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Mobile Technology
Integration mobiler Lösungen in bestehende Systeme

Geschäftsprozesse mobil - mit MBP

Mobile-Business steht für den Einsatz mobilgestützter Lösungen, mit denen Unternehmen und ihre Mitarbeiter flexibler und effizienter arbeiten können. Für eine gezielte Anbindung an bestehende Systeme sind entsprechende Maßnahmen sowohl auf der technischen als auch auf der Prozessebene notwendig. Welche das sind und welche Herausforderungen dabei auftreten können, beschreibt dieser Artikel.

Klaus Bleck


Die fortschreitende Digitalisierung und die Vernetzung von Systemen wirken sich auf das geschäftliche Umfeld aus. Die Wahrnehmung und der Einsatz von IT in Unternehmen hat sich über die Jahre bedeutend verändert. Wo einst nur informationstechnische Mittel zur Bewältigung einzelner Aufgaben oder Aufgabenbereiche eingesetzt wurden, bilden heute komplexe ERP-Systeme die gesamte Prozesskette elektronisch ab [1]. Mit der enormen Verbreitung von Smartphones und Tablets können Anwender – unabhängig von Zeit und Ort – auf Daten und Dienste zugreifen. Die Verknüpfung von stationärer und mobiler IT eröffnet Unternehmen so neue Möglichkeiten, ihre Geschäftsprozesse zu vereinfachen oder Einsatzfelder auszuweiten. Genauer ist damit die Integration mobiler Endgeräte und Geschäftslösungen (engl.: Mobile Business Solutions, MBS) in bestehende Prozesse und Systeme gemeint. Sie erhöht die Arbeitsproduktivität und bietet „business responsiveness“, also eine fast grenzenlose Handlungs- und Reaktionsfähigkeit eines Unternehmens.

Was passiert jedoch, wenn bestehende Prozesse nicht für die Ausführung in einem mobilen Kontext ausgelegt sind? Gründe dafür sind zum Beispiel externe Einflüsse wie die zur Verfügung stehende Netzkonnektivität und Bandbreite des Mobilfunknetzes, kurz die vorhandene Infrastruktur, oder starre Prozesse, die zum Beispiel nicht auf ein mögliches Online-/Offlineszenario ausgelegt sind. Dies kann bei den üblichen Arbeitsabläufen der Außendienstmitarbeiter der Fall sein. Aus unternehmerischer Sicht bedeutet das ein Umdenken auf der Prozessebene (engl.: Business Process Reengineering, BPR) mit Fokus auf mobile Technologien. Man spricht dann vom Mobile Business Process Reengineering, kurz MBPR, was die Analyse und das Design von mobilen Geschäftsprozessen (engl.: Mobile Business Processes, MBP), die in bestehende Prozessketten zu integrieren sind, umfasst. Sie sind als „Geschäftsprozesse, die aufgrund mobiler Anteile nicht (vollständig) durch stationäre IT unterstützt werden können“ definiert [1]. Das Resultat der Prozessbetrachtungen in Hinblick auf ihre Mobilität bildet die Grundlage für die spätere technische Anbindung. An dieser Stelle sind Herausforderungen wie die Gewährleistung der Datenkonsistenz auf allen beteiligten Geräten und die Sicherheit der Daten und Kommunikation zu meistern. Geeignete Techniken zur Datenreplikation innerhalb eines heterogenen Umfelds sowie Verfahren zur Erkennung und zum Lösen von Konflikten werden im weiteren Verlauf genau...

Mobile Technology
Integration mobiler Lösungen in bestehende Systeme

Geschäftsprozesse mobil - mit MBP

Mobile-Business steht für den Einsatz mobilgestützter Lösungen, mit denen Unternehmen und ihre Mitarbeiter flexibler und effizienter arbeiten können. Für eine gezielte Anbindung an bestehende Systeme sind entsprechende Maßnahmen sowohl auf der technischen als auch auf der Prozessebene notwendig. Welche das sind und welche Herausforderungen dabei auftreten können, beschreibt dieser Artikel.

Klaus Bleck


Die fortschreitende Digitalisierung und die Vernetzung von Systemen wirken sich auf das geschäftliche Umfeld aus. Die Wahrnehmung und der Einsatz von IT in Unternehmen hat sich über die Jahre bedeutend verändert. Wo einst nur informationstechnische Mittel zur Bewältigung einzelner Aufgaben oder Aufgabenbereiche eingesetzt wurden, bilden heute komplexe ERP-Systeme die gesamte Prozesskette elektronisch ab [1]. Mit der enormen Verbreitung von Smartphones und Tablets können Anwender – unabhängig von Zeit und Ort – auf Daten und Dienste zugreifen. Die Verknüpfung von stationärer und mobiler IT eröffnet Unternehmen so neue Möglichkeiten, ihre Geschäftsprozesse zu vereinfachen oder Einsatzfelder auszuweiten. Genauer ist damit die Integration mobiler Endgeräte und Geschäftslösungen (engl.: Mobile Business Solutions, MBS) in bestehende Prozesse und Systeme gemeint. Sie erhöht die Arbeitsproduktivität und bietet „business responsiveness“, also eine fast grenzenlose Handlungs- und Reaktionsfähigkeit eines Unternehmens.

Was passiert jedoch, wenn bestehende Prozesse nicht für die Ausführung in einem mobilen Kontext ausgelegt sind? Gründe dafür sind zum Beispiel externe Einflüsse wie die zur Verfügung stehende Netzkonnektivität und Bandbreite des Mobilfunknetzes, kurz die vorhandene Infrastruktur, oder starre Prozesse, die zum Beispiel nicht auf ein mögliches Online-/Offlineszenario ausgelegt sind. Dies kann bei den üblichen Arbeitsabläufen der Außendienstmitarbeiter der Fall sein. Aus unternehmerischer Sicht bedeutet das ein Umdenken auf der Prozessebene (engl.: Business Process Reengineering, BPR) mit Fokus auf mobile Technologien. Man spricht dann vom Mobile Business Process Reengineering, kurz MBPR, was die Analyse und das Design von mobilen Geschäftsprozessen (engl.: Mobile Business Processes, MBP), die in bestehende Prozessketten zu integrieren sind, umfasst. Sie sind als „Geschäftsprozesse, die aufgrund mobiler Anteile nicht (vollständig) durch stationäre IT unterstützt werden können“ definiert [1]. Das Resultat der Prozessbetrachtungen in Hinblick auf ihre Mobilität bildet die Grundlage für die spätere technische Anbindung. An dieser Stelle sind Herausforderungen wie die Gewährleistung der Datenkonsistenz auf allen beteiligten Geräten und die Sicherheit der Daten und Kommunikation zu meistern. Geeignete Techniken zur Datenreplikation innerhalb eines heterogenen Umfelds sowie Verfahren zur Erkennung und zum Lösen von Konflikten werden im weiteren Verlauf genau...

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