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UX Design für Tablet-Websites

4 Die Hardware-User-Experience


Tablet-PCs sind leicht, ihre Apps sofort betriebsbereit, die Akkulaufzeit phänomenal ausdauernd. Das sind entscheidende Vorteile. Der Frankfurter Texter Jörg Rentrop ist viel unterwegs und nutzt bevorzugt sein iPad, um Konzepte und kreative Texte zu erfassen oder zu recherchieren. Eine Hardwaretastatur ist ihm zwar auch lieber, aber das leichte Gewicht und die lange Akkulaufzeit des iPad zieht er einem Laptop vor. Die Performance und Touch-Fähigkeit (Reaktionszeit) der aktuell verfügbaren Geräte liegen indes nicht weit auseinander. Websites bauen sich fast gleich schnell auf und lassen sich flüssig bedienen. Auf Websites eingebundene Videos werden ruckelfrei abgespielt. Bei den Bildschirmgrößen tendiert die erste Generation der Android-Tablets (2.2) zu 1024 x 600 Pixel, ist also kleiner als der Platzhirsch iPad mit 1024 x 768 Pixel, aber in der Menge überlegen. Die aktuellen Android-Tablets und die kommende Windows-8-Geräte punkten wiederum mit HD-fähigen 1280 x 800 Pixel, und das neue iPad 3 bietet mit 2048 x 1536 Pixel deutlich mehr nutzbare Fläche.

Um in diesem Tablet-Dschungel als Designer den Überblick über die Einschränkungen und Möglichkeiten der Geräte, ihrer OS und der verfügbaren Browser zu behalten, hat die Agentur NUISOL mit der Website Tablet-Screendesign.info eine Übersicht aller gängigen Tablets mit Angaben über Auflösung, Browser, OS, Display-Größe und mehr ins Leben gerufen [1]. In der stetig wachsenden Liste sind zurzeit 133 Geräte verzeichnet vom 4tiitoo WeTab bis zum VIZIO Tablet.

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Abbildung 9: Tablet-Mania

Als hilfreiche Werkzeuge zum Display- und Viewport-Testing haben sich Browser-Apps wie ProtoFluid [2], Screenfly [3], resizeMyBrowser [4] und das für OS X verfügbare xScope [5] bewährt. In diesen können die gängigen Größen simuliert werden, auch mit Landscape- und Portrait-Modus. Mit xScope können Websites und beispielsweise Photoshop-Entwürfe über Shadowing/Mirror Tool direkt auf dem iPad getestet werden. Auf der Herstellerwebsite gibt es einen Workaround, um auch für das iPad mit Retina-Display optimierte Inhalte darzustellen. Generell gilt Vorsicht! Der Raum, der durch die Tablet-spezifische Systemleiste (z. B. Android) und Browserleiste entfällt, wird im Moment noch nicht optimal simuliert. Das sollte gerade bei der Homepage und den spezifischen Landing Pages beachtet werden.

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Abbildung 10: Simulation einer Responsive Site in einem Galaxy-Landscape-Modus

Links und Quellen:

[1] http://www.tablet-screendesign.info/

[2] http://app...

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