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Mobile Technology
Smartwatches, das nächste große Ding in Sachen Gadgets und Devices

Agent am Handgelenk

Smartwatches sind nach Smartphones and Tablets mit großer Wahrscheinlichkeit „The Next Big Thing“. Nicht umsonst haben alle namhaften Hersteller diesbezüglich bereits Pläne, Prototypen oder gar erste marktfähige Geräte vorzuweisen. Aber auch abseits von Branchengrößen wie Microsoft, Samsung oder Apple gibt es vielversprechende Projekte von Start-ups, die in diesem aussichtsreichen Markt Fuß fassen möchten. Eines dieser Projekte ist die AGENT Smartwatch, die nicht zuletzt deshalb von großem Interesse für uns sein sollte, da sie ein App-SDK auf Basis des .NET Micro Frameworks anbietet.

Wolfgang Ziegler


Begonnen hat alles mit einem Projekt auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter [1]. Auf dieser Plattform können Künstler, Entwickler und Techniker ihre Projekte vorstellen und potenzielle Interessenten haben dann die Möglichkeit, diese Projekte finanziell zu unterstützen bzw. vorzeitig (wie im Fall der AGENT Smartwatch) ein Exemplar des fertigen Produkts zu erwerben. Der Projektinitiator gibt dabei eine Mindestsumme zur Finanzierung vor, die innerhalb eines definierten Zeitraums erreicht werden muss, damit das Projekt erfolgreich umgesetzt werden kann. Im Falle der AGENT Smartwatch betrug die Mindestsumme 100 000 US-Dollar und dieses Ziel wurde bereits am ersten Tag der Kampagne (21. Mai 2013) erreicht. Nach Ablauf der Finanzierungsfrist von dreißig Tagen betrug die erreichte Summe stolze 1 012 742 US-Dollar, was die AGENT Smartwatch zu einem der bisher erfolgreichsten Projekte in der Geschichte Kickstarters macht. Die Produktion und Auslieferung der ersten Geräte ist noch für den Dezember dieses Jahres geplant.

Was steckt dahinter?

Die Eckdaten und Spezifikationen dieser Smartwatch überzeugen auf den ersten Blick und auch das Design (Abb. 1) sieht ansprechend aus. Durch die Bluetoothimplementierung ergeben sich interessante Interaktions- und Kommunikationsszenarien mit Smartphones oder anderen bluetoothfähigen Endgeräten. Hiermit lassen sich Szenarien wie die Anzeige von eingehenden Anrufen oder E-Mails auf der Smartwatch realisieren.

Zusätzlich verspricht der Hersteller, bei Design und Entwurf der AGENT Smartwatch ein spezielles Augenmerk auf die Energieeffizienz gelegt zu haben. So werden beispielsweise zwei Prozessoren verbaut, von denen der erste besonders sparsam ist und für triviale Anwendungen (etwa zur Anzeige der Uhrzeit) zum Einsatz kommt. Der eigentliche ARM-Prozessor der Smartwatch bleibt grundsätzlich im Ruhezustand und wird nur dann aktiv, wenn Anwendungen gestartet werden und nicht triviale Aufgaben erledigt werden müssen.

Auch das Display der AGENT Smartwatch verspricht einen hervorragenden Kompromiss zwischen Darstellungsqualität und Energiesparsamkeit in Form eines 128 x 128 Pixel „Memory Displays“. Andere Smart­watches (z. B. Pebble [2]) setzen auf E-Paper als Displaytechnologie, wie man sie von E-Books kennt. Wenngleich diese Technologie sehr energieeffizient ist, so hat sie doch den entscheidenden Nachteil, dass ­E-Paper-­Displays visuell äußerst träge sind und keine flüssigen Animationen zulassen. „Memory Displays“ lösen das Problem ...

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Smartwatches, das nächste große Ding in Sachen Gadgets und Devices

Agent am Handgelenk

Smartwatches sind nach Smartphones and Tablets mit großer Wahrscheinlichkeit „The Next Big Thing“. Nicht umsonst haben alle namhaften Hersteller diesbezüglich bereits Pläne, Prototypen oder gar erste marktfähige Geräte vorzuweisen. Aber auch abseits von Branchengrößen wie Microsoft, Samsung oder Apple gibt es vielversprechende Projekte von Start-ups, die in diesem aussichtsreichen Markt Fuß fassen möchten. Eines dieser Projekte ist die AGENT Smartwatch, die nicht zuletzt deshalb von großem Interesse für uns sein sollte, da sie ein App-SDK auf Basis des .NET Micro Frameworks anbietet.

Wolfgang Ziegler


Begonnen hat alles mit einem Projekt auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter [1]. Auf dieser Plattform können Künstler, Entwickler und Techniker ihre Projekte vorstellen und potenzielle Interessenten haben dann die Möglichkeit, diese Projekte finanziell zu unterstützen bzw. vorzeitig (wie im Fall der AGENT Smartwatch) ein Exemplar des fertigen Produkts zu erwerben. Der Projektinitiator gibt dabei eine Mindestsumme zur Finanzierung vor, die innerhalb eines definierten Zeitraums erreicht werden muss, damit das Projekt erfolgreich umgesetzt werden kann. Im Falle der AGENT Smartwatch betrug die Mindestsumme 100 000 US-Dollar und dieses Ziel wurde bereits am ersten Tag der Kampagne (21. Mai 2013) erreicht. Nach Ablauf der Finanzierungsfrist von dreißig Tagen betrug die erreichte Summe stolze 1 012 742 US-Dollar, was die AGENT Smartwatch zu einem der bisher erfolgreichsten Projekte in der Geschichte Kickstarters macht. Die Produktion und Auslieferung der ersten Geräte ist noch für den Dezember dieses Jahres geplant.

Was steckt dahinter?

Die Eckdaten und Spezifikationen dieser Smartwatch überzeugen auf den ersten Blick und auch das Design (Abb. 1) sieht ansprechend aus. Durch die Bluetoothimplementierung ergeben sich interessante Interaktions- und Kommunikationsszenarien mit Smartphones oder anderen bluetoothfähigen Endgeräten. Hiermit lassen sich Szenarien wie die Anzeige von eingehenden Anrufen oder E-Mails auf der Smartwatch realisieren.

Zusätzlich verspricht der Hersteller, bei Design und Entwurf der AGENT Smartwatch ein spezielles Augenmerk auf die Energieeffizienz gelegt zu haben. So werden beispielsweise zwei Prozessoren verbaut, von denen der erste besonders sparsam ist und für triviale Anwendungen (etwa zur Anzeige der Uhrzeit) zum Einsatz kommt. Der eigentliche ARM-Prozessor der Smartwatch bleibt grundsätzlich im Ruhezustand und wird nur dann aktiv, wenn Anwendungen gestartet werden und nicht triviale Aufgaben erledigt werden müssen.

Auch das Display der AGENT Smartwatch verspricht einen hervorragenden Kompromiss zwischen Darstellungsqualität und Energiesparsamkeit in Form eines 128 x 128 Pixel „Memory Displays“. Andere Smart­watches (z. B. Pebble [2]) setzen auf E-Paper als Displaytechnologie, wie man sie von E-Books kennt. Wenngleich diese Technologie sehr energieeffizient ist, so hat sie doch den entscheidenden Nachteil, dass ­E-Paper-­Displays visuell äußerst träge sind und keine flüssigen Animationen zulassen. „Memory Displays“ lösen das Problem ...

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