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Neues und Bewährtes aus der App-Welt

Apps, Apps, Apps!


Dieses Mal möchten wir einen kleinen Rundumblick über Apps ­präsentieren, die uns die letzte Zeit bewegt haben. Sei es, weil sie ­große Updates erhalten haben, brandneu sind oder weil sich uns ihr Sinn vielleicht nicht gleich auf den ersten Blick erschließt. Viel Spaß beim Stöbern und Entdecken!

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Sicher

In letzter Zeit wurde viel über die Sicherheitsproblematik von Instant-Messaging-Apps berichtet. Auch WhatsApp lässt sich einfach hacken und ist vielen Usern zu unsicher, vor allem seit der Übernahme durch den Datensammler Facebook. Obwohl es mittlerweile eine Reihe von Alternativen gibt – siehe Threema und MyEnigma – hat sich keine App bisher bewährt und durchgesetzt.

Mit „Sicher“ wird nun ein neuer Versuch gestartet. Die App ist für iOS, Android und Windows Phone erhältlich und lockt mit einigen netten Features: Ein separates Passwort beim Starten der App, sich selbst „zerstörende“ Nachrichten, anonyme Push Notifications, Serverstandort Deutschland und natürlich verschlüsselte Chats und Datenübertragung.

Die Macher von „Sicher“ erklären die Verschlüsselung in ihrer Pressemappe folgendermaßen: „Sicher benutzt Point-to-Point Verschlüsselung, basiert auf asymmetrischer Kryptografie. Das heißt, dass nur der Empfänger der den Schlüssel besitzt, die Nachricht entschlüsseln kann. Das RSA Kryptosystem ist mit 1024 Bit Schlüsseln verschlüsselt. Hinzu kommt eine extra SSL-Verschlüsselung zwischen mobilen Apps und den Sicher-Servern.“

Es wird bereits kritisiert, dass eine Schlüssellänge von 1024 Bit nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik entspreche und somit nicht mehr genügend Sicherheit biete. Nichtsdestotrotz gilt die Point-to-Point-Verschlüsselung als ziemlich sicher, denn hier werden Daten auf dem Smartphone des Senders verschlüsselt und erst beim Empfänger wieder entschlüsselt. Das klingt zunächst einmal gut, jedoch kann wegen des fehlenden Quellcodes die Sicherheit der Point-to-Point-Kryptografie nicht nachgeprüft werden.

Es lässt sich also nicht genau sagen, wie sicher „Sicher“ wirklich ist. Beim Chatten über Messenger-Apps bleiben wohl nach wie vor mehr oder weniger große Sicherheitslücken. Solange wir noch auf einen wirklich wasserdichten Nachrichtendienst warten müssen, heißt es wohl: Keine wichtigen Daten per mobile Messenger versenden!

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Yo.

Acht Stunden soll es gedauert haben, die App zu programmieren, die damit wirbt, ein „zero character communication tool“ zu sein. Doch was für die meisten wie ein Witz klingen wird, nimmt der Erfinder der App, Or Abel, sehr ernst. Er hat seinen Job gekündigt und ist von Israel nach San Francisco gezogen, um sich voll und ganz seiner Yo-App zu widmen. Ein zum Scheitern verurteilter Plan – oder ...

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