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JavaFX Rendering & 3D

1 Just Married


JavaFX 2.x und die Eclipse 4.x Application Platform: eine perfekte Ehe?

Moderne Desktop-User-Interfaces müssen sich heute an mobilen Apps und modernen Webapplikationen messen. Das Standard-UI-Toolkit von Eclipse 4.x ist SWT. Aber durch die modulare Architektur und die Trennung von Application-Modell und Rendering Engine ist es möglich, SWT durch JavaFX zu ersetzten. Dieses Kapitel stellt einen generischen Rendering-Ansatz im Detail vor und berichtet über den aktuellen Stand der JavaFX-2.x/Eclipse-4.x-Integration.

Hier noch einmal etwas Historie und Begründung, warum ich die Integration von Eclipse 4 Application Platform und JavaFX für sehr sinnvoll halte: Als die Entwicklung und das Design von Eclipse 4.x vor einigen Jahren begannen, war es eines der Ziele, die Anpassbarkeit des User Interfaces (UI) durch CSS Styling von SWT-Komponenten besser zu unterstützen. Die Designgrundlage des SWT (Standard Widget Toolkit) war es allerdings, möglichst alle UI-Elemente des unterliegenden Betriebssystems direkt (native) zu nutzen. Dadurch kann man Desktopapplikationen in Java entwickeln, die sich nahtlos in das Betriebssystem eingliedern und für den Endanwender keinen Paradigmenwechsel bei der Bedienung bedeuten. Die Anforderungen an heutige moderne UIs bestehen aber oft darin, ein bestimmtes Design zu implementieren und genau definierte Farbpalletten zu benutzen. Hier bietet das neue CSS Styling für SWT von Eclipse 4 schon Unterstützung. Allerdings sind die Einschränkungen so groß, dass eine pixelperfekte Umsetzung eines Designs meistens nicht möglich ist, beispielsweise bei Menübars, Buttons, Scrollbars etc.

Warum ist UI-Design so wichtig?

Gutes UI-Design hat mehrere durchaus businessrelevante Aspekte: Zum einen kann die Usability dadurch oft maßgeblich verbessert werden. Zum anderen werden Endbenutzer erwiesenermaßen mehr motiviert, mit einer Applikation zu arbeiten, wenn diese nicht nur tut, was man von ihr erwartet, sondern auch noch schick aussieht und sich „edel“ anfühlt. Das gilt für alle Domänen, sogar für Enterprise-Applikationen. Weiterhin kann man das UI-Design für Branding und Corporate Identity nutzen, um den Endanwendern einen Wiedererkennungswert zu liefern. Aus diesen Gründen ist es sehr wichtig, dass der Designer bzw. Softwareentwickler die Freiheit hat, das UI-Design optimal für die Anwendung zu erstellen und nicht durch die begrenzten Fähigkeiten des verwendeten UI-Toolkits behindert zu werden. Hier ein konkretes Beispiel: Als ich vor vielen Jahr...

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