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.NET Core 1.0 und 1.1

4 .NET Core 1.1, ASP.NET Core 1.1 und Entity Framework Core 1.1

Am 16. November ist im Rahmen der Microsoft-Konferenz Connect(); 2016 die erste funktionale Erweiterung für die Core-Produktfamilie erschienen. Wir Entwickler dürfen uns über gesteigerte Performance und die Rückkehr einiger Funktionen freuen. Mit Xamarin.Forms für das Tizen-Betriebssystem auf Basis von .NET Core wächst die Hoffnung auf ein echtes Cross-Plattform-XAML.

Shortcut Autorenteam


Auch wenn die Core-Produkte bereits in der Version 1.0 schon in vielen Fällen schneller liefen als die Vorgänger aus der .NET-„Full“-Framework-Ära, arbeitet Microsoft weiterhin an der Performance. In .NET Core 1.1 setzt Microsoft nun auch auf die Profile-guided Optimization (PGO). Hierbei wird im Zug des Ablaufs von Musteranwendungen die Reihenfolge der tatsächlichen Nutzung des Programmcodes in der CLR und den Bibliotheken aufgezeichnet. Auf Basis dieser Messdaten optimiert Microsoft dann die Reihenfolge des Programmcodes im Kompilat. In .NET Core 1.1 hat Microsoft laut [1] lediglich eine einfache „Hello World“-Anwendung für die Datenaufzeichnung verwendet, damit dann allerdings schon eine 15-prozentige Leistungssteigerung bei der ASP.NET-Core-Beispielanwendung MusicStore [2] erzielt. Angesichts dieses Resultats kann man die Hoffnung haben, dass Microsoft in Zukunft auf Basis von Messdaten aus echten .NET-Core-Anwendungen noch mehr aus diesem Optimierungsverfahren herausholen wird.Dass die Leistung von .NET Core in Version 1.1 besser ist als bei Version 1.0, beweist auch der zehnte Platz im Vergleich mit anderen Webframeworks in der dreizehnten Ausgabe des TechEmpower-Webserverframework-Performanztests. Allerdings wurde dieser Platz mit einer Webanwendung erzielt, die kein HTML, sondern „Plain Text“ mit ASP.NET Core ohne das MVC-Framework erzeugt, und auf Linux. Beim Generieren der Ausgabe mit dem MVC-Framework rutscht ASP.NET Core in der Leistung demgegenüber auf den 29. Platz ab. Allerdings rangiert es damit dann zwar hinter Java Servlets, jedoch immer noch vor Node.js und deutlich vor PHP (Abb. 4.1)..NET Core für mehr BetriebssystemeZu den bisher unterstützten Versionen von Windows, Linux und Mac kommen bei den Betriebssystemen mit Core 1.1 nun hinzu: Windows Server 2016 Linux Mint 18 OpenSUSE 42.1 macOS 10.12 auf Linux basierendes Betriebssystem Tizen Mehr APIsNicht viel versprechen sollte man sich allerdings von den „1 380 zusätzlichen APIs“, die Microsoft laut Blogeintrag [6] in .NET Core 1.1 ergänzt hat. Mit APIs sind nicht komplette Bibliotheken gemeint, vielmehr hat Microsoft dabei jede neue Klasse und jedes neue Klassenmitglied einzeln gezählt. Beim Blick in die Liste der API-Neuerungen [7] findet der Entwickler leider auch wenig, was er typischerweise braucht. Die Ergänzungen betreffen fast ausschließlich interne Funktionen von .NET Core bzw. dienen der Unterstützung für die Version 7.0 der Programmiersprache C#. Die .NET S...

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4 .NET Core 1.1, ASP.NET Core 1.1 und Entity Framework Core 1.1

Am 16. November ist im Rahmen der Microsoft-Konferenz Connect(); 2016 die erste funktionale Erweiterung für die Core-Produktfamilie erschienen. Wir Entwickler dürfen uns über gesteigerte Performance und die Rückkehr einiger Funktionen freuen. Mit Xamarin.Forms für das Tizen-Betriebssystem auf Basis von .NET Core wächst die Hoffnung auf ein echtes Cross-Plattform-XAML.

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Auch wenn die Core-Produkte bereits in der Version 1.0 schon in vielen Fällen schneller liefen als die Vorgänger aus der .NET-„Full“-Framework-Ära, arbeitet Microsoft weiterhin an der Performance. In .NET Core 1.1 setzt Microsoft nun auch auf die Profile-guided Optimization (PGO). Hierbei wird im Zug des Ablaufs von Musteranwendungen die Reihenfolge der tatsächlichen Nutzung des Programmcodes in der CLR und den Bibliotheken aufgezeichnet. Auf Basis dieser Messdaten optimiert Microsoft dann die Reihenfolge des Programmcodes im Kompilat. In .NET Core 1.1 hat Microsoft laut [1] lediglich eine einfache „Hello World“-Anwendung für die Datenaufzeichnung verwendet, damit dann allerdings schon eine 15-prozentige Leistungssteigerung bei der ASP.NET-Core-Beispielanwendung MusicStore [2] erzielt. Angesichts dieses Resultats kann man die Hoffnung haben, dass Microsoft in Zukunft auf Basis von Messdaten aus echten .NET-Core-Anwendungen noch mehr aus diesem Optimierungsverfahren herausholen wird.Dass die Leistung von .NET Core in Version 1.1 besser ist als bei Version 1.0, beweist auch der zehnte Platz im Vergleich mit anderen Webframeworks in der dreizehnten Ausgabe des TechEmpower-Webserverframework-Performanztests. Allerdings wurde dieser Platz mit einer Webanwendung erzielt, die kein HTML, sondern „Plain Text“ mit ASP.NET Core ohne das MVC-Framework erzeugt, und auf Linux. Beim Generieren der Ausgabe mit dem MVC-Framework rutscht ASP.NET Core in der Leistung demgegenüber auf den 29. Platz ab. Allerdings rangiert es damit dann zwar hinter Java Servlets, jedoch immer noch vor Node.js und deutlich vor PHP (Abb. 4.1)..NET Core für mehr BetriebssystemeZu den bisher unterstützten Versionen von Windows, Linux und Mac kommen bei den Betriebssystemen mit Core 1.1 nun hinzu: Windows Server 2016 Linux Mint 18 OpenSUSE 42.1 macOS 10.12 auf Linux basierendes Betriebssystem Tizen Mehr APIsNicht viel versprechen sollte man sich allerdings von den „1 380 zusätzlichen APIs“, die Microsoft laut Blogeintrag [6] in .NET Core 1.1 ergänzt hat. Mit APIs sind nicht komplette Bibliotheken gemeint, vielmehr hat Microsoft dabei jede neue Klasse und jedes neue Klassenmitglied einzeln gezählt. Beim Blick in die Liste der API-Neuerungen [7] findet der Entwickler leider auch wenig, was er typischerweise braucht. Die Ergänzungen betreffen fast ausschließlich interne Funktionen von .NET Core bzw. dienen der Unterstützung für die Version 7.0 der Programmiersprache C#. Die .NET S...

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