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1 Globale Dienste für den Kunden vor Ort

Mobile Dienste werden häufig global ausgerollt und stellen signifikante Investitionen dar. Der „Cultural Fit“ kann am Ende der entscheidende Faktor sein, um Kunden erfolgreich anzusprechen bzw. zu halten. Im Umfeld mobiler Technologien ist es daher von signifikanter Bedeutung, kulturelle Einstellungen der Endkunden bei der Gestaltung relevanter Geschäftsprozesse zu berücksichtigen.

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Laut einer Metapher ist Kultur für Menschen wie Wasser für Fische: „Der Fisch bemerkt das Wasser nicht, solange er darin schwimmt“ [1]. Erst die Begegnung mit einer anderen Kultur lässt Menschen sich ihrer eigenen Kultur bewusst werden. Dabei beginnt und endet Kulturzugehörigkeit nicht, wie häufig angenommen, zwischen Nationalgrenzen. Auch innerhalb dieser Grenzen kann es zu Kommunikationsproblemen aufgrund regionaler Zugehörigkeiten kommen. So kann bspw. die extrovertierte Art eines Rheinländers auf den soliden Schwaben unseriös oder oberflächlich wirken, während der Schwabe als unfreundlich und eigenbrötlerisch wahrgenommen wird. Für ein Vertriebsgespräch könnte das bereits das Ende bedeuten. Weitere kulturelle Differenzen können zwischen Generationen, Geschlechtern, sozialen Klassen sowie Organisationen bzw. Unternehmen beobachtet werden. Der interkulturelle Kontakt beschreibt damit die Konfrontation mit einer anderen Auffassung des Allgemeinmenschlichen. Kultur hingegen wird als die Summe aller Eigenarten, die ein Volk oder eine Gruppierung besitzt, verstanden, kurz gesagt ihr so genannter „Way of Life“.Kultur und Interkulturalität in mobilen DienstenDie erhöhte Mobilität führt dazu, dass interkulturelle Begegnungen im internationalen bzw. regionalen Kontext immer häufiger werden. Ob dadurch die Fähigkeit erhöht wird, zwischen den Kulturen zu switchen, oder ob gar eine neue, globale Kultur entsteht, gilt es zu beobachten. Bisher konnte bei interkulturellen Begegnungen festgestellt werden, dass Menschen nach einer anfänglichen Phase der Euphorie eine Art Kulturschock erlitten. Dieser geht von einer Assimilations- bzw. Akkulturationsphase gefolgt schließlich in die Stabilitätsphase über. Die Stabilitätsphase wiederum kann so aussehen, dass die Person die Kultur zwar annimmt, dabei aber nach wie vor negative Gefühle ihr gegenüber empfindet. Sie kann sie aber auch wie ihre ursprüngliche Kultur annehmen oder sogar bevorzugen [2]. Anschaulich ist dazu die Einführung von Mobiltelefonen Mitte der 90er Jahre. In Deutschland war zu beobachten, dass diese Technologie zunächst mit einer gewissen Bewunderung betrachtet wurde. Darauf folgten Gefühle wie Empörung aufgrund der dauernd erwarteten Erreichbarkeit oder des Lärms der immer und überall klingelnden Telefone. Besitzer mobiler Telefone wurden häufig belächelt und es galt für viele als unnötige Spielerei, die dazu noch gesundheitsgefährdend sei. Mit der Zeit gewöhnten sich die Menschen an die Technologie und...

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Mobile Dienste werden häufig global ausgerollt und stellen signifikante Investitionen dar. Der „Cultural Fit“ kann am Ende der entscheidende Faktor sein, um Kunden erfolgreich anzusprechen bzw. zu halten. Im Umfeld mobiler Technologien ist es daher von signifikanter Bedeutung, kulturelle Einstellungen der Endkunden bei der Gestaltung relevanter Geschäftsprozesse zu berücksichtigen.

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Laut einer Metapher ist Kultur für Menschen wie Wasser für Fische: „Der Fisch bemerkt das Wasser nicht, solange er darin schwimmt“ [1]. Erst die Begegnung mit einer anderen Kultur lässt Menschen sich ihrer eigenen Kultur bewusst werden. Dabei beginnt und endet Kulturzugehörigkeit nicht, wie häufig angenommen, zwischen Nationalgrenzen. Auch innerhalb dieser Grenzen kann es zu Kommunikationsproblemen aufgrund regionaler Zugehörigkeiten kommen. So kann bspw. die extrovertierte Art eines Rheinländers auf den soliden Schwaben unseriös oder oberflächlich wirken, während der Schwabe als unfreundlich und eigenbrötlerisch wahrgenommen wird. Für ein Vertriebsgespräch könnte das bereits das Ende bedeuten. Weitere kulturelle Differenzen können zwischen Generationen, Geschlechtern, sozialen Klassen sowie Organisationen bzw. Unternehmen beobachtet werden. Der interkulturelle Kontakt beschreibt damit die Konfrontation mit einer anderen Auffassung des Allgemeinmenschlichen. Kultur hingegen wird als die Summe aller Eigenarten, die ein Volk oder eine Gruppierung besitzt, verstanden, kurz gesagt ihr so genannter „Way of Life“.Kultur und Interkulturalität in mobilen DienstenDie erhöhte Mobilität führt dazu, dass interkulturelle Begegnungen im internationalen bzw. regionalen Kontext immer häufiger werden. Ob dadurch die Fähigkeit erhöht wird, zwischen den Kulturen zu switchen, oder ob gar eine neue, globale Kultur entsteht, gilt es zu beobachten. Bisher konnte bei interkulturellen Begegnungen festgestellt werden, dass Menschen nach einer anfänglichen Phase der Euphorie eine Art Kulturschock erlitten. Dieser geht von einer Assimilations- bzw. Akkulturationsphase gefolgt schließlich in die Stabilitätsphase über. Die Stabilitätsphase wiederum kann so aussehen, dass die Person die Kultur zwar annimmt, dabei aber nach wie vor negative Gefühle ihr gegenüber empfindet. Sie kann sie aber auch wie ihre ursprüngliche Kultur annehmen oder sogar bevorzugen [2]. Anschaulich ist dazu die Einführung von Mobiltelefonen Mitte der 90er Jahre. In Deutschland war zu beobachten, dass diese Technologie zunächst mit einer gewissen Bewunderung betrachtet wurde. Darauf folgten Gefühle wie Empörung aufgrund der dauernd erwarteten Erreichbarkeit oder des Lärms der immer und überall klingelnden Telefone. Besitzer mobiler Telefone wurden häufig belächelt und es galt für viele als unnötige Spielerei, die dazu noch gesundheitsgefährdend sei. Mit der Zeit gewöhnten sich die Menschen an die Technologie und...

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