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Mobile Technology
Die Neuheiten des Apple WWDC 2015

Enge Verbundenheit

Alle Jahre wieder stellt Apple auf der World Wide Developers Conference Neuigkeiten aus dem hauseigenen Universum vor. Das am meisten diskutierte Highlight hatte allerdings dieses Mal nichts mit der Entwicklung zu tun. Neben El Capitan - dem neuen Mac OS X - und iOS 9 schickt sich Apple Music an, für Spotify eine ernsthafte Konkurrenz zu werden.

Tom Wießeckel


Neue Devices wurden auf der Keynote des WWDC in diesem Jahr nicht vorgestellt; viel mehr war es ein Dienst, der die meiste Aufmerksamkeit auf sich ziehen konnte. Doch daneben gab es zahlreiche Updates für Apple Pay, den Kartendienst Maps, das Passbook, News, im Bereich Multitasking auf dem iPad, für Car Play, das HomeKit und den App Store. Last but not least wurde der hauseigenen Smartwatch bereits nach wenigen Wochen nach Veröffentlichung ein Update für das Betriebssystem spendiert.

Unerwartetes Highlight: Apple Music

Apple Music wurde mit den berühmten Worten „One more thing“ vorgestellt. Darüber hinaus wurden weltweite Radiosender vorgestellt und ein kleines Feature bekanntgegeben, das vor allem bei eingefleischten Hardwarejüngern für Irritation sorgte: So ist es möglich, seinen Lieblingskünstlern zu folgen, auf deren Playlists zuzugreifen und ganz nebenbei Neuigkeiten von ihnen zu erfahren.

Ein Schlag in die Magengrube der Konkurrenz war aber das Preismodell. Der Grundpreis beträgt wie bei der Konkurrenz auch 9,99 US-Dollar. Wer allerdings 14,99 US-Dollar pro Monat investiert, der erhält den Familien­account, der es bis zu sechs Familienmitgliedern ermöglicht, auf das komplette Musikangebot zuzugreifen.

Dieser Umstand sorgte für einen unbedachten Tweet von Daniel Ek. „Oh, ok“ twitterte der Chef von Spotify und zeigte sich damit not amused. Der Tweet wurde kurze Zeit später übrigens wieder gelöscht.

Auch wenn Apple Music bereits im Vorfeld erwartet wurde, stellt der Umfang des Diensts doch eine kleine Überraschung dar. Er wird mit iOS 8.4 ausgeliefert und bietet allen Apple-Nutzern in den ersten drei Monaten einen kostenlosen und unbegrenzten Zugang.

El Capitan

Der Codename der kommenden Mac-OS-X-Version 10.11 lautet El Capitan. Sie bietet vor allem kleinere Verbesserungen, die das Arbeiten mit dem Betriebssystem erleichtern sollen. So ist beispielsweise eine Funktion enthalten, die Windows-Nutzer bereits seit dessen Version 7 kennen; nur wesentlich leichter bedienen können.

Hält man auf dem Mac künftig den Vollbildbutton gedrückt und zieht ein Fenster an die Seite des Bildschirms, nimmt es die Hälfte des Bildschirms ein – man kann daneben auf der anderen Seite ein weiteres Fenster auf dieselbe Weise öffnen. Bei Windows genügte es, das Fenster an sich an den Rand zu ziehen. Und wer ernsthaft mit dem Mac arbeiten wollte, hat ohnehin schon lang Fenstermanager wie Divvy und Co. installiert.

Dazu gesellen sich ein paar Neuheiten in den vorinstallierten Apps. So l...

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Die Neuheiten des Apple WWDC 2015

Enge Verbundenheit

Alle Jahre wieder stellt Apple auf der World Wide Developers Conference Neuigkeiten aus dem hauseigenen Universum vor. Das am meisten diskutierte Highlight hatte allerdings dieses Mal nichts mit der Entwicklung zu tun. Neben El Capitan - dem neuen Mac OS X - und iOS 9 schickt sich Apple Music an, für Spotify eine ernsthafte Konkurrenz zu werden.

Tom Wießeckel


Neue Devices wurden auf der Keynote des WWDC in diesem Jahr nicht vorgestellt; viel mehr war es ein Dienst, der die meiste Aufmerksamkeit auf sich ziehen konnte. Doch daneben gab es zahlreiche Updates für Apple Pay, den Kartendienst Maps, das Passbook, News, im Bereich Multitasking auf dem iPad, für Car Play, das HomeKit und den App Store. Last but not least wurde der hauseigenen Smartwatch bereits nach wenigen Wochen nach Veröffentlichung ein Update für das Betriebssystem spendiert.

Unerwartetes Highlight: Apple Music

Apple Music wurde mit den berühmten Worten „One more thing“ vorgestellt. Darüber hinaus wurden weltweite Radiosender vorgestellt und ein kleines Feature bekanntgegeben, das vor allem bei eingefleischten Hardwarejüngern für Irritation sorgte: So ist es möglich, seinen Lieblingskünstlern zu folgen, auf deren Playlists zuzugreifen und ganz nebenbei Neuigkeiten von ihnen zu erfahren.

Ein Schlag in die Magengrube der Konkurrenz war aber das Preismodell. Der Grundpreis beträgt wie bei der Konkurrenz auch 9,99 US-Dollar. Wer allerdings 14,99 US-Dollar pro Monat investiert, der erhält den Familien­account, der es bis zu sechs Familienmitgliedern ermöglicht, auf das komplette Musikangebot zuzugreifen.

Dieser Umstand sorgte für einen unbedachten Tweet von Daniel Ek. „Oh, ok“ twitterte der Chef von Spotify und zeigte sich damit not amused. Der Tweet wurde kurze Zeit später übrigens wieder gelöscht.

Auch wenn Apple Music bereits im Vorfeld erwartet wurde, stellt der Umfang des Diensts doch eine kleine Überraschung dar. Er wird mit iOS 8.4 ausgeliefert und bietet allen Apple-Nutzern in den ersten drei Monaten einen kostenlosen und unbegrenzten Zugang.

El Capitan

Der Codename der kommenden Mac-OS-X-Version 10.11 lautet El Capitan. Sie bietet vor allem kleinere Verbesserungen, die das Arbeiten mit dem Betriebssystem erleichtern sollen. So ist beispielsweise eine Funktion enthalten, die Windows-Nutzer bereits seit dessen Version 7 kennen; nur wesentlich leichter bedienen können.

Hält man auf dem Mac künftig den Vollbildbutton gedrückt und zieht ein Fenster an die Seite des Bildschirms, nimmt es die Hälfte des Bildschirms ein – man kann daneben auf der anderen Seite ein weiteres Fenster auf dieselbe Weise öffnen. Bei Windows genügte es, das Fenster an sich an den Rand zu ziehen. Und wer ernsthaft mit dem Mac arbeiten wollte, hat ohnehin schon lang Fenstermanager wie Divvy und Co. installiert.

Dazu gesellen sich ein paar Neuheiten in den vorinstallierten Apps. So l...

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