© prettyboy80/Shutterstock.com
Mobile Technology
Google ändert das Layout der Suchergebnisse - und das erfordert ein Umdenken

7 aus 11

Seit einigen Tagen spielt Google seine Suchergebnisse für Desktopnutzer in einem neuen Format aus: Die Anzeigenleiste auf der rechten Seite ist verschwunden, dafür erscheinen jetzt bis zu vier Anzeigen im oberen Bereich der Seite sowie auch Anzeigen am unteren Ende der Suchergebnisse.

André Scharf


Natürlich stellt sich dabei die Frage nach dem Grund für diese Umstellung – und welche Auswirkungen wir erwarten können. Sehen wir uns die Umstellung also etwas genauer an.

Die neuen Suchergebnisse

Für Desktopnutzer ist die Umstellung auf das neue Layout der Suchergebnisse kaum zu übersehen. Seit Ende der siebten Kalenderwoche 2016 gibt es in den Such­ergeb­nissen von Google die altbekannte Sidebar mit den AdWords-Anzeigen nicht mehr. Wo einst Anzeigen zu finden waren, herrscht nun gähnende Leere. Stattdessen müssen die Augen im mittleren Bereich der Seite jetzt deutlich weiter nach untern wandern, um unter den nunmehr bis zu vier Anzeigen die organischen Such­ergeb­nisse zu finden. Hinzu kommt ein weiterer Block mit drei Anzeigen am unteren Ende der Seite.

Ausnahmen gibt es noch bei Suchanfragen, die so genannte Product Listing Ads (PLA) hervorrufen, oder auch, wenn Google Inhalte aus seinem Knowledge Graph ausspielt. Was genau hat sich also geändert?

Am rechten Rand der Google-Suchergebnisse für Desktopgeräte erscheinen keine Textanzeigen mehr.Dafür erscheinen im oberen Bereich der Suchergebnisse jetzt bis zu vier Textanzeigen.Drei Textanzeigen erscheinen am unteren Ende der Suchergebnisse.Dadurch reduziert sich die Gesamtzahl an Textanzeigen pro Ergebnisseite von vormals 11 auf nunmehr maximal sieben.Product Listing Ads und Knowledge-Graph-Ergebnisse erscheinen für passende Suchanfragen in der rechten Spalte.

Warum diese Anpassung?

Sicherlich kommt die Umstellung auf vier Anzeigen im oberen Bereich für viele in der Branche nicht unbedingt überraschend. Bereits seit 2010 und im Laufe der letzten Jahre immer öfter hat Google mehrfach eine Vergrößerung dieses Anzeigenblocks getestet und auch regelmäßig für eine relativ kleine Zahl von Suchanfragen ausgespielt. Mit der aktuellen Anpassung wird dieses Format jetzt permanent und für alle Google-Suchen weltweit erscheinen.

Googles Mobile-First-Ansatz [1] war sicherlich einer der Hauptgründe für diese Umstellung. Im Mai 2015 vermeldete Google, dass der Anteil auf Suchen auf mobilen Endgeräten deutlich höher sei als auf Desktopcomputern [2]. In den mobilen Suchergebnissen existiert keine rechte Spalte mit Anzeigen. Der aktuelle Schritt ermöglicht nun also eine einheitliche User Experience über alle Endgeräte hinweg.

Anzeigenperformance

Hinzu kommt, dass Platzierungen im oberen Anzeigenblock im Durchschnitt mehr als zehnmal häufiger geklickt werden als Anzeigen in der rechten Spalte. Strategisch betrachtet dienten Anze...

Mobile Technology
Google ändert das Layout der Suchergebnisse - und das erfordert ein Umdenken

7 aus 11

Seit einigen Tagen spielt Google seine Suchergebnisse für Desktopnutzer in einem neuen Format aus: Die Anzeigenleiste auf der rechten Seite ist verschwunden, dafür erscheinen jetzt bis zu vier Anzeigen im oberen Bereich der Seite sowie auch Anzeigen am unteren Ende der Suchergebnisse.

André Scharf


Natürlich stellt sich dabei die Frage nach dem Grund für diese Umstellung – und welche Auswirkungen wir erwarten können. Sehen wir uns die Umstellung also etwas genauer an.

Die neuen Suchergebnisse

Für Desktopnutzer ist die Umstellung auf das neue Layout der Suchergebnisse kaum zu übersehen. Seit Ende der siebten Kalenderwoche 2016 gibt es in den Such­ergeb­nissen von Google die altbekannte Sidebar mit den AdWords-Anzeigen nicht mehr. Wo einst Anzeigen zu finden waren, herrscht nun gähnende Leere. Stattdessen müssen die Augen im mittleren Bereich der Seite jetzt deutlich weiter nach untern wandern, um unter den nunmehr bis zu vier Anzeigen die organischen Such­ergeb­nisse zu finden. Hinzu kommt ein weiterer Block mit drei Anzeigen am unteren Ende der Seite.

Ausnahmen gibt es noch bei Suchanfragen, die so genannte Product Listing Ads (PLA) hervorrufen, oder auch, wenn Google Inhalte aus seinem Knowledge Graph ausspielt. Was genau hat sich also geändert?

Am rechten Rand der Google-Suchergebnisse für Desktopgeräte erscheinen keine Textanzeigen mehr.Dafür erscheinen im oberen Bereich der Suchergebnisse jetzt bis zu vier Textanzeigen.Drei Textanzeigen erscheinen am unteren Ende der Suchergebnisse.Dadurch reduziert sich die Gesamtzahl an Textanzeigen pro Ergebnisseite von vormals 11 auf nunmehr maximal sieben.Product Listing Ads und Knowledge-Graph-Ergebnisse erscheinen für passende Suchanfragen in der rechten Spalte.

Warum diese Anpassung?

Sicherlich kommt die Umstellung auf vier Anzeigen im oberen Bereich für viele in der Branche nicht unbedingt überraschend. Bereits seit 2010 und im Laufe der letzten Jahre immer öfter hat Google mehrfach eine Vergrößerung dieses Anzeigenblocks getestet und auch regelmäßig für eine relativ kleine Zahl von Suchanfragen ausgespielt. Mit der aktuellen Anpassung wird dieses Format jetzt permanent und für alle Google-Suchen weltweit erscheinen.

Googles Mobile-First-Ansatz [1] war sicherlich einer der Hauptgründe für diese Umstellung. Im Mai 2015 vermeldete Google, dass der Anteil auf Suchen auf mobilen Endgeräten deutlich höher sei als auf Desktopcomputern [2]. In den mobilen Suchergebnissen existiert keine rechte Spalte mit Anzeigen. Der aktuelle Schritt ermöglicht nun also eine einheitliche User Experience über alle Endgeräte hinweg.

Anzeigenperformance

Hinzu kommt, dass Platzierungen im oberen Anzeigenblock im Durchschnitt mehr als zehnmal häufiger geklickt werden als Anzeigen in der rechten Spalte. Strategisch betrachtet dienten Anze...

Neugierig geworden?


   
Loading...

Angebote für Teams

Für Firmen haben wir individuelle Teamlizenzen. Wir erstellen Ihnen gerne ein passendes Angebot.

Das Library-Modell:
IP-Zugang

Das Company-Modell:
Domain-Zugang