenig mit der Sprache zu spielen, zum Beispiel mit der interaktiven Umgebung FSI. Die meisten Programmierer können sich alles Neue wesentlich besser merken, wenn sie es schon einmal selbst ausprobiert haben.

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2.1 Werte und VariableSo wie die meisten Programmiersprachen, kennt auch F# die Idee des „benannten Wertes“. In vielen Sprachen spricht man von „Variablen“, die „Werte“ speichern. Solche Variablen haben gewöhnlich einen Typ, der den Datentyp des Wertes bestimmt, der in ihnen gespeichert werden kann. Es ist ebenso üblich, dass der Wert einer Variablen sich während des Programmablaufs beliebig und beliebig häufig verändern kann − daher stammt die Bezeichnung „Variable“.Variablen im beschriebenen Sinne gibt es in F# auch, allerdings werden Sie stattdessen meistens mit unveränderbaren Werten arbeiten. Die Idee, Werte nach ihrer anfänglichen Zuweisung nicht mehr zu ändern (englisch: „Immutability“), wird von vielen funktionalen Programmiersprachen umgesetzt und stellt auch in F# den Standard dar. Hier sehen Sie einige typische Wertzuweisungen:let intVal = 10let strVal = "hi there"let boolVal = truelet floatVal = 12.3let decimalVal = 47.99mWie Sie sehen, beginnt jede Wertzuweisung mit dem Schlüsselwort let. Nur der Klarheit halber: die Namen der Werte sind intVal, strVal, boolVal, floatVal und decimalVal, die Werte selbst sind 10, „hi there“, true, 12.3 und 47.99 m. Man bezeichnet oft die direkt im Quelltext erscheinenden Werte als „Literals“.F# ist eine statisch typisierte Sprache. Daraus ergibt sich unter anderem, dass alle Werte Typen haben, die bereits zur Zeit des Compiler-Laufs feststehen. Auf den ersten Blick scheinen im obigen Code die Werte allerdings typlos zu sein. Der Grund hierfür ist, dass F#, ganz in der Tradition funktionaler Programmiersprachen, sehr stark auf die automatische Herleitung von Typen (englisch: „type inference“) durch den Compiler setzt. Auch in anderen .NET-Sprachen hat diese Technik mittlerweile Einzug gehalten, allerdings in relativ stark eingeschränkter Form. In F# ist die Umsetzung so leistungsfähig, dass eine explizite Erwähnung eines Typs im Code eine seltene Ausnahme darstellt.Um Ihrem Verständnis der Typherleitung etwas zu helfen, bietet Visual Studio die Möglichkeit, direkt im Editor mit der Maus auf einen Wertnamen zu zeigen. Daraufhin erscheint ein Popup, in dem die Details zum hergeleiteten Typ angezeigt werden. Sie werden im Laufe der Zeit sehen, dass dies speziell bei komplexeren Typen eine wertvolle Hilfe ist.Wie bereits erwähnt, können Sie einen Wert, nachdem er anfänglich zugewiesen wurde, nicht mehr ändern. Sollten Sie versuchen, diese Aussage in FSI zu überprüfen, werden Sie überrascht sein:> let intVal = 10;...

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