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Work-Life-Balance

1 Meetingchaos und E-Mail-Flut meistern


Zwölf Stunden täglich im Büro und man hat noch nichts erledigt. Ein Termin jagt den nächsten. Aus jedem Meeting kommt man mit mindestens fünf neuen Aufgaben heraus, doch wann soll man diese denn abarbeiten? Zurück am Arbeitsplatz erwarten einen schon dreißig neue E-Mails, zehn davon sind als dringend geflaggt und der Absender erwartet umgehend eine Antwort. Am liebsten würde man sein Notebook zusammenklappen und einfach nach Hause gehen oder aber einen Systemcrash herbeiführen, um vorzugeben, man hätte die E-Mail gar nicht erst bekommen. Wie schafft man es seinen Tag so zu strukturieren, dass am Ende des Tages zumindest die wichtigsten To-dos abgehakt werden können? Dieser Frage geht das vorliegende Kapitel des shortcuts auf den Grund.

In vielen IT-Projekten herrscht nicht nur vor den Releaseterminen Hektik und Panik. Zehn Stunden und mehr im Büro sind keine Seltenheit. Doch trotz Überstunden hat man keine Zeit zum Arbeiten. Strategische oder konzeptionelle Aufgaben bleiben oft ganz auf der Strecke, obwohl gerade hierfür ausreichend Zeit eingeplant werden sollte, um Visionen zu generieren, innovative Ziele zu definieren und seine Arbeit strukturiert angehen zu können. Meist ist der Druck im Tagesgeschäft aber extrem hoch. Neue Projekte starten bevor alte abgeschlossen wurden und ganz nebenbei plagt man sich mit administrativen Lappalien und der Erstellung von unzähligen Reports herum. Hinzu kommen zahlreiche Meetings, Mitarbeitergespräche, Geschäftsreisen, Anrufe von Kunden oder Anfragen von Kollegen aus den Fachabteilungen sowie sonstige (un)vorhersehbare Unterbrechungen, die Zeit fressen.

Wer sich über jede Ablenkung, Störung oder Zusatzarbeiten ärgert, ver(sch)wendet unnötig seine Energie. Es hilft nichts, sich darüber zu beklagen, dass man nun schon wieder in ein Meeting muss oder dass man heute noch einen Report zu erstellen hat und dafür doch eigentlich gar keine Zeit hat, vielmehr muss man mit solchen „Störungen“ leben und sein Arbeitsverhalten entsprechend strukturieren. Entziehen kann man sich der Panikkultur ohnehin nicht. Sich in seiner Arbeitsweise davon anstecken zu lassen, ist jedoch nicht notwendig. Auch sollte man sich davon lösen, ein permanent schlechtes Gewissen zu haben, weil man seine Aufgaben nicht im vorgegebenen Zeitplan erledigt hat. Stattdessen sollte man versuchen, auf eben diesen Zeitplan realistisch einwirken zu können. Auf Zielvorgaben, die von vornherein auf falschen Erwartungen basieren, sollte entsprechend frühzeitig reagi...

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