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OSGi

1 Warum OSGi so attraktiv für das IoT ist

Was macht den OSGi-Standard so attraktiv für das Internet der Dinge? Die modulare dynamische Architektur mit integriertem Lebenszyklusmechanismus, die Wiederverwendbarkeit von Softwarekomponenten, eine Geräteabstraktionsschicht sowie die breite Auswahl an Gerätekommunikationsschnittstellen. Die breite Anwendbarkeit der modularen dynamischen Architektur ermöglicht es nicht nur, Produkt- und Geschäftslösungen - auch in der Cloud - erheblich zu skalieren, auch können durch eine End-to-End-Struktur verschiedene Industrien über den OSGi-Standard integriert werden. Anhand einer erweiterbaren OSGi-IoT-Demo sollen die Anwendungsvielfalt und die Möglichkeiten von IoT auf Basis von OSGi gezeigt werden. Eine erste Variante ist bereits auf dem letzten OSGi Community Event in Verbindung mit der EclipseCon Europe öffentlich gestartet worden.

Shortcut Autorenteam


Die OSGi Alliance [1] bietet mit ihren Spezifikationen bereits seit mehr als einer Dekade eine Architektur für eine modulare Softwarearchitektur, die bereits von unterschiedlichen Industriemärkten genutzt und für die eigenen Anforderungen weiter standardisiert wurde. Die Spezifikationen umfassen nicht nur den Enterprise-Markt, sondern auch Smart Home, Telematik und Mobile. In Zeiten einer zunehmenden Industrieverflechtung und Anforderungen an End-to-End-Lösungen wird die Relevanz der OSGi-Spezifikationen – von der standardisierten modularen Ausführungsumgebung und vielfältigen Schnittstellen über eine Geräteabstraktion und eine Entwicklungsumgebung für Anwendungen bis hin zu Cloud-Architekturen für PaaS und SaaS – deutlich. So wächst nicht nur das OSGi-Ökosystem, sondern auch die Vielzahl der auf OSGi basierenden Produktlösungen. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, wurde die OSGi-IoT-Demo gestartet. Diese wurde erstmalig im Oktober 2014 auf dem OSGi Community Event in Ludwigsburg präsentiert und wird auch für Hackathons und Code-Demo-Camps eingesetzt. Das folgende Kapitel geht auf die OSGi-IoT-Demo, ihre Einsetzbarkeit und Erweiterung ein und bietet einen Ausblick auf die kommenden Jahre.IoT als zukunftsträchtiger MarktFirmen wie Cisco [2] gehen im Industriebereich IoT von über 50 Milliarden internetfähigen Geräten bis 2020 und, abhängig von der Definition, von bedeutend mehr internetfähigen Geräten ab 2020 aus. Zudem erkennen Analysten wie die International Data Corporation (IDC) bereits für 2014 ein stärkeres Wachstum und sehen bei der Untersuchung des IoT-Ökosystems – dieses umfasst nach IDC intelligente und eingebettete Systeme, vernetzte Dienste, Infrastruktur, zielgerichtete IoT-Plattformen, Anwendungen, Sicherheit, Analysen und Professional Services – eine Transformation der vertikalen Märkte voraus, die den weltweiten Markt für IoT-Lösungen von 1,9 Milliarden US-Dollar auf 7,1 Milliarden US-Dollar in 2020 hochschnellen lässt [3].Insofern ist es kein Wunder, dass IoT in aller Munde ist. Es bleiben jedoch noch einige Aufgaben auf dem Weg zum realen Internet der Dinge zu lösen. IoT umspannt verschiedene Industriezweige mit verschiedenen Akteuren und eigenen Herausforderungen: proprietäre Lösungen, unzählige Geräte und Maschinen und zum Teil große Unterschiede in Hard- und Software, wobei Anwendungen, Kommunikationsprotokolle und vorhandener Speicherplatz mit eingeschlossen sind. Welche Geräte besitzt der Kunde, welche hingegen der Unternehmer...

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1 Warum OSGi so attraktiv für das IoT ist

Was macht den OSGi-Standard so attraktiv für das Internet der Dinge? Die modulare dynamische Architektur mit integriertem Lebenszyklusmechanismus, die Wiederverwendbarkeit von Softwarekomponenten, eine Geräteabstraktionsschicht sowie die breite Auswahl an Gerätekommunikationsschnittstellen. Die breite Anwendbarkeit der modularen dynamischen Architektur ermöglicht es nicht nur, Produkt- und Geschäftslösungen - auch in der Cloud - erheblich zu skalieren, auch können durch eine End-to-End-Struktur verschiedene Industrien über den OSGi-Standard integriert werden. Anhand einer erweiterbaren OSGi-IoT-Demo sollen die Anwendungsvielfalt und die Möglichkeiten von IoT auf Basis von OSGi gezeigt werden. Eine erste Variante ist bereits auf dem letzten OSGi Community Event in Verbindung mit der EclipseCon Europe öffentlich gestartet worden.

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Die OSGi Alliance [1] bietet mit ihren Spezifikationen bereits seit mehr als einer Dekade eine Architektur für eine modulare Softwarearchitektur, die bereits von unterschiedlichen Industriemärkten genutzt und für die eigenen Anforderungen weiter standardisiert wurde. Die Spezifikationen umfassen nicht nur den Enterprise-Markt, sondern auch Smart Home, Telematik und Mobile. In Zeiten einer zunehmenden Industrieverflechtung und Anforderungen an End-to-End-Lösungen wird die Relevanz der OSGi-Spezifikationen – von der standardisierten modularen Ausführungsumgebung und vielfältigen Schnittstellen über eine Geräteabstraktion und eine Entwicklungsumgebung für Anwendungen bis hin zu Cloud-Architekturen für PaaS und SaaS – deutlich. So wächst nicht nur das OSGi-Ökosystem, sondern auch die Vielzahl der auf OSGi basierenden Produktlösungen. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, wurde die OSGi-IoT-Demo gestartet. Diese wurde erstmalig im Oktober 2014 auf dem OSGi Community Event in Ludwigsburg präsentiert und wird auch für Hackathons und Code-Demo-Camps eingesetzt. Das folgende Kapitel geht auf die OSGi-IoT-Demo, ihre Einsetzbarkeit und Erweiterung ein und bietet einen Ausblick auf die kommenden Jahre.IoT als zukunftsträchtiger MarktFirmen wie Cisco [2] gehen im Industriebereich IoT von über 50 Milliarden internetfähigen Geräten bis 2020 und, abhängig von der Definition, von bedeutend mehr internetfähigen Geräten ab 2020 aus. Zudem erkennen Analysten wie die International Data Corporation (IDC) bereits für 2014 ein stärkeres Wachstum und sehen bei der Untersuchung des IoT-Ökosystems – dieses umfasst nach IDC intelligente und eingebettete Systeme, vernetzte Dienste, Infrastruktur, zielgerichtete IoT-Plattformen, Anwendungen, Sicherheit, Analysen und Professional Services – eine Transformation der vertikalen Märkte voraus, die den weltweiten Markt für IoT-Lösungen von 1,9 Milliarden US-Dollar auf 7,1 Milliarden US-Dollar in 2020 hochschnellen lässt [3].Insofern ist es kein Wunder, dass IoT in aller Munde ist. Es bleiben jedoch noch einige Aufgaben auf dem Weg zum realen Internet der Dinge zu lösen. IoT umspannt verschiedene Industriezweige mit verschiedenen Akteuren und eigenen Herausforderungen: proprietäre Lösungen, unzählige Geräte und Maschinen und zum Teil große Unterschiede in Hard- und Software, wobei Anwendungen, Kommunikationsprotokolle und vorhandener Speicherplatz mit eingeschlossen sind. Welche Geräte besitzt der Kunde, welche hingegen der Unternehmer...

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