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App-Entwicklung vorausschauend planen

App-Entwicklung vorausschauend planen


Der häufigste Fehler in der App-Entwicklung: Es wird mit dem Entwickeln begonnen, ohne die langfristigen Perspektiven im Auge zu behalten und ohne ein entsprechendes Konzept aufzusetzen. Auftauchende Lücken und Fehler werden zu spät bemerkt und können dann nur noch schwer behoben werden; spätere Erweiterungen sind dann teilweise nicht mehr möglich. Ein Projektbeispiel zeigt, wie solche Stolperfallen vermieden werden.

Ob auf dem Smartphone oder dem Tablet: Kaum ein Geschäftsprozess kommt noch ohne ein entsprechendes mobiles Pendant aus. Hier stehen Unternehmen und App-Anbieter vor der großen Frage: Welche der möglichen Lösungen ist die richtige? Native App oder mobile Website? Hybrid-App oder Responsive Webdesign? Vielleicht ist auch eine Web-App für den gewünschten Anwendungsfall am besten geeignet?

Wichtigstes Anforderungskriterium für ein zufriedenstellendes Ergebnis ist eine umfassende konzeptionelle Vorbereitung. Bereits mit Beginn der Umsetzung müssen viele, zunächst unscheinbare Teilaspekte bedacht und dokumentiert werden. Werden grundlegende Fragen erst während der abschließenden Qualitätssicherung erkannt, können sich vor allem Risiken für die Funktionalität und die Kundenzufriedenheit oder Folgekosten ergeben.

Dies soll am Beispiel der Marketing Pad der Wild Beauty AG verdeutlicht werden, die speziell für Außendienstmitarbeiter entwickelt wurde. Bisher wurde bei Vor-Ort-Terminen die Dropbox-App genutzt, um auf dort abgelegte Broschüren, Kataloge oder Videos zuzugreifen. Eine zielgruppenspezifische Aufbereitung der Inhalte erfolgte jedoch nicht und auch der Präsentationsrahmen war der exklusiven Vertriebsmarke Paul Mitchell nicht angemessen. Gerade für Außendienstmitarbeiter sind mobile Lösungen unerlässlich, um jederzeit aktuellen Zugriff auf Daten und Inhalte zu gewähren – eine passende App mit attraktiven Präsentationsmöglichkeiten musste her; die bisherige Datenhaltung sowie die Synchronisation mit den Dropbox-Inhalten sollte jedoch beibehalten werden.

Die NIDAG, die Paul Mitchell seit Jahren mit Internet- und Mobile-Lösungen betreut, konzipierte hierfür die passende Lösung: Eine mobile Anwendung soll den Vertriebsmitarbeitern die Möglichkeit geben, ihren Kunden alle Multimediainhalte individuell auf dem iPad zu präsentieren. Die eigens hierfür entwickelte App unterteilt die Inhalte in verschiedene Dashboards wie „aktuelle Aktionen“ oder „neue Produkte“. Eine übersichtliche und einfache Navigation erleichtert die Auswahl. Eine weitere zentral...

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