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Firefox-OS-Hardware im Check

Firefox-OS-Hardware im Check


Es gibt nur zwei Arten von Mobilbetriebssystemen: Plattformen mit und ohne Hardware. Mozillas Firefox OS ist mittlerweile auf vier verschiedenen Telefonen verfügbar. Zwei davon wollen wir uns an dieser Stelle näher ansehen.

Beide Geräte stammen vom spanischen Hersteller Geeks­phone. Diese im Jahre 2009 gegründete Chaostruppe beschäftigte sich anfangs mit der Herstellung von Android-Telefonen mit offenem Bootloader – warum Mozilla ausgerechnet dieses Unternehmen als „Launch-Partner“ auserkor, lässt sich im Nachhinein nicht genau feststellen. Klar ist nur, dass diese Zusammenarbeit alles andere als intelligent war. In der Anfangsphase war der Webshop fast dauernd offline, danach gab es Probleme mit Kreditkartenakzeptanz und Liefermengen. Mittlerweile sind die Spanier immerhin soweit, dass sie ihre Kunden halbwegs zuverlässig mit funktionierenden Geräten versorgen.

Orange Überraschung

Wer das Keon zum ersten Mal in die Hand nimmt, fühlt sich in ein mit einer Olympus SLR angefertigtes Foto hineinversetzt: Das knallorange Gehäuse des Telefons (Abb. 1) sticht aus der Menge hervor – in nicht unbedingt negativer Weise.

Haptisch nimmt es das Keon mit dem einen oder anderen Plastikbomber aus dem Hause Samsung auf – das Gerät liegt „schwer“ in der Hand und vermag im ausgeschalteten Zustand über seinen geringen Preis und die schwache Hardware hinwegzutäuschen. Das liegt unter anderem am rauen Plastik, das auch bei verschwitzten Händen für angenehme und sichere Griffhaltung sorgt.

hanna_firefox_1.tif_fmt1.jpgAbb. 1: Das auffällig orange Material ist gummiert – das sorgt für sicheren Griff

Vom Format her erinnert das Gerät an eine Kreuzung aus Xperia Pro und Nokia N97 Mini: Im Vergleich zu heutigen „Riesensmartphones“ sieht das Keon geradezu schnuckelig klein aus. Dieser Effekt wird durch die abgerundeten Kanten weiter verstärkt: Wer das Keon in der Hand hat, mag es trotz des mit 150 US-Dollars sehr niedrigen Preises nicht mehr aus der Hand geben.

Leider relativiert sich dieser gute Eindruck in dem Moment, wenn das Gerät eingeschaltet wird. Der Bildschirm zeigt eine Auflösung von nur 480 x 320 Pixel. Aufgrund des zu aggressiv eingestellten Antialiasings und den sehr dicken „Stegen“ zwischen den Pixeln wirken klassische HVGA-Handhelds wie der Palm Tungsten T3 weitaus schärfer.

Besonders ärgerlich ist, dass Displayhelligkeit und Touchscreenreaktion in inverser Beziehung zueinander stehen. Desto heller der Bildschirm, desto schlechter der Touchscreen. Auf Entwicklerevents sieht man immer wieder Pro...

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