Shortcuts - Kompaktes Managementwissen - Die Grundstruktur agiler Prozesse


Preis: k.A.

Erhältlich ab:  Januar 2014

Autoren / Autorinnen: Shortcut Autorenteam

Stellen Sie sich einmal vor, Sie hätten ein Haus gebaut und ein guter Freund fragt sie nun, worauf zu achten wäre. Was würden Sie antworten und wie würden Sie es sagen? Sie wissen ja nicht, was für ein Haus Ihr Freund bauen möchte. Aber Sie kennen Ihren Freund und wissen, welche Sprache er versteht. Also beginnen Sie ganz allgemein, mit Themen also, die bei jedem Hausbau eine wichtige Rolle spielen. Und Sie erklären diese in einer Sprache und mit Wörtern, die für den Austausch zwischen Ihnen beiden eben normal sind. Sie beginnen also, ungefähr in chronologischer Reihenfolge, mit der Aushebung der Grube, dem Fundament und dem Rohbau. Weiterhin wird es um das Dach, die Fenster und Türen sowie den Bodenbelag gehen. Diese allgemeinen Aspekte kommen in jedem Hausbau (mit Keller!) vor. Sie erklären sie zuerst. Dann werden sie vielleicht versuchen, die allgemeinen Gefahren des Hausbaus zu erläutern. Es wird also davon die Rede sein, dass man z. B. den einen oder anderen Handwerker etwas genauer kontrollieren sollte. Das Gespräch wird dann langsam immer detaillierter auf einzelne Fragen eingehen.

Was würde man einem Manager antworten, wenn er – ganz ohne Vorkenntnisse – fragen würde: Worum geht es eigentlich beim Thema Agilität? Genauso wie Sie, im Hausbaubeispiel, stellt man sich zunächst auf den Leser ein. Es handelt sich – zumindest überwiegend – um Personen in Managementpositionen, oder zumindest um Personen, die sich für Management von agilen Projekten interessieren. Für diese Personen wird es von besonderer Bedeutung sein, über Steuerung und Kontrolle von Teams, die Urfunktion des Managements, zu sprechen. Dabei wird hier nicht von einer zu weiten Definition von Steuerung und Kontrolle ausgegangen, sondern das Thema wird etwas vereinfacht betrachtet. Es soll sich hier nicht übernommen werden, also wie fängt man am besten an? Wie im Hausbaubeispiel wird am besten mit den allgemeinen Aspekten von agilen Projekten begonnen. Denn der konkrete Kontext von Ihnen, dem Leser dieses Beitrags, ist unbekannt, und damit ist nicht bekannt, welche agile Methode vielleicht bereits im Team angewendet wird.

Es wird also beschrieben, was die allgemeinen Aspekte bei der Steuerung und Kontrolle von agilen Teams sind, unabhängig von der konkreten Methode. So ist der agile Regelkreis entstanden, der genau diese allgemeingültige Erklärungsfunktion übernimmt. Um ihn geht es hier. Er erklärt sozusagen die Grundzüge der Steuerung und Kontrolle eines agilen Projekts auf Basis des vereinfachten Modells eines in sich geschlossenen Kreislaufs. Die Grundstrukturen kann man damit wunderbar beschreiben. Auch auf die Gefahren in agilen Projekten, die im Kontext eines kybernetischen Modells als Störungen bezeichnet werden, kann man gut eingehen; auf einer allgemeinen, ja zugegeben etwas abstrakten Ebene. Genauso wie der Ablauf beim Hausbau oben allgemeingültig war, ohne übertriebene Berücksichtigung zu vieler Details. Der Teufel liegt – ohne Zweifel – im Detail. Aber es hilft ja nichts, über zu viele Details zu sprechen, ohne vorher das „Große und Ganze“ verstanden zu haben.

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