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Mobile Technology
Die Wallet-App im Smartphone erspart die Geldbörse

Zahlen Sie bar oder per Smartphone?

Das Bezahlen mit dem Smartphone kommt in Mode. Apple Pay, die Wallet-Apps der Mobilfunkbetreiber, Google Wallet/Android Pay, dazu die NFC-Sticker und NFC-fähigen Zahlkarten - da tut sich einiges. Grund genug, in diesem Artikel einen genaueren Blick drauf zu werfen und zu schauen, wie sicher diese Verfahren sind.

Carsten Eilers


Für das drahtlose Bezahlen gibt es verschiedene Verfahren, von denen hier natürlich die smartphonebasierten von besonderem Interesse sind. Aber auch die Alternativen „NFC-Sticker“ und „NFC-fähige Zahlkarte“ sollten nicht unter den Tisch fallen, denn die Abwicklung der Zahlungen erfolgt bei allen Verfahren nach dem gleichen Standard. Für die Zahlung emulieren die Wallet-Apps dabei eine NFC-fähige Zahlkarte.

Die Kommunikation über NFC

Alle im Folgenden vorgestellten Zahlungssysteme kommunizieren über Near Field Communication (NFC) mit dem Terminal des Händlers. NFC ist ein internationaler Standard zum sicheren Austausch von Daten zwischen zwei Geräten auf kurze Distanz. Und „kurz“ ist dabei durchaus ernst gemeint; die Reichweite beträgt nur wenige Zentimeter. Größere Strecken lassen sich nur mit Aufwand überbrücken; für eine Distanz von einem Meter wäre zum Beispiel eine 1,5 m große Antenne nötig. Die wäre für einen mobilen Kriminellen ziemlich unhandlich und vor allem auffällig; ein bösartiger Händler könnte sie aber einfach am Ausgang seines Geschäfts aufstellen. Da stehen meist sowieso die Antennen für den Diebstahlschutz, und selbst wenn nicht – wer würde sich schon über irgendetwas, das neben dem Weg steht, groß den Kopf zerbrechen? Allerdings ist so ein Angriff extrem unwahrscheinlich, denn der kriminelle Händler hätte nicht viel davon.

Um die Kommunikation zu starten, muss das Smartphone, der NFC-Sticker oder die NFC-fähige Zahlkarte nur in die Nähe des Terminals gebracht werden.

Die Wallet-Apps im Überblick

Zur Nutzung einer Wallet-App benötigen Sie ein NFC-fähiges Smartphone mit einer NFC-SIM-Karte. Die NFC-SIM-Karte enthält einen für die Zahlung verwendeten Chip, das Secure-Element, in dem die Zahlkartendaten sicher gespeichert werden. Das Secure-Element kommuniziert über die NFC-Antenne des Smartphones mit dem Händlerterminal. Oft stellt der Provider weitere Anforderungen an die Nutzung der Bezahlfunktion, zum Beispiel einen Mobilfunklaufzeitvertrag (Kasten: „Die Wallet-Apps im Überblick“).

Die Wallet-Apps im ÜberblickIn Deutschland sind bisher nur die Wallet-Apps der Mobilfunkbetreiber (Telefonica, Telekom und Vodafone) nutzbar. Apple Pay wird bisher nur in den USA, Großbritannien, Australien und Kanada angeboten, Android Pay sogar ausschließlich in den USA. Die Wallet-Apps von Telefonica, Telekom und VodafoneTelefonicas BASE Wallet [1] setzt einen Mobilfunklaufzeitvertrag voraus und funktioniert nur mit bestimmten, für die Bezahlfunktion zertifizi...

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Die Wallet-App im Smartphone erspart die Geldbörse

Zahlen Sie bar oder per Smartphone?

Das Bezahlen mit dem Smartphone kommt in Mode. Apple Pay, die Wallet-Apps der Mobilfunkbetreiber, Google Wallet/Android Pay, dazu die NFC-Sticker und NFC-fähigen Zahlkarten - da tut sich einiges. Grund genug, in diesem Artikel einen genaueren Blick drauf zu werfen und zu schauen, wie sicher diese Verfahren sind.

Carsten Eilers


Für das drahtlose Bezahlen gibt es verschiedene Verfahren, von denen hier natürlich die smartphonebasierten von besonderem Interesse sind. Aber auch die Alternativen „NFC-Sticker“ und „NFC-fähige Zahlkarte“ sollten nicht unter den Tisch fallen, denn die Abwicklung der Zahlungen erfolgt bei allen Verfahren nach dem gleichen Standard. Für die Zahlung emulieren die Wallet-Apps dabei eine NFC-fähige Zahlkarte.

Die Kommunikation über NFC

Alle im Folgenden vorgestellten Zahlungssysteme kommunizieren über Near Field Communication (NFC) mit dem Terminal des Händlers. NFC ist ein internationaler Standard zum sicheren Austausch von Daten zwischen zwei Geräten auf kurze Distanz. Und „kurz“ ist dabei durchaus ernst gemeint; die Reichweite beträgt nur wenige Zentimeter. Größere Strecken lassen sich nur mit Aufwand überbrücken; für eine Distanz von einem Meter wäre zum Beispiel eine 1,5 m große Antenne nötig. Die wäre für einen mobilen Kriminellen ziemlich unhandlich und vor allem auffällig; ein bösartiger Händler könnte sie aber einfach am Ausgang seines Geschäfts aufstellen. Da stehen meist sowieso die Antennen für den Diebstahlschutz, und selbst wenn nicht – wer würde sich schon über irgendetwas, das neben dem Weg steht, groß den Kopf zerbrechen? Allerdings ist so ein Angriff extrem unwahrscheinlich, denn der kriminelle Händler hätte nicht viel davon.

Um die Kommunikation zu starten, muss das Smartphone, der NFC-Sticker oder die NFC-fähige Zahlkarte nur in die Nähe des Terminals gebracht werden.

Die Wallet-Apps im Überblick

Zur Nutzung einer Wallet-App benötigen Sie ein NFC-fähiges Smartphone mit einer NFC-SIM-Karte. Die NFC-SIM-Karte enthält einen für die Zahlung verwendeten Chip, das Secure-Element, in dem die Zahlkartendaten sicher gespeichert werden. Das Secure-Element kommuniziert über die NFC-Antenne des Smartphones mit dem Händlerterminal. Oft stellt der Provider weitere Anforderungen an die Nutzung der Bezahlfunktion, zum Beispiel einen Mobilfunklaufzeitvertrag (Kasten: „Die Wallet-Apps im Überblick“).

Die Wallet-Apps im ÜberblickIn Deutschland sind bisher nur die Wallet-Apps der Mobilfunkbetreiber (Telefonica, Telekom und Vodafone) nutzbar. Apple Pay wird bisher nur in den USA, Großbritannien, Australien und Kanada angeboten, Android Pay sogar ausschließlich in den USA. Die Wallet-Apps von Telefonica, Telekom und VodafoneTelefonicas BASE Wallet [1] setzt einen Mobilfunklaufzeitvertrag voraus und funktioniert nur mit bestimmten, für die Bezahlfunktion zertifizi...

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