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Mobile Technology
Wie das ausgemusterte Surface RT wieder eine zentrale Rolle übernahm

Vom Schubladenhüter zum Superstar

Nachdem im eigenen Haus ein Einbruchsversuch stattfand, war klar, dass die Sicherheit erhöht werden musste. Unter anderem stand eine Überwachungsstation mit Kameras auf dem Wunschzettel. Mit steigenden Recherchen stieg aber auch die Lust auf ein „Do-it-Yourself“-Projekt, denn anstelle eines pfannenfertigen Systems könnte ja auch das ausgemusterte Surface RT neben ein paar IP-Kameras zum Einsatz kommen. Genau mit diesem Gedanken nahm das im vorliegenden Artikel beschriebene Überwachungsprojekt mit dem Surface RT seinen Lauf. Der Artikel beschreibt die zentralen Elemente der Umsetzung und gibt Einblicke in den Quellcode.

Thomas Claudius Huber


Das Surface RT war schon immer eines meiner persönlichen Lieblingsgeräte. Ich bevorzugte die RT-Version gegenüber einem Surface Pro, da das Surface Pro für mich persönlich als Tablet zu schwer und als Notebook zu klein war. Somit war das Surface RT aufgrund von Größe und Gewicht als Tablet eine ideale Ergänzung zu meinem klassischen Notebook.

Seitdem ich im Jahr 2013 Besitzer des Surface 2 (RT) wurde, blieb das Surface RT ungenutzt und fand sein dauerhaftes Zuhause in der Schublade. Auch andere Familienmitglieder nutzten von da an zum Ansehen von Bildern und zum spontanen Surfen lieber das Surface 2 anstelle des Surface RT. Die zentralen Gründe dafür waren recht simpel: Die neue Version ist schneller, leichter und hochauflösender. Dennoch entschied ich mich dazu, das ungenutzte Surface RT zu behalten, da es für mich immer noch ein brillantes Gerät war. Unter anderem dachte ich auch, dass es das erste richtige Tablet von Microsoft ist und somit eventuell in zwanzig Jahren C64-Charakter hat. Darüber hinaus hatte ich vielleicht bereits damals schon die unbewusste Vorahnung, dass das Tablet noch große Taten in unserem privaten Haushalt erfüllen würde.

Wir hatten in unserem Haus schon immer das Problem, dass man bei geschlossener Haustür nicht sehen konnte, wer sich vor der Haustür befand. Nachdem es im Frühling dieses Jahres im Süden Deutschlands eine große Welle an Einbrüchen gab, stand fest, dass eine Hausüberwachung her musste. Und genau an dieser Stelle startete das große Comeback des Surface RT in unserem Haushalt: Neben der Haustür und um das Haus herum wollten wir mehrere Kameras einsetzen. Und die Bilder dieser Kameras mussten natürlich für jeden im Haus zugänglich dargestellt werden. Eine Aufgabe, die man dem Surface RT durchaus zutrauen kann. Doch dazu kam es erst nach zahlreichen Recherchen und teuren Angeboten zu den vorliegenden Anforderungen.

Die Anforderungen

Nach einigen Überlegungen rund um das Projekt kristallisierten sich folgende Anforderungen für das neue Überwachungssystem heraus:

Jeder im Haus kann sehen, wer hinter der Haustür ist.Jeder im Haus kann alle Außenbereiche sehen.Die Kameras haben eine Nachtsichtfunktion.Die Kameras sind von überall auf der Welt abrufbar.Die Videos sind für einen einstellbaren Zeitraum verfügbar.

Mit diesen Anforderungen im Hinterkopf holte ich mir einige Angebote von Sicherheitsfirmen und Elektrikern ins Haus. Die immensen Preise dieser Angebote sorgten aber schließlich dafür, dass das Projekt in Eigenregie gep...

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Wie das ausgemusterte Surface RT wieder eine zentrale Rolle übernahm

Vom Schubladenhüter zum Superstar

Nachdem im eigenen Haus ein Einbruchsversuch stattfand, war klar, dass die Sicherheit erhöht werden musste. Unter anderem stand eine Überwachungsstation mit Kameras auf dem Wunschzettel. Mit steigenden Recherchen stieg aber auch die Lust auf ein „Do-it-Yourself“-Projekt, denn anstelle eines pfannenfertigen Systems könnte ja auch das ausgemusterte Surface RT neben ein paar IP-Kameras zum Einsatz kommen. Genau mit diesem Gedanken nahm das im vorliegenden Artikel beschriebene Überwachungsprojekt mit dem Surface RT seinen Lauf. Der Artikel beschreibt die zentralen Elemente der Umsetzung und gibt Einblicke in den Quellcode.

Thomas Claudius Huber


Das Surface RT war schon immer eines meiner persönlichen Lieblingsgeräte. Ich bevorzugte die RT-Version gegenüber einem Surface Pro, da das Surface Pro für mich persönlich als Tablet zu schwer und als Notebook zu klein war. Somit war das Surface RT aufgrund von Größe und Gewicht als Tablet eine ideale Ergänzung zu meinem klassischen Notebook.

Seitdem ich im Jahr 2013 Besitzer des Surface 2 (RT) wurde, blieb das Surface RT ungenutzt und fand sein dauerhaftes Zuhause in der Schublade. Auch andere Familienmitglieder nutzten von da an zum Ansehen von Bildern und zum spontanen Surfen lieber das Surface 2 anstelle des Surface RT. Die zentralen Gründe dafür waren recht simpel: Die neue Version ist schneller, leichter und hochauflösender. Dennoch entschied ich mich dazu, das ungenutzte Surface RT zu behalten, da es für mich immer noch ein brillantes Gerät war. Unter anderem dachte ich auch, dass es das erste richtige Tablet von Microsoft ist und somit eventuell in zwanzig Jahren C64-Charakter hat. Darüber hinaus hatte ich vielleicht bereits damals schon die unbewusste Vorahnung, dass das Tablet noch große Taten in unserem privaten Haushalt erfüllen würde.

Wir hatten in unserem Haus schon immer das Problem, dass man bei geschlossener Haustür nicht sehen konnte, wer sich vor der Haustür befand. Nachdem es im Frühling dieses Jahres im Süden Deutschlands eine große Welle an Einbrüchen gab, stand fest, dass eine Hausüberwachung her musste. Und genau an dieser Stelle startete das große Comeback des Surface RT in unserem Haushalt: Neben der Haustür und um das Haus herum wollten wir mehrere Kameras einsetzen. Und die Bilder dieser Kameras mussten natürlich für jeden im Haus zugänglich dargestellt werden. Eine Aufgabe, die man dem Surface RT durchaus zutrauen kann. Doch dazu kam es erst nach zahlreichen Recherchen und teuren Angeboten zu den vorliegenden Anforderungen.

Die Anforderungen

Nach einigen Überlegungen rund um das Projekt kristallisierten sich folgende Anforderungen für das neue Überwachungssystem heraus:

Jeder im Haus kann sehen, wer hinter der Haustür ist.Jeder im Haus kann alle Außenbereiche sehen.Die Kameras haben eine Nachtsichtfunktion.Die Kameras sind von überall auf der Welt abrufbar.Die Videos sind für einen einstellbaren Zeitraum verfügbar.

Mit diesen Anforderungen im Hinterkopf holte ich mir einige Angebote von Sicherheitsfirmen und Elektrikern ins Haus. Die immensen Preise dieser Angebote sorgten aber schließlich dafür, dass das Projekt in Eigenregie gep...

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