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Wie Behavior-driven Development Product Owner glücklich macht

Mit Klartext zu effizienteren Tests


Entwickeln Unternehmen für ihre neuen digitalisierten Prozesse Software, liegt ihnen viel daran, diese schnell in Serienreife zu überführen. Das Mittel der Wahl ist hierbei schon längst agile Softwareentwicklung. Um die Anforderungen der Product Owner optimal zu erfüllen, ist Behavior-driven Development (BDD) ein idealer Ansatz.

Früher gingen ganze Wochen ins Land, in denen die Qualitätssicherung eine Software komplett durchtestete. In Zeiten immer höherer Ansprüche an das Entwicklungstempo wäre das heute undenkbar. Mit dem Aufkommen agiler Methoden und Extreme Programming (XP) erhielten Entwickler die passenden Methoden und Tools an die Hand, Releasezyklen drastisch zu kürzen. Um die Qualität der Software zu verbessern, ohne an Tempo einzubüßen, hat sich Test-driven Development (TDD) etabliert.

Als eine Weiterentwicklung davon nutzen insbesondere Entwicklerteams, die eng mit nicht technikaffinen Personen zusammenarbeiten, den Ansatz des Behavior-driven Developments (BDD). Diese Personen, beispielsweise aus dem Fachbereich, für den die Software entwickelt wird, sind als Product Owner eng in die Softwareprojekte eingebunden. Der aktuell zwölfte State of Agile Report von Agile-Spezialist VisionOne zeigt: 35 Prozent der befragten Softwaredeveloper gaben an, TDD einzusetzen. BDD nutzen – mit einer kleinen Steigerung um einen Prozentpunkt im Vergleich zum Vorjahr – bereits 17 Prozent.

Vorbei sind die Zeiten, in denen ein Fachbereich einem Entwickler ein Lastenheft in die Hand gab und beide Parteien oft ohne weiteren Austausch am Ende hofften, dass die Anwendung das tut, was sie laut Auftraggeber soll. Oft scheiterten Softwareprojekte daran, dass beide ein unterschiedliches Verständnis von den gewünschten Funktionen und dem Verhalten der Software hatten. Bei BDD besteht die Möglichkeit, den beauftragenden Fachbereich enger einzubinden als bei anderen Methoden.

Denn um die Anforderungen an eine Software nach den Vorstellungen des Fachbereichs genau umzusetzen, ist es am besten, wenn dieser die Testbedingungen selbst formuliert. BDD ist im Kern dafür ausgelegt, die Kommunikation zwischen den Stakeholdern des Softwareprojekts und das Verständnis für die Anforderungen an die Anwendung oder einzelne Features zu verbessern. Dafür schreibt der Product Owner vor dem eigentlichen Entwicklungsprozess bereits die User Story und verfasst selbst die spezifischen Testfälle.

Aus Stories werden Spezifikationen

Die Product Owner beschreiben in den Testfällen in Form von Spezi...

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