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UX Design für Tablet-Websites

6 Die App/Website User Experience


Prinzipiell unterscheiden sich die Anforderungen an Tablets nicht von denen, die auch schon vor fünf Jahren jedem Projektbriefing zugrunde lagen. Keep it simple, übersichtlich, kleine Datenmengen. Und dennoch werden Seiten gelauncht, auf denen man sich schnell verliert, die überladen mit Inhalten sind und dadurch langsam reagieren und die in der Regel alles andere als eine Optimierung für Mobile Devices aufweisen. Dazu kommen für Maschinen geschriebene SEO-Texte ohne Seele und animierte Werbung, die nur dann gut sind, wenn sie auf den User und seine Bedürfnisse zugeschnitten sind. Responsive Webdesign ist zurzeit die umfassendste Lösung, um eine Website auf allen Endgeräten professionell homogen darzustellen. Durch den Fakt, dass alle Browser HTML5 und Media Queries voll unterstützen, spricht zur Zeit nichts dagegen. Für die Desktopversionen der Sites müssen Sie mit Polyfills noch die älteren Browser abholen. Eine Ausnahme bilden Microsites, die beispielsweise nur für das iPad erstellt werden. Die Regelwerke für die User-Interface-Gestaltung von Android, iOS und Windows 8 sind ein Muss für jeden Mobile-Webdesigner. Durch die Touch-Interfaces zu einfachen, flachen, intuitiven und contextbezogenen Strukturen gezwungen, die verpackt in universell leicht zu erfassenden Icons und Buttons präsentiert werden müssen, stellen die Anbieter ihr geballtes Wissen in den jeweiligen Developer-Centern bereit. Auf dieses Wissen, das auf intensiven Analysen basiert, können Designer sich stützen. Vor allem dem Windows-Metro-Design sollte man Beachtung schenken. Es ist die konsequente Umsetzung eines generischen Designprinzips für die Vielfalt der abzudeckenden Viewport-Größen.

In der Gestaltung der Webseite gilt es oft zwischen einem individuellen Design und einem Identitätsverlust der Seite zugunsten einer starken Integration in die OS-Umgebung abzuwägen. Bei Web-Apps und Websites ist zu beobachten, dass sich diese in der Gestaltung immer mehr annähern und dadurch enger mit dem Endgerät verwoben sind, ganz zum Vorteil des Nutzers. Er findet sich schnell zurecht und erkennt anhand der gestalteten Elemente wie Buttons und Icons die dahinterliegenden Funktionen. Mittlerweile ist durch Usability-Untersuchungen bekannt, dass Apps mit iOS-GUI auf Android-Geräten von den Nutzern nicht gerne genutzt werden. Ebenso verhält es sich mit dem Android-GUI auf iOS-Geräten. Diese visuellen Welten passen einfach nicht in das Gesamtwerk. Leider gibt es bisher noch kein Beispiel von Websites...

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