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Anziehend: Wearables

Android Wear


Für viele überraschend, hat Google mit Android Wear im März eine völlig neue Spielwiese ­betreten: Tragbare Devices aka Wearables. Zwar sind einige der neu vorgestellten Konzepte bereits aus den Anfängen der hauseigenen Wunderbrille bekannt, doch scheint Google – ­anders als beim Projekt Glass – mit Android Wear und dem zugehörigen SDK deutlich konkretere Ziele zu verfolgen. Erste Geräte von verschiedensten Herstellern sollen bereits diesen Sommer am Markt erscheinen.

Tragbare Geräte (neudeutsch Wearables) wie Smart­watches oder Fitnessarmbänder sind unbestreitbare Wachstumsmärkte. Als eine Art verlängerter Arm klassischer Devices sollen sie künftig für eine völlig neue User Experience sorgen. Anstatt permanent das Handy aus der Tasche holen zu müssen, reicht demnächst ein beiläufiger Blick auf die neue Designeruhr, um zu sehen, wer gerade angerufen oder eine Nachricht geschickt hat. Und auch der aktuelle Kalorienverbrauch oder die Entfernung zu einem angepeilten Zielort inklusive der dort vorherrschenden Wetterbedingungen lassen sich mit einem kurzen Blick prüfen.

Soweit eigentlich nichts Besonderes, haben doch bereits einige andere Firmen wie Sony oder Samsung proprietäre Lösungen am Start. Interessant ist allerdings, dass mit Google Wear nun zum ersten Mal kein Hardwarehersteller, sondern ein Gigant aus der Softwarebranche die Bühne betritt. Dass dieses Konzept aufzugehen scheint, zeigt die bereits in der Preview-Phase von Android Wear beachtliche Liste von Deviceherstellern [1].

Alles bleibt anders

Ein erster Blick in das seit März verfügbare Android Wear Preview SDK [2] zeigt bereits den ersten Clou: Sobald ein Android Device mit einem Android Weareable verbunden ist, werden alle Notifications automatisch zwischen den Devices ausgetauscht, also automatisch als Card im Wearable Context Stream dargestellt. Anders formuliert bedarf es keiner einzigen Zeile Code, um Teile der eigenen Android-App auch im Zusammenspiel mit einem Android Wearable zu nutzen. Somit ist von Anfang an für ausreichend Content gesorgt.

Wie aber kann man das SDK bzw. die darin angebotenen APIs aktiv nutzen, um mit der eigenen App die Konzepte der Wearbles bestmöglich zu unterstützen? Und was unterscheidet eigentlich eine „Wearable-App“ von einer normalen Android-App?

Weniger ist mehr

Parallel mit der neuen Form von Devices stellt Google ein völlig neues UI-Konzept vor. Im Grunde genommen besteht ein klassisches Wearable-UI lediglich aus zwei Bereichen: Suggest und Demand.

Im B...

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