Mobile Technology - 01.2013 - iOS6


Preis: Gratis für Entwickler.Kiosk-Leser

Erhältlich ab:  Januar 2013

Umfang:  108

Autoren / Autorinnen: Yi Zheng, Andy Gryc, Holger Weß, Kristian Sköld, Andreas Hölzl, Marco Hack, Denis Feth, Fabian Zimmermann, Jan Peuker, Reimund Schmald, Corinna Kern, Judith Lungstraß, Tom Wießeckel, Kevin Gerndt, Bernd Pehlke, Lars Röwekamp, Stefan Reichert, Peter Friese, Kay Glahn, Peter Friese

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wider Erwarten hatten die Mayas also doch nicht so ganz Recht mit ihrem Weltuntergangskalender. Wobei diese Interpretation ja ohnehin Mumpitz war – in Wahrheit endete schlicht und ergreifend das 13. Baktun, eine 400 Jahre umfassende Zeiteinheit, an deren Ende eine Zäsur steht. Mit so etwas kennen wir uns auch ganz gut aus; man erinnere sich nur an die Jahr-2000-Panik. Und damals ist uns auch nicht der Himmel auf den Kopf gefallen …

Spielen wir doch mal ein kleines Gedankenspiel: Nehmen wir an, wir wären wie die Mayas und müssten ebenfalls eine Zeiteinheit festlegen und unsere Kalender danach ausrichten. Und nehmen wir weiterhin an, unsere in diesen Zeiteinheiten platzierten Vorhersagen sollten sich mit dem mobilen Umfeld beschäftigen. Tja, dann hätten wir ein Problem, oder? Zunächst einmal müssten wir sehr kleine Zeiträume wählen. Ein Jahr, maximal, oder doch eher ein halbes? Und trauen Sie sich zu, für ein halbes Jahr im Voraus auch nur halbwegs verlässliche Vorhersagen zu treffen?

Betrachten wir doch einfach mal das letzte Jahr. Okay, das Debakel mit Apple Maps war ja halbwegs vorherzusehen. Der neue Formfaktor des iPhone 5 war da schon deutlich schwerer zu erraten. Doch auch bei Googles mobilem Betriebssystem gab es einige Fehler, die so bestimmt niemand gewagt hätte vorherzusagen. Wie etwa der Dezember-Bug. Oder der Bluetooth-Bug. Oder der Display-Bug … Und Apple und Google sind schließlich nicht die einzigen Player auf dem Mobile-Markt!

Meine persönliche Vorhersage Windows 8 betreffend wäre zum Beispiel nur halb in die Hose gegangen: es fühlt sich auf Tablets für meinen Geschmack nämlich wirklich gut an. Nicht sonderlich intuitiv an einigen Ecken, aber sehr viel besser als gedacht. Chapeau! Voll ins Schwarze hätte ich jedoch mit meiner Wette getroffen, dass Microsoft selbst es bei eigenen Apps nicht schafft, eine konsistente Usability auf allen Devices zu bieten. Man sehe sich nur einmal die Optionen in den Office-Apps an. Nur … den dicken Reibach hätte ich damit nicht gemacht. Wer hätte da schon gegen mich gewettet?

Eine der Lehren aus dem Gedankenspiel ist also offensichtlich: hinterher ist jeder General. Und auch auf die Gefahr hin, mir die Finger zu verbrennen, möchte ich für 2013 doch den einen oder anderen Tipp abgeben:

Zum einen wird Androids User Experience noch einmal eine Schippe zulegen, das OS wird sich wieder ein wenig geschmeidiger anfühlen. Dafür wird die Qualität in anderen Bereichen weiterhin absacken. Apple wird ebenfalls mit neuen Fehlerchen von sich reden machen – nur werden die Kunden nicht mehr lange den Coolness-Faktor gelten lassen und so ohne weiteres über die Fehler hinwegsehen. Und Microsoft wird mit Windows Phone 8 und Windows 8 durchaus ein Achtungserfolg gelingen, vor allem dank toller Hardware – auf dem Consumer-Markt. 2013 wird nicht das Jahr der Unternehmen …

Aber wie man sieht, ist der mobile Markt viel zu schnelllebig und unberechenbar, um wirklich sichere Prognosen zu wagen. Obwohl, eine gibt es dann doch: Die großen Drei werden Google, Apple und Microsoft heißen. Und wir werden auf allen drei Systemen vertreten sein müssen, um den Anschluss nicht zu verlieren.

Na dann, auf in ein neues spannendes, mobiles Jahr!

Tom WießeckelTom Wießeckel, Redakteur

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