© prettyboy80/Shutterstock.com
Mobile Technology
Googles Bemühungen für das Mobile Web

Das mobile Web

Mobile hier, Mobile dort. Selbst als Webentwickler kommt man nicht mehr umhin, sich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen. Unterstützende Frameworks gibt es dabei wie Sand am Meer, doch was wird darüber hinaus eigentlich in Sachen Mobile Web unternommen? Ein beispielhafter Blick auf Google zeigt: eine ganze Menge.

Tom Wießeckel, Stefanie Schäfers


Es wird viel darüber geredet, dass sich Webdesign vermehrt auf die Gestaltung von Mobile-optimierten Seiten konzentrieren muss, und es gibt immer mehr Möglichkeiten, wie ein solches Design umgesetzt werden kann. Trotzdem werden nach wie vor viele Seiten nur für Desktop designt und erscheinen auf mobilen Devices fast unleserlich. Nun will Google seinen mobilen Suchergebnissen ein Label hinzufügen, das darauf hinweist, welche Seiten für Smartphones optimiert sind – eine Entscheidung, die die flächendeckende Entwicklung und Verbreitung von Mobile-freundlichen Seiten deutlich vorantreiben könnte.

Mobile-friendly Kriterien nur der Anfang?

Googles Ankündigung, direkt in den auf mobilen Devices abgefragten Suchergebnissen zu kennzeichnen, welche Websites für Smartphones optimiert sind, soll Webdesigner ermutigen, Mobile-freundlich zu designen. Um das „mobile-friendly“ Label zu erhalten, müssen Websites einige Kriterien erfüllen, etwa:

Verzicht auf Software, die von mobilen Geräten nicht verarbeitet werden kannText muss ohne Zoomen lesbar seinContent so verkleinern, dass User weder zoomen noch horizontal scrollen müssenLinks weit genug auseinander platzieren, sodass sie leichter klickbar sind

Allerdings dürfte diese Entscheidung zur Einführung eines neuen Labels nur der Anfang sein. Denn während die Idee hinter dem Label an sich keine schlechte ist, um es Smartphonenutzern zu erleichtern, befriedigende Suchanfragen zu erhalten, könnte es sich negativ auf das Suchmaschinenranking von desktopoptimierten Seiten auswirken.

Angesichts der Tatsache, dass immer mehr Nutzer das Internet von ihrem Smartphone aus aufrufen, werden auch vermehrt mobile Suchanfragen gestellt. Nutzt Google die Mobile-friendly Kriterien als Faktor für ihr Suchmaschinenranking, dürfte das unweigerlich dazu führen, dass desktopoptimierte Seiten in den mobilen Suchergebnissen schlechter gerankt werden und so Traffic-Verluste hingenommen müssen.

Für Webdesigner und -betreiber bedeutet diese Entwicklung, dass sie handeln und Websites stärker für die Nutzung von mobilen Devices aus optimieren müssen. Zwar steht bisher nur die Einführung eines Mobile-friendly Labels im Raum; Googles öffentliche Äußerung, die Kriterien einer Mobile-freundlichen Website als Faktor für das Suchmaschinenranking zu testen, verspricht jedoch einen Wandel im Verhalten von Webdesignern, die bisher die Gestaltung für mobile Devices hinten angestellt haben.

Wie ernst es Google mit der Fokussierung auf Mobile ist, konnte man bereits ...

Mobile Technology
Googles Bemühungen für das Mobile Web

Das mobile Web

Mobile hier, Mobile dort. Selbst als Webentwickler kommt man nicht mehr umhin, sich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen. Unterstützende Frameworks gibt es dabei wie Sand am Meer, doch was wird darüber hinaus eigentlich in Sachen Mobile Web unternommen? Ein beispielhafter Blick auf Google zeigt: eine ganze Menge.

Tom Wießeckel, Stefanie Schäfers


Es wird viel darüber geredet, dass sich Webdesign vermehrt auf die Gestaltung von Mobile-optimierten Seiten konzentrieren muss, und es gibt immer mehr Möglichkeiten, wie ein solches Design umgesetzt werden kann. Trotzdem werden nach wie vor viele Seiten nur für Desktop designt und erscheinen auf mobilen Devices fast unleserlich. Nun will Google seinen mobilen Suchergebnissen ein Label hinzufügen, das darauf hinweist, welche Seiten für Smartphones optimiert sind – eine Entscheidung, die die flächendeckende Entwicklung und Verbreitung von Mobile-freundlichen Seiten deutlich vorantreiben könnte.

Mobile-friendly Kriterien nur der Anfang?

Googles Ankündigung, direkt in den auf mobilen Devices abgefragten Suchergebnissen zu kennzeichnen, welche Websites für Smartphones optimiert sind, soll Webdesigner ermutigen, Mobile-freundlich zu designen. Um das „mobile-friendly“ Label zu erhalten, müssen Websites einige Kriterien erfüllen, etwa:

Verzicht auf Software, die von mobilen Geräten nicht verarbeitet werden kannText muss ohne Zoomen lesbar seinContent so verkleinern, dass User weder zoomen noch horizontal scrollen müssenLinks weit genug auseinander platzieren, sodass sie leichter klickbar sind

Allerdings dürfte diese Entscheidung zur Einführung eines neuen Labels nur der Anfang sein. Denn während die Idee hinter dem Label an sich keine schlechte ist, um es Smartphonenutzern zu erleichtern, befriedigende Suchanfragen zu erhalten, könnte es sich negativ auf das Suchmaschinenranking von desktopoptimierten Seiten auswirken.

Angesichts der Tatsache, dass immer mehr Nutzer das Internet von ihrem Smartphone aus aufrufen, werden auch vermehrt mobile Suchanfragen gestellt. Nutzt Google die Mobile-friendly Kriterien als Faktor für ihr Suchmaschinenranking, dürfte das unweigerlich dazu führen, dass desktopoptimierte Seiten in den mobilen Suchergebnissen schlechter gerankt werden und so Traffic-Verluste hingenommen müssen.

Für Webdesigner und -betreiber bedeutet diese Entwicklung, dass sie handeln und Websites stärker für die Nutzung von mobilen Devices aus optimieren müssen. Zwar steht bisher nur die Einführung eines Mobile-friendly Labels im Raum; Googles öffentliche Äußerung, die Kriterien einer Mobile-freundlichen Website als Faktor für das Suchmaschinenranking zu testen, verspricht jedoch einen Wandel im Verhalten von Webdesignern, die bisher die Gestaltung für mobile Devices hinten angestellt haben.

Wie ernst es Google mit der Fokussierung auf Mobile ist, konnte man bereits ...

Neugierig geworden?


   
Loading...

Angebote für Teams

Für Firmen haben wir individuelle Teamlizenzen. Wir erstellen Ihnen gerne ein passendes Angebot.

Das Library-Modell:
IP-Zugang

Das Company-Modell:
Domain-Zugang