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2 Smart Home mit OSGi

Lösungen für das intelligente Heim gibt es schon seit einigen Jahren, sie haben sich jedoch aus verschiedenen Gründen nie in der breiten Masse etablieren können. Viele Lösungen waren entweder zu kostspielig oder nicht ausgereift. Die Industrie hat in den vergangenen Jahren hart daran gearbeitet, neue kostengünstigere Technologien zu entwickeln bzw. bestehende stetig zu verbessern, darunter etliche Kommunikationsprotokolle wie ZigBee, Z-Wave und EnOcean. Mit dem vor zwei Jahren beginnenden Hype rund um das „Internet der Dinge“ hat Smart Home eine deutlich größere Sichtbarkeit auch in der Öffentlichkeit erlangt.

Shortcut Autorenteam


Mittlerweile hat sich Smart Home als einer der Leitmärkte im Internet der Dinge durchgesetzt. Viele Studien belegen dies, wie die von Berg Insight und BITKOM. 17,4 Millionen installierte Smart-Home-Systeme soll es laut Berg Insight [1] bis 2017 in Europa geben, bei einem zu erwartenden Umsatz von 2,6 Milliarden Euro. Der BITKOM-Arbeitskreis Connected Home [2] hält es für möglich, dass es bereits im Jahr 2020 bis zu 1,5 Millionen Smart-Home-Haushalte in Deutschland geben wird. Die Übernahme von Nest durch Google und Apples Ankündigung von HomeKit, wie auch Investitionen diverser anderer Konzerne belegen, dass die Zeit für das intelligente Heim nun endlich gekommen ist. Es vergeht kaum eine Woche, in der man nicht von neuen Produktankündigungen oder neuen Projekten auf Crowdfunding-Plattformen wie Kickstarter und Indiegogo hört. Nicht wenige dieser Crowdfunding-Projekte sind mittlerweile als kommerzielles Produkt erhältlich, dazu gehören u. a. die LED-Lampe von LIFX und Smart-Home-Systeme von SmartThings, Revolv und Canary. Einen Eindruck über die Komplexität dieses Ökosystems und darüber hinaus kann man in der von Matt Turck und Sutian Dong erstellten IoT-Landschaft in Abbildung 2.1 gewinnen.So positiv diese Entwicklung klingen mag, viele dieser Produkte sind leider proprietär, erfüllen häufig nur eine bestimmte Aufgabe oder sind in ihrer Funktionalität sehr eingeschränkt. Die Nutzung von Standards ist in vielen Fällen auf bestimmte Kommunikationsprotokolle eingeschränkt. Und selbst diese Tatsache nutzt dem Anwender wenig, da Erweiterungsmöglichkeiten inklusive Softwareupdates, sofern sie überhaupt vorhanden sind, von einem Hersteller abhängig sind. Die Benutzerschnittstelle ist fast ausschließlich nur über eine bestimmte iOS- oder Android-App verfügbar. Im schlimmsten Fall findet die Anbindung der Geräte ohne ein zentrales Gateway statt, und der Benutzer muss auf viele verschiedene Apps zurückgreifen, um die unterschiedlichen Geräte bedienen zu können. Viele Anbieter von Smart-Home-Systemen versuchen mittlerweile ein eigenes Ökosystem rund um ihre Produkte aufzubauen; unter anderem wegen der oben aufgeführten Einschränkungen gelingt dies natürlich nur den wenigsten Unternehmen. Der Erfolg solcher Lösungen hängt nicht ausschließlich von der Unternehmensgröße ab. Diverse Konzerne, darunter auch Google, haben in der Vergangenheit zum Teil mehrere Versuche gestartet und sind gescheitert.Wichtige VorüberlegungenViele kleine und mittelständische Unternehmen s...

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Lösungen für das intelligente Heim gibt es schon seit einigen Jahren, sie haben sich jedoch aus verschiedenen Gründen nie in der breiten Masse etablieren können. Viele Lösungen waren entweder zu kostspielig oder nicht ausgereift. Die Industrie hat in den vergangenen Jahren hart daran gearbeitet, neue kostengünstigere Technologien zu entwickeln bzw. bestehende stetig zu verbessern, darunter etliche Kommunikationsprotokolle wie ZigBee, Z-Wave und EnOcean. Mit dem vor zwei Jahren beginnenden Hype rund um das „Internet der Dinge“ hat Smart Home eine deutlich größere Sichtbarkeit auch in der Öffentlichkeit erlangt.

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Mittlerweile hat sich Smart Home als einer der Leitmärkte im Internet der Dinge durchgesetzt. Viele Studien belegen dies, wie die von Berg Insight und BITKOM. 17,4 Millionen installierte Smart-Home-Systeme soll es laut Berg Insight [1] bis 2017 in Europa geben, bei einem zu erwartenden Umsatz von 2,6 Milliarden Euro. Der BITKOM-Arbeitskreis Connected Home [2] hält es für möglich, dass es bereits im Jahr 2020 bis zu 1,5 Millionen Smart-Home-Haushalte in Deutschland geben wird. Die Übernahme von Nest durch Google und Apples Ankündigung von HomeKit, wie auch Investitionen diverser anderer Konzerne belegen, dass die Zeit für das intelligente Heim nun endlich gekommen ist. Es vergeht kaum eine Woche, in der man nicht von neuen Produktankündigungen oder neuen Projekten auf Crowdfunding-Plattformen wie Kickstarter und Indiegogo hört. Nicht wenige dieser Crowdfunding-Projekte sind mittlerweile als kommerzielles Produkt erhältlich, dazu gehören u. a. die LED-Lampe von LIFX und Smart-Home-Systeme von SmartThings, Revolv und Canary. Einen Eindruck über die Komplexität dieses Ökosystems und darüber hinaus kann man in der von Matt Turck und Sutian Dong erstellten IoT-Landschaft in Abbildung 2.1 gewinnen.So positiv diese Entwicklung klingen mag, viele dieser Produkte sind leider proprietär, erfüllen häufig nur eine bestimmte Aufgabe oder sind in ihrer Funktionalität sehr eingeschränkt. Die Nutzung von Standards ist in vielen Fällen auf bestimmte Kommunikationsprotokolle eingeschränkt. Und selbst diese Tatsache nutzt dem Anwender wenig, da Erweiterungsmöglichkeiten inklusive Softwareupdates, sofern sie überhaupt vorhanden sind, von einem Hersteller abhängig sind. Die Benutzerschnittstelle ist fast ausschließlich nur über eine bestimmte iOS- oder Android-App verfügbar. Im schlimmsten Fall findet die Anbindung der Geräte ohne ein zentrales Gateway statt, und der Benutzer muss auf viele verschiedene Apps zurückgreifen, um die unterschiedlichen Geräte bedienen zu können. Viele Anbieter von Smart-Home-Systemen versuchen mittlerweile ein eigenes Ökosystem rund um ihre Produkte aufzubauen; unter anderem wegen der oben aufgeführten Einschränkungen gelingt dies natürlich nur den wenigsten Unternehmen. Der Erfolg solcher Lösungen hängt nicht ausschließlich von der Unternehmensgröße ab. Diverse Konzerne, darunter auch Google, haben in der Vergangenheit zum Teil mehrere Versuche gestartet und sind gescheitert.Wichtige VorüberlegungenViele kleine und mittelständische Unternehmen s...

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