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Mobile Technology
Von Split-Screens, Energiesparmodus und Antworten in Notifications

Android N

Früher als erwartet hat Google die erste Developer Preview von Android N veröffentlicht [1]. App-Entwickler haben nun die Möglichkeit, die Kompatibilität ihrer Anwendungen mit dem neuen Betriebssystem auf Nexus-Devices zu testen. Auch bietet die Preview einen ersten Einblick in die Neuerungen, die Android N für Nutzer und Entwickler mitbringen wird. Unter anderem gehören ein Split-Screen-Modus und zwei Updates für die Notifications dazu.

Ann-Cathrin Klose


Bereits seit einiger Zeit wird heiß über Android N diskutiert. Googles Entscheidung für die Migration der Codebasis auf OpenJDK 8 gab Anlass zu vielen Spekulationen und ließ einige Sorgen aufkommen [2]: Wird es Probleme mit der Kompatibilität von Anwendungen geben, und wie viel Zeit wird Google bleiben, um neben dem Austausch der API-Implementierung noch neue Funktionen zu entwickeln?

Kompatible Devices für Entwickler

Die außergewöhnlich früh veröffentlichte Preview könnte ein Zeichen dafür sein, dass Google die Sorgen der Entwickler ernst nimmt: Dadurch, dass bereits so früh im Entwicklungsprozess ein Build zugänglich gemacht wurde, bleibt noch viel Zeit bis zum Final-Release, um alle gemeldeten Bugs zu bearbeiten. Google plant das Final-Release zurzeit für das dritte Quartal 2016. Die erste Preview ist mit Nexus 5X, Nexus 6, Nexus 6P, Nexus 9 und 9G, Nexus Player und Pixel C kompatibel, kann aber natürlich auch über den Android-Emulator getestet werden. Google empfiehlt, die Preview aufgrund vieler Stabilitätsprobleme vorerst nur zu Entwicklungs- und Testzwecken einzusetzen, nicht aber im Privatgebrauch.

Die aktuelle Preview unterstützt noch nicht alle Java-8-­Features [3]. Unterstützt werden von Android N aktuell die Default- und Static-Interface-Methoden, Lambda Expressions, Repeatable Annotations sowie einige Reflection- und sprachbezogene APIs und die Utility-APIs. Einige dieser Funktionen werden über den neuen Jack Compiler samt Toolchain abwärtskompatibel mit vorhergehenden Android-Versionen bis Gingerbread sein. Das trifft beispielsweise auf die Lambda Expressions zu.

Doze-Modus

Die Performance von Android-Devices soll unter An­droid N außerdem durch eine Weiterentwicklung des Doze-Modus [4] verbessert werden. Dabei handelt es sich um eine Funktion des Betriebssystems, die in An­droid 6.0 eingeführt wurde, um die Akkulaufzeit mobiler Geräte durch die Einsparung von Energie bei ausgeschaltetem Bildschirm zu verbessern. Bislang bezog sich dieses Feature nur auf Geräte, die sich stationär an einem Ort befinden. In Android N wird der Doze-Modus auch auf Geräte in Bewegung ausgeweitet, wenn deren Bildschirm ebenfalls über einen bestimmten Zeitraum hinweg ausgeschaltet bleibt. Durch die Einschränkung der CPU- und Netzwerkauslastung soll die Akkulaufzeit auch unterwegs optimiert werden.

Split-Screen-Modus

Zu den neuen Funktionen von Android N, die für App-Entwickler und Nutzer spannend sind, gehört mit Sicherheit der neue Multi-Window-Modus [5]. Auf kleinen ...

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Von Split-Screens, Energiesparmodus und Antworten in Notifications

Android N

Früher als erwartet hat Google die erste Developer Preview von Android N veröffentlicht [1]. App-Entwickler haben nun die Möglichkeit, die Kompatibilität ihrer Anwendungen mit dem neuen Betriebssystem auf Nexus-Devices zu testen. Auch bietet die Preview einen ersten Einblick in die Neuerungen, die Android N für Nutzer und Entwickler mitbringen wird. Unter anderem gehören ein Split-Screen-Modus und zwei Updates für die Notifications dazu.

Ann-Cathrin Klose


Bereits seit einiger Zeit wird heiß über Android N diskutiert. Googles Entscheidung für die Migration der Codebasis auf OpenJDK 8 gab Anlass zu vielen Spekulationen und ließ einige Sorgen aufkommen [2]: Wird es Probleme mit der Kompatibilität von Anwendungen geben, und wie viel Zeit wird Google bleiben, um neben dem Austausch der API-Implementierung noch neue Funktionen zu entwickeln?

Kompatible Devices für Entwickler

Die außergewöhnlich früh veröffentlichte Preview könnte ein Zeichen dafür sein, dass Google die Sorgen der Entwickler ernst nimmt: Dadurch, dass bereits so früh im Entwicklungsprozess ein Build zugänglich gemacht wurde, bleibt noch viel Zeit bis zum Final-Release, um alle gemeldeten Bugs zu bearbeiten. Google plant das Final-Release zurzeit für das dritte Quartal 2016. Die erste Preview ist mit Nexus 5X, Nexus 6, Nexus 6P, Nexus 9 und 9G, Nexus Player und Pixel C kompatibel, kann aber natürlich auch über den Android-Emulator getestet werden. Google empfiehlt, die Preview aufgrund vieler Stabilitätsprobleme vorerst nur zu Entwicklungs- und Testzwecken einzusetzen, nicht aber im Privatgebrauch.

Die aktuelle Preview unterstützt noch nicht alle Java-8-­Features [3]. Unterstützt werden von Android N aktuell die Default- und Static-Interface-Methoden, Lambda Expressions, Repeatable Annotations sowie einige Reflection- und sprachbezogene APIs und die Utility-APIs. Einige dieser Funktionen werden über den neuen Jack Compiler samt Toolchain abwärtskompatibel mit vorhergehenden Android-Versionen bis Gingerbread sein. Das trifft beispielsweise auf die Lambda Expressions zu.

Doze-Modus

Die Performance von Android-Devices soll unter An­droid N außerdem durch eine Weiterentwicklung des Doze-Modus [4] verbessert werden. Dabei handelt es sich um eine Funktion des Betriebssystems, die in An­droid 6.0 eingeführt wurde, um die Akkulaufzeit mobiler Geräte durch die Einsparung von Energie bei ausgeschaltetem Bildschirm zu verbessern. Bislang bezog sich dieses Feature nur auf Geräte, die sich stationär an einem Ort befinden. In Android N wird der Doze-Modus auch auf Geräte in Bewegung ausgeweitet, wenn deren Bildschirm ebenfalls über einen bestimmten Zeitraum hinweg ausgeschaltet bleibt. Durch die Einschränkung der CPU- und Netzwerkauslastung soll die Akkulaufzeit auch unterwegs optimiert werden.

Split-Screen-Modus

Zu den neuen Funktionen von Android N, die für App-Entwickler und Nutzer spannend sind, gehört mit Sicherheit der neue Multi-Window-Modus [5]. Auf kleinen ...

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